Porträt Christina JilekErster Hirschmann-Preis ging an eine Kämpferin für eine unabhängige Justiz

Bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft warf Christina Jilek (41) das Handtuch. Den Kampf gegen die Systemschwächen der Justiz gibt sie aber nicht auf. Stadt Graz und Land Steiermark verliehen ihr den ersten "Gerhard--Hirschmann-Preis".

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Christina Jilek
Christina Jilek, Mitinitiatorin des Anti-Korruptions-Volksbegehrens © KLZ/Nadja Fuchs
 

Ein Preis, nach einem ÖVP-Politiker benannt und von ÖVP-Granden verliehen: Lange hat Christina Jilek überlegt, ob sie den „Gerhard-Hirschmann-Preis für kritisches Denken“ annehmen soll. Dass die 41-jährige Juristin es gestern doch getan hat (und die 10.000 Euro Preisgeld zur Gänze für Projekte und Veranstaltungen in ihrem Sinne verwenden will) lag an der "unabhängigen und breit zusammengestellten" Jury, der unter anderem Ex-LH Franz Voves und der ehemalige Präsident der Industriellenvereinigung, Jochen Pildner-Steinburg angehören.

Kommentare (1)
mobile49
1
3
Lesenswert?

eine starke , mutige frau

mit sehr hohem intellekt und gerechtigkeitssinn .
ja , und ganz sicher auch eine gute richterin

gratulation auch der jury - es war eine perfekte wahl
danke