So verwies der Wiener Universitätsprofessor darauf, dass Kurz in Washington auch bei der pro-israelischen Lobbyorganisation AIPAC auftreten werde. "Das ist schon ein bisschen einseitig", sagte Gärtner. "Ich würde mir wünschen, dass er auch die anderen jüdischen Organisationen trifft wie J Street", sagte er mit Blick auf die wichtigste liberale jüdische Lobbyorganisation in Washington.
APA
Experte: Ruf Österreichs als Vermittler gefährdet
Der Politikwissenschafter Heinz Gärtner sieht angesichts des bevorstehenden Treffens von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) mit US-Präsident Donald Trump den Ruf Österreichs als ehrlicher Makler im Nahen Osten in Gefahr. Kurz oder sein Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) müssten "sofort" auch den Iran kontaktieren, "damit das keine Schlagseite bekommt", sagte Gärtner im APA-Interview.
© APA (AFP)