Da Schnee und Eis unterschiedliche Dichten haben, verwendet man für standardisierte Vergleiche die Höhe, die sie als Wassersäule hätten. In der Messsaison 2024/25 wurde mit minus 2.865 Millimeter Wasseräquivalent die schlechteste Massenbilanz in der Messgeschichte verzeichnet: Im Winter lag der Zuwachs bei 844 mm und damit deutlich unter den Vergleichsjahren. Bisher hatte der Gletscher im Winter immer deutlich mehr als 1.000 mm, teils sogar über 2.000 mm Wasseräquivalent aufbauen können. Heuer liegt man zum ersten Mal unter der 1.000er-Schwelle. Der Sommer konnte keinen Turnaround bringen: Das Minus betrug in der warmen Jahreszeit 3.709 mm, was im schlechtesten Drittel der bisher gemessenen Werte rangiert.