Die Weltraumforschung sei durchaus ein Stück weit "eine Trägerrakete für den Standort Österreich", wurde Infrastrukturminister Peter Hanke (SPÖ) in einer Aussendung zitiert. Im Rahmen der Industriestrategie 2035, die derzeit erarbeitet wird, solle der Bereich gezielt weiter gestärkt werden. Bei der ESA-Ministerratskonferenz im November will man daher Österreichs Beitrag von zuletzt 260 Mio. Euro (2023-2025) "auf bis zu 320 Mio. Euro" für die kommenden drei Jahre heben.
Wien
50 Jahre ESA - Leichte Erhöhung des Austro-Beitrags
Quasi ein Geburtstagsgeschenk: Zum 50-Jahr-Jubiläum der Europäischen Raumfahrtorganisation (ESA), deren Gründungsurkunde am 30. Mai 1975 unterzeichnet wurde, teilte am Donnerstag das für Weltraumagenden zuständige Infrastrukturministerium ein kleines Plus beim österreichischen Budget mit. Experten sehen das als positives Signal, auch wenn das auszuschöpfende Potenzial weitaus größer sei. ESA-Direktor Josef Aschbacher unterstrich, es brauche auch in Europa mehr Anstrengung.
© APA/TOBIAS STEINMAURER