Die Idee, einen Kanal zwischen Atlantik und Pazifik zu bauen, wurde in Frankreich nach dem finanziellen Erfolg des Suezkanals geboren. Dazu entstand 1876 in Paris die „Société Civile Internationale du Canal Interocéanique“. Mit der „Wyse-Konzession“ der kolumbianischen Regierung begannen die Franzosen 1881 mit den Arbeiten. 1889 wurden diese wegen Problemen mit Korruption, Planung, technischen und geologischen Schwierigkeiten eingestellt.
1894 übernahm eine Auffanggesellschaft die Fortführung der Planungen und verkaufte 1902 den Gesamtkomplex, inklusive der Wyse-Konzession für 40 Millionen USD an die USA.
1902 stimmte der US-Senat dem Kanalbau auf dem Gebiet des damaligen Kolumbien an der engsten Stelle (Isthmus) Amerikas zu.
Mehr zu diesem Thema finden Sie in dieser Infografik zum Herunterladen.
Infografik
Panamakanal: Nadelöhr der Weltwirtschaft
Panama hat ihn, Trump will ihn: Das Jahrhundertprojekt mit der bewegten Geschichte rückt weltpolitisch in den Fokus.