Dem Bericht zufolge wurde der Attentäter gemeinsam mit anderen IS-Sympathisanten eineinhalb Jahre lang vom Heeres-Nachrichtenamt beobachtet. Über die Ergebnisse soll auch das Bundesamt für Verfassungsschutz /BVT) informiert worden sein. Das Verteidigungsministerium wollte das auf APA-Anfrage weder bestätigen noch dementieren. Die Opposition verlangte am Mittwoch Aufklärung sowohl von Innenminister Karl Nehammer als auch von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (beide ÖVP).
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Anschlag in Wien: Heeres-Nachrichtenamt soll gewarnt haben
Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BVT) soll neben ausländischen Behörden auch vom Heeres-Nachrichtenamt vor dem späteren Attentäter vom 2. November gewarnt worden sein. Wie das Onlinemagazin "zackzack" am Mittwoch berichtete, wurde der Attentäter als Mitglied des "albanischen IS-Portfolios" beobachtet. Eine Sprecherin des Innenministeriums dementierte die Vorwürfe, kommentierte sie aber ebenso wenig wie zuvor das Verteidigungsministerium. Die Opposition fordert Aufklärung.
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