"Adler-1" war ein nur zehn mal zehn mal 30 Zentimeter großer Minisatellit, der Anfang 2022 in der für Satelliten wichtigen Flughöhe gebracht wurde. Nach Weltraumschrott im Mikrometer-Bereich suchte man mit dem Radargerät "Austrian Particle Impact Detector-1" (APID-1) des ÖWF. Hier handelte es sich um eine Art "Weltraum-Mikrofon" sowie einen Sensor, der die Erdatmosphäre nach Hinweisen auf Partikelverschmutzung absuchte.
Wien/Innsbruck
Austro-Weltraumschrott-Sucher kassierte 117 Treffer
Insgesamt 117 Treffer von kleinen Objekten, die Satelliten allerdings durchaus Schaden zufügen können, hat der 2022 ins All beförderte Kleinsatellit "Adler-1" in seinen 512 Tagen im Dienst kassiert. Das ist die im Fachblatt "Journal of Space Safety Engineering" vorgestellte Bilanz der vom Österreichischen Weltraum Forum (ÖWF) geleiteten Mission. Man konnte zeigen, dass Raketenstarts die Trefferwahrscheinlichkeit in rund 500 Kilometern Höhe merklich erhöhen, heißt es.
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