"Dies wird der Kongress der Kontinuität sein, der in der schrittweisen und geordneten Übergabe der Hauptverantwortlichkeiten des Landes an die neuen Generationen zum Ausdruck kommt", erklärte der Vize-Parteivorsitzende José Ramón Machado Ventura, ebenfalls ein Kämpfer der Revolution von 1959. Auch er wird wohl beim Parteitag zurücktreten.

Es wird erwartet, dass Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel, der 2018 die Nachfolge von Castro als Staatschef antrat, auch die Parteiführung übernehmen wird. Unter ihm wurde eine Reihe von Wirtschaftsreformen umgesetzt, die seit 2008 unter Raúl Castro eingeführt wurden. Der sozialistische Karibikstaat leidet jedoch unter einer Wirtschaftskrise, die durch die Corona-Pandemie verschärft wurde.