Schon jetzt dokumentieren Notfallsanitäter neben Vitalzeichen auch Umweltfaktoren am Einsatzort. Die neuen Daten sollen helfen, Hitze-assoziierte Erkrankungen besser zu erfassen und sichtbar zu machen, dass Hitze gesundheitliche Folgen für die Gesellschaft hat, sagte Foitik zur APA. "Wenn ein Mensch bei mehr als 30 Grad Raumtemperatur und hoher Luftfeuchtigkeit leben muss, wirkt sich das negativ auf seine Gesundheit aus. Wir erfassen die ermittelten Werte im Patientenbericht und liefern damit eine durchgehende Informationskette vom Wohnzimmer bis zur Notaufnahme", wird er in einer Aussendung zitiert.
Wien
Rotes Kreuz misst klimatische Bedingungen am Einsatzort
Notfallsanitäter vom Roten Kreuz erhalten im Rahmen des Projekts "TIRD" spezielle Sensoren, die die klimatischen Bedingungen am Einsatzort dokumentieren, wie die Hilfsorganisation am Mittwoch berichtete. Temperatur und Luftfeuchtigkeit werden gemessen und im Patientenbericht erfasst. Die Thermo-Hygrometer sollen in den nächsten Tagen Standard in allen Rettungsautos werden und gehören auch zum Equipment der Sanitäter, sagte Bundesrettungskommandant Gerry Foitik der APA.
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