"Meine Sorge ist sehr, sehr groß", betonte auch die frühere Europaabgeordnete der Grünen, Monika Vana, bei einer Diskussion der Europäischen Bewegung Österreichs (EBÖ) anlässlich 30 Jahre EU-Mitgliedschaft. "Ich möchte Kickl nicht verharmlosen. Ich befürchte einen Rückschritt, weil es einen alarmierenden Rechtsruck gibt, nicht nur in Österreich." Zusammen mit dem neuen US-Präsidenten Donald Trump, "der die gesamte Nachkriegsordnung infrage stellt und auf Verträge und Menschenrechte pfeift", ergebe dies eine "gefährliche Gemengelage".
Wien
Frühere Europapolitikerinnen besorgt über "Kanzler Kickl"
Besorgt über einen möglichen FPÖ-Kanzler Herbert Kickl und die Entwicklung in der EU zeigen sich ehemalige Europapolitikerinnen. "Ich mache mir große Sorgen", sagte die Ex-Europastaatssekretärin und Chefverhandlerin des EU-Beitritts, Brigitte Ederer (SPÖ), Montagabend bei einer Diskussion in Wien. Eine Weiterentwicklung der EU sei nicht zu schaffen, "solange wir diese Bremsklötze haben", sagte die frühere EuGH-Richterin, EU-Abgeordnete und Justizministerin Maria Berger (SPÖ).