AlarmierendSchulabmeldungen steigen um 40 Prozent in Niederösterreich

Eltern wollen Kinder selbst unterrichten. Grund dürften Masken und Co. sein.

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Fast 1.150 Schulabmeldungen gingen bei der Bildungsdirektion bis Anfang August ein - eine deutliche Steigerung zu den vergangenen Jahren
Fast 1.150 Schulabmeldungen gingen bei der Bildungsdirektion bis Anfang August ein - eine deutliche Steigerung zu den vergangenen Jahren © (c) epixproductions - stock.adobe.com (Hannes_Eichinger)
 

 0,7 Prozent aller Pflichtschülerinnen und Pflichtschüler in Niederösterreich sind im kommenden Schuljahr von der Schule ab- und für häuslichen Unterricht angemeldet. Bildungsdirektor Johann Heuras spricht von einem besorgniserregenden Trend und fordert, dass die Eltern psychologisch beraten werden, berichtet der ORF.

Fast 1.150 Schulabmeldungen gingen bei der Bildungsdirektion bis Anfang August ein - eine deutliche Steigerung zu den vergangenen Jahren: Im Vorjahr seien es etwa 820 gewesen. Laut Bildungsdirektor Johann Heuras sei wohl auch an dieser Entwicklung die Coronavirus-Pandemie mitverantwortlich. Gründe dürften die Frage des Testens und des Impfens sein.

Die Bildungsdirektion könne die Abmeldungen meist nur „zur Kenntnis nehmen“, man habe keine rechtlichen Möglichkeiten. Heuras wünscht sich daher eine psychologische Beratung für die Eltern, „wo man mit ihnen darüber spricht, was die Schulabmeldung für die Entwicklung des Kindes bedeutet und welche Alternativen es gibt“, sagt er gegenüber dem ORF.

Schränkt Persönlichkeitsentwicklung ein

Denn der Unterricht zu Hause schränke die Kinder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung ein, zeigte sich Heuras gegenüber noe.ORF.at überzeugt. Mit Distance-Learning oder Homeschooling sei der häusliche Unterricht nämlich nicht vergleichbar. „Natürlich haben viele Eltern das Homeschooling auch bewältigt, aber da bin ich mit der Schule in Beziehung“, erklärte Heuras.

Beim häuslichen Unterricht sei man auf sich allein gestellt, es gebe keine Projekt- oder Teamarbeit. Den Kindern würden damit wichtige soziale emotionale Begegnungen, die Entwicklung einer Streitkultur und die Beziehungen zu Schulfreunden und Pädagogen fehlen, so Heuras.

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Danke für Ihr Verständnis.

wischi_waschi
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IM Forum

Es reizt mich immer wieder hier im Forum zu schreiben, den fast alle hier müssen Mainstream gesteuert sein.
Bitte mein lieben Herrschaften , was ist der Vorteil wen ich mich impfe.? Es ist genauso ansteckend .
als wen ich mich nicht geimpft hätte .
Ich , gehe noch weiter , wen ich ins Gasthaus gehe und ich mich einen Test unterwerfe habe , bin
ich sicher mehr geschützt als der Geimpfte , also wieso soll ich mich impfen lassen? Außerdem kommt nun schon die 3.Impfung, wacht auf! Sicher nicht mit mir und schon gar nicht mit meinen Kindern.
Boris Johnson macht das goldrichtig,.
Ich zähle auf Eigenverantwortung!!!!!

mahue
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Manfred Hütter: werter wischi_waschi

Wer dauernd "gegen den Strom" schwimmt (mainstream=Massengeschmack) dem geht früher oder später die Kraft aus und landet unter Wasser (Subkultur). Vereinzelt schwimme ich auch gegen den Strom aber nicht bei Fragen der Gesundheit, weil ich Laie bin und meinen Ärzten vertraue.
Fakt ist, Testen schützt mich Null vor Corona, nur eine Momentaufnahme, die Impfung aber vor schwerer Erkrankung und geringerer Weitergabe von Viren an andere Lokalbesucher. Da reiten Sie mit ihrer Meinung in die falsche Richtung.

wischi_waschi
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mahue

Nochmals , ich bin mit einer Bekannten in ein Restaurant gegangen.
Sie ist geimpft , ich hatte den 24 Stunden Test.
(Negativ, )lt. Ärzte kann man trotzdem lt. Impfung , diese " Krankheit" weiter geben.
Ich bin also damit geschützt durch den 24Stunden Test.
Ärzte die den Mainstream mitmachen, vertraue ich natürlich nicht, da zählt natürlich unser Regierung auch dazu........

Patriot
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Das Gesülze von der Eigenverantwortung ist nichts als @wisch_waschi!

.

mahue
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Manfred Hütter: zum Präsenzunterricht gibt es keine vernünftigen Alternativen

speziell für die Zeit der Schulpflicht. Meine Argumente für den Präsenzunterricht sind folgende:
Die Schule vermittelt nicht nur Allgemeinwissen, sondern das Lernen sozialer Kompetenz (Gemeinschaftsgefühl, Umgehen mit Gleichaltrigen, Freundschaftsbindungen die oft weit über die Schulzeit hinausgehen, Toleranz, etc.).
Auch wenn Eltern sehr gebildet sind und es sich beruflich richten können, gerade das Lernen von sozialer Kompetenz können sie nicht zur Gänze abdecken. Dieses kann aber schnell zu egomanischen Denken auch Klassendenken führen, dass für diese Kinder in Folge in weiterführenden Schulen, Studium und Beruf zu Problemen führen kann.
Daher ist die Beratung der Eltern die ihre Kinder zu Hause unterrichten wollen durch Fachpsychologen enorm wichtig.
Ich konnte mit meinem Sohn (jetzt 13) in der Zeit der geschlossenen Schulen diese zur Zufriedenheit der Lehrer meistern, auch weil mein Arbeitgeber mir den Freiraum gab. Aber noch ein Jahr Distance-Learning wäre für mich zu viel,

Lepus52
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Die Welt dreht sich!

Adelige hatten früher ihre Privatlehrer im Schloss, dann mussten "kranke" Kinder (psychosoziale Störungen) zu Hause unterrichtet werden und jetzt müssen Kinder von "kranken" Eltern zu Hause unterrichtet werden.

blackpanther
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Diese Eltern

sind sicher hochqualifizierte Lehrkräfte… man fragt sich dann, wofür es eine Pädagogikausbildung gibt, wenn ohnehin jeder und jede ein Kind unterrichten kann. Echte Wunderwuzzis müssen diese Eltern also sein!

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Jede Mutter, jeder Vater ist von Natur aus Lehrer

Zehntausende Jahre lang wurde Wissen so weitergegeben, es ist die natürlichste Form.

Wer erziehen kann, kann auch unterrichten.

Was an professioneller Ausbildung fehlt, macht das optimale Betreuungsverhältnis (1:1 oder 1:2) mehr als wett.

Mein Graz
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@GlebNershin

Da es leider viel zu viele Eltern gibt die NICHT erziehen können ist es denen auch nicht möglich, ihre Kinder zu unterrichten.

Wie schaut das Verhältnis aus bei mehreren Kindern? Und wenn sich nur EIN Elternteil um die Kinder kümmert?

Und Eltern können nur das weitergeben, was sie selbst wissen. Bei so manchem dürfte da die Ausbeute mager sein.

erstdenkendannsprechen
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jede mutter, jeder vater - das ist grundfalsch.

viele mütter und väter sind das - oder auch viele omas, opas, tanten, onkel.

aber viele nicht. überhaupt nicht. und manche von denen haben gleich mehrere kinder.

Handaufsherz
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Lernen ist Vielfalt

Viele hier reduzieren Lernen auf das Vermitteln von Lernstoff. In der Arbeitswelt braucht es Menschen, die eigenständig denken können und die fähig sind in einem Team zu arbeiten. Wie das im häuslichen Unterricht vermittelt wird und wie die Gleichaltrigengruppe als "Übungsobjekt" verfügbar sein wird, ist äußerst fraglich. Zudem ist es auch wichtig für Kinder, mit anderen Denk- und Lebensweisen in Kontakt zu kommen und die Vielfalt der Lebensgestaltungsmöglichkeiten kennenzulernen. Schule ist aus meiner Sicht ein wichtiger Ort für das soziale Lernen. Das können auch die bemühtesten Eltern im Heimunterricht nicht ersetzen.

Stony8762
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Wie wollen die dann die Lehrer beschimpfen für schlechte Noten? Ach ja, genau! Da gibt es ja die bösen Prüfer!

Stony8762
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Und wieder werden Kinder von den Eltern für ihre Hetze missbraucht!

eleasar
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Stony: Das einzige, was hier Hetze ist,

ist Ihr Kommentar.

beobachter2014
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Nur Gesetze einhalten

Man muss nur die Gesetze einhalten: eine Person mit passender Ausbildung muss unterrichten, die Schulaufsicht muss immer kontrollieren und die Prüfung über den Jahresstoff muss streng und gerecht sein...
Leider will es sich niemand mit den "modernen " Eltern anlegen...

erstdenkendannsprechen
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die gesetze besagen - und zwar schon jahrzehnte -

dass es möglich ist, sein kind für den häuslichen unterricht an-, und von der schule abzumelden. am ende des jahres muss eine prüfung an einer öffentlichen schule gemacht werden. wird sie bestanden, kann der häusliche unterricht weitergeführt werden (so wieder beantragt). wird sie nicht bestanden, muss das schuljahr an einer öffentlichen schule wiederholt werden.
das hat nichts mit "modernen eltern" zu tun, das war schon immer so. wir haben keine schulpflicht, wir haben in österreich eine unterrichtspflicht. und zwar auch schon ewig.

Stony8762
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Sind das etwa dieselben Eltern, die sich über Schulschliessungen beschwert haben?

kukuro05
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Ich stelle mir gerade vor....

....wie die bildungsfernen Eltern ihren Nachwuchs bilden.....

heku49
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....die bildungsfernen Eltern sind es selten!

Sonderbehandlung wollen "gebildete"Eltern,obwohl ihre Kinder diese meist überhaupt nicht mögen,...

solder
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die werden bald wieder in den normalmodus wechseln

wenn sie feststellen, wie anstrengend das ist.

workinggirlie
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Leider nein.

Abmeldung zum häuslichen Unterricht bedeutet ja nicht zwingend, dass Eltern ihre Kinder tatsächlich zu Hause unterrichten. Vielmehr werden die Kinder dann häufig bei Vereinen "unterrichtet", die freies Lernen propagieren.

DannyHanny
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@ die werden bald wieder in den Normalmodus wechseln...

Und blöd schauen,wenn Ihre Sprösslinge durch die Externistenprüfung rascheln!

Pelikan22
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Na wirkli net!

Da wird schon vorher "Druck" aufgebaut, dass man dann zumindest mit "genügend" durch die Prüfung kommt. Wer wird schon seitenlange Expertisen schreiben. Außerdem: Wo findet dann die Prüfung statt, wenn das "Kinderl" wegen der Ablehnung von Tests durch die ach so kompetenten Eltern gar keine Schule von innen kennt?

selbstdenker70
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..

Naja... Das Gesetz lässt es zu und das ist auch gut so. Wir leben ja nicht in einer Diktatur mit chinesischen Verhältnissen. Das zuhause weniger gelernt wird ist ein Blödsinn weil die private Zeit eine breitere Fächerung und mehr Tiefe zulässt. Meines Wissens muss man ja auch nonstop Prüfungen ablegen. Und wenn nix daraus wird, Österreich hat sowieso einen Mangel an Hilfsarbeiter....

Carlo62
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Sagt derjenige,

der drei Fehler (Grammatik und Rechtschreibung) sowie einen Beistrichfehler in sein kurzes Statement einbaut!

Zwiepack
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"Lieber soll das Kind Hilfsarbeiter als geimpft werden"

Derartig hirn- und verantwortungslose Leute sollten lieber gar keine Kinder in die Welt setzen!

 
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