Wer mit Laura Sachslehner telefoniert, erkennt schnell, dass auch sie die ÖVP-typischen Rhetorik-Kurse absolviert hat. Sie drückt sich überlegt aus, weicht dabei dennoch immer wieder vom "Skript" ab. Die 27-Jährige weiß, dass jedes ihrer Worte nicht nur vom politischen Mitbewerber, sondern auch in ihrer eigenen Partei genau analysiert wird. Denn die türkise Personalrochade nach dem Abgang von Ex-Kanzler Sebastian Kurz hat Sachslehner einen der mächtigsten Jobs in der ÖVP  eingebracht. Vor gut einem Monat wurde sie von Nun-Kanzler Karl Nehammer zur Generalsekretärin bestellt.