Das Justizministerium unter Alma Zadić (Grüne) wendet sich vor der Befragung von Thomas Schmid im Untersuchungsausschuss an den Verfassungsgerichtshof, um Fragen der ÖVP zu noch geheimen Ermittlungen zu unterbinden. Das Ministerium beantragt, dass nur eine von ihm – in Abstimmung mit der ermittelnden Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft erstellte – vorgelegte Themenliste abgefragt werden darf. Damit, so das Ministerium, sollten über diese Liste hinausgehende Fragen unzulässig sein, bis das Höchstgericht entschieden hat – was regelmäßig mehrere Wochen dauert.