Das ging aus einer Mitteilung der WMO vom Donnerstag hervor. In der vergangenen Saison mussten demnach knapp fünf Prozent aller FIS-Wettkämpfe wetterbedingt abgesagt werden. "Verpatzte Winterurlaube und abgesagte Sportveranstaltungen sind - im wahrsten Sinne des Wortes - nur die Spitze des Eisbergs des Klimawandels", wurde die WMO-Generalsekretärin Celeste Saulo in der Mitteilung zitiert. Der Rückgang der Gletscher und die Abnahme der Schnee- und Eisbedeckung haben laut Saulo bereits große Auswirkungen auf die Ökosysteme, die Bevölkerung und die Wirtschaft in den betroffenen Regionen.
Genf
UNO und FIS gemeinsam gegen den Klimawandel
Die UNO und der Internationale Skiverband wollen gemeinsam auf die Auswirkungen des Klimawandels auf den Wintersport aufmerksam machen. Am Donnerstag haben die Weltwetterorganisation (WMO) und der Skiverband (FIS) ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet. Im Rahmen dieses Abkommens planen die beiden in der Schweiz ansässigen Organisationen eine Zusammenarbeit zwischen Wissenschafterinnen und Wissenschaftern der WMO und Wintersportlerinnen und -sportlern.
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