Der Fall "Amela" war vor etwa zwei Monaten bekannt geworden. Gegen die Frau besteht ein europäischer Haftbefehl. Der durch Okkult-Betrug angerichtete und von Ermittlern des LKA Niederösterreich aufgedeckte Schaden erreicht einen zweistelligen Millionenbetrag. Bargeld, Gold, Schmuck sowie hochpreisige Armbanduhren wurden in einem Wohnhaus in Maria Enzersdorf (Bezirk Mödling) sichergestellt. Der Besitzer des Objektes ist der 29 Jahre alte Sohn der österreichischen Staatsbürgerin serbischer Herkunft.
Maria Enzersdorf
Selbst ernannter Schamanin bisher 21 Taten nachgewiesen
Der als Okkult-Betrügerin weiterhin gesuchten Mariana M. (44) alias "Amela" sind bisher 21 Taten mit einem Schaden von 2,5 Millionen Euro nachgewiesen worden. 16 Opfer in Österreich und sieben in Deutschland seien bekannt, sagte Stefan Pfandler, Leiter des Landeskriminalamtes (LKA) Niederösterreich, am Montag am Rande einer Pressekonferenz in St. Pölten zur APA. Nach wie vor gingen Hinweise auf die selbst ernannte und untergetauchte Schamanin ein.
© APA/ERNST WEISS