Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Kommentar zum FamilienberichtKinder kriegen ist nicht schwer, Eltern sein dagegen sehr

Der Druck auf Familien steigt, trotz aller Bemühungen des Staates: Die Corona-Pandemie verstärkt die Angst vor dem finanziellen Absturz, das Beharrungsvermögen von Altpolitikern bremst den Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen und Firmen lagern das Familien-Risiko gerne aus.

 

Kinder kriegen ist nicht schwer, Eltern sein dagegen sehr: Diese leicht abgewandelte Weisheit ist immer noch gültig, auch wenn Väterchen Staat viel dazu beigetragen hat, um ein Leben mit Kindern im Alltag zu erleichtern.

Kommentare (4)
Kommentieren
nussrebell
1
6
Lesenswert?

"Flexibel"...

...kann man bei uns höchstens in der Anzahl der Überstunden sein. "Sicher können Sie Pflege-/Betreuungsurlaub nehemen, die Arbeit muss halt gemacht werden..!" Sehr lustig, wenn das Kind allein daheim ist...😏

mahue
0
0
Lesenswert?

Manfred Hütter: gebe auch ihnen recht

Wenn die Eltern Berufe haben, wie meine getrennt lebende Frau in einem REHA-Zentrum mit Covid-Lungen Nachbetreuung, ein Homeoffice nicht möglich ist oder mehreren Kindern unterschiedlicher Schulstufe, wird es schwieriger. Unser Sohn solange ich berufstätig war, war auch ganztags ab dem 3.Lebensjahr in Ganztagsbetreuung, habe ich ihn aus der Betreuung abgemeldet, als ich ab Mitte März 2020 im Homeoffice war, musste aber trotzdem den Beitrag für Nachmittagsbetreuung 1600 Uhr etwas reduziert um Essensbeitrag bis Anfang Juli 2020 zahlen.

ackern
3
29
Lesenswert?

die ganze Weisheit

Vater werden ist nicht schwer,
Vater sein, dagegen sehr!
Doch mit etwas guten Willen,
lässt sich auch dieses Amt erfüllen!

Zu meiner Elternzeit wurde nicht immer nach Vater Staat gerufen,
es war eine Freude zu sehen, wie die Kinder aufgewachsen sind!
Davon zehre ich heute noch!

mahue
1
3
Lesenswert?

Manfred Hütter: Bestätigung

Kann ihnen nur zustimmen, als alleinerziehender Vater (schon etwas älter und bis 31.05.2020 berufstätig, jetzt 63 Jahre) eines 13jährigen Sohnes haben wir im ersten und folgenden LockDowns, die größte Gaudi gehabt. Er hat mitbekommen, was meine Arbeit im Homeoffice war (dienstliches NB mit Skype-Telefonie mit Amt und Kunden). Hat schnell begriffen, hallo ist stressfreier als dauernd in die Schule zu gehen, und soviel gelernt, dass er beim Schichtunterricht die Aufgaben zu Hause seit Herbst 2020 selbst machen kann, und ich nur mehr das Ergebnis kontrollieren. Daneben gabs für mich natürlich Kochen, Waschen und Saubermachen, hat aber freiwillig mitgeholfen. Von der Schule haben wir nur positive Rückmeldungen.