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FamilienberichtWarum Beruf und Familie immer schwieriger zu vereinbaren sind

Die Grenzen zwischen Berufs- und Familienzeiten lösen sich immer mehr auf, zeigt der am Mittwoch präsentierte Familienbericht. Um Familie und Beruf vereinbaren zu können, seien vor allem die Arbeitgeber gefordert, sagt Familienforscher Wolfgang Mazal.

© imago images/Westend61 (DREAMSTOCK1982 via www.imago-images.de)
 

Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen ist ein ständiger Balanceakt, der gerade in den letzten Monaten zu einer noch größeren Herausforderung geworden ist. Der am Mittwoch präsentierte Familienbericht, der verschiedene Entwicklungen zum Thema zwischen 2009 und 2019 abbildet, zeigt, dass das Spannungsfeld schon länger existiert, in den letzten Jahren aber wesentlich an Bedeutung gewonnen hat.

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Die Vereinbarkeitskette, in Europa zuerst von Frankreich praktiziert, könnte sich sukzessive auflösen. Moderne Familien wollen Kinder, Karriere, Lifestyle und schicken daher den Spross/die Sprössin möglichst bald und möglichst oft in Betreuungsanstalten. Früher ging das mit hausangestelten Nannys. Kleinstkinder verstehen natürlich ab ovo nicht, warum sich die nahestehendste Bezugsperson eigentlich ziemlich brutal täglich ins Nirwana verabschiedet. Modell B ist ebenso wenig tauglich, dass familiäre Wärme nur mehr von den staatlich alimentierten beschäftigungslosen ZUzugsfamilien mit hoher Kinderzahl praktiziert wird und die autochthone Bevölkerung im demographischen Wettlauf binnen weniger Generationen der Verlierer sein wird.