Die „Ekchenberger“ waren eine weitverzweigte Familie (u. a. Weinhändler in Radkersburg). Während der Gegenreformation schlugen sie sich auf die Seite des katholischen Adels und wurden durch Kreditvergaben sagenhaft reich. Die Grazer Linie wurde durch Balthasar Eggenberger (gestorben 1493) begründet, er war eng verbunden mit dem in Graz residierenden Kaiser Friedrich III. und erwarb vor 1463 jenes Grundstück, auf dem sich heute das Schloss Eggenberg befindet. Als bedeutendster „Ekchenberger“ gilt Hans Ulrich von Eggenberg (1568–1634). Er war als engster Berater Kaiser Ferdinands II. einer der einflussreichsten Diplomaten im Dreißigjährigen Krieg.