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Öffnungen Neos fordern von Mückstein einen Etappenplan

Am 26. April sollten Schulen geöffnet werden, Anfang Mai soll auch der Besuch von Schanigärten wieder erlaubt sein, fordert Neos-Sozialsprecher Loacker.

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© imago images/SEPA.Media (Michael Indra via www.imago-images.de)
 

Anlässlich der morgigen Präsentation von Neo-Sozialminister Wolfgang Mückstein (Grüne) im Nationalrat wünschen die Neos vom neuen Ressortchef einen Öffnungsplan.

Sozialsprecher Gerald Loacker plädierte bei einer Pressekonferenz für ein etappenweises Vorgehen. Als erstes wären seiner Vorstellung nach die Schulen an der Reihe, die am 26. April wieder einen Vollbetrieb starten sollten.

Etappe zwei würde am 3. Mai beginnen und Bereiche umfassen, wo es zugewiesene Sitzplätze gibt. Das geht von Hörsälen an den Universitäten über Fußball-Plätze bis hin zu Theatern und Kinos.

Weitere fünf Tage später wären Breitensport und Schanigärten erlaubt. Den Abschluss würden Hotellerie und Indoor-Gastronomie am 13. Mai bilden. Gasthäuser sollten dabei bis 23 Uhr offen halten dürfen, da ein Betrieb sonst nicht rentabel sei.

Warum er auf Etappen setzt, begründete Loacker damit, dass die einzelnen Schritte auch kommuniziert werden müssten. 17 neue Regeln auf einmal verstehe nämlich niemand. Von Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) verlangte der Sozialsprecher mehr als vage Ankündigungen bezüglich einer Öffnung Mitte Mai. Ein Wirt könne nicht am Montag aufsperren, wenn ihm das erst drei Tage vorher gesagt werde.

Loacker: Auch Apotheken sollen impfen

Rasche Bemühungen erwartet Loacker vom neuen Minister auch, was das Impfen angeht. Man werde bald alle Ressourcen brauchen. Dazu zählt er neben den niedergelassenen Ärzten und Impfstraßen auch die Firmen, denen für einen entsprechenden Einsatz auch Vergütungen zukommen müssten.

Zudem müssten die Apotheker eingebunden werden. Jene, die eine entsprechende Zusatzausbildung absolviert haben, sollten auch selbst impfen dürfen. Das Gesundheitsministerium erklärte am Wochenende, dass dies derzeit aber nicht geplant sei.

Alarmierend ist für Loacker, dass in Vorarlberg und Salzburg nicht einmal die Hälfte der Lehrer die Möglichkeit einer Impfung wahrgenommen hat. Hier brauche es verstärkte Kommunikation, auch was speziell die Migranten-Communitys angeht, die man nicht mit Inseraten in österreichischen Zeitungen oder Spots im österreichischen Fernsehen erreiche. Loacker empfiehlt, hier auf Medien zu setzen, die von diesen Gruppen tatsächlich genutzt werden, und nach Testimonials zu suchen.

Abseits von Corona sieht Loacker als Mücksteins dringlichste Aufgabe den Pensionsbereich, der ein gewaltiges Problem darstelle. Bis 2040 gebe es 800.000 Menschen mehr über 65 und 280.000 weniger im Erwerbstätigen-Alter. Solche Reformen brauchten lange: "Da kann er nicht zuwarten."

Kommentare (4)
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Irgendeiner
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Genau, Loaker natürlich,ich glaub nicht daß irgendwer bei den Neos

mehr Mumpitz erzählt hat in einer Pandemie,das überrascht nicht, wasma schon wissen ist daß der Markt immer alles regelt solangs um Underdogs geht aber der Ruf nach Papa Staat erschallt
wenn Betriebe in die Ziehung kommen,ein sehr volatiler Umgang mit der eigenen Ideologie,fast bastiös.Und weil der eine Studienabbrecher, der Hoppereiter,Menschen dummgeschwätzt und Maßnahmen in einer Pandemie desavouirert hat und das Leugnen populär ist und Aufsperren auch und der andere Studienabbrecher, der Nichtanpatzer mit richterlichem Kusch wegen Anpatzens,der nimmer was anderes tut als was populär ,jetzt das aufsperren verspricht,während sich Mutationen verbreiten und die Pandemie immer noch läuft,möchte Loaker die festlegen und Schulen aufsperren damit Kinder besser streuen können und jetzt auch erkranken,was immer noch nicht in den Kopferln ist.
Man blickt auf eine Landschaft von skurrilen Genies ohne jeden Tau.

mahue
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Manfred Hütter: FPÖ und NEOS

An der schwachen Impfbeteiligung sind diese beiden Parteien nicht unerheblich mitschuldig. Ergebnis der ständigen Kritik dieser an der Regierung. Speziell in der Urheimat der NEOS "Vorarlberg".

dieRealität2020
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das sind die NEOs bedeutungs- und wertlos ihre Sprüche

.
Der neue Gesundheitsminister ist nicht einmal einen Tage im Amt und schon möchte man konkrete Pläne von ihm verlangen. Ein Nonsens & Kokolores.

argus13
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Loacker

aus der 6% Partei von Haslingers Gnaden macht auf locker und staatsmännisch. Wenn interessiert dieses Gequatsche? Man kann nur nach Maßgabe der Infektionssituation aufsperren, sagt einem der Hausverstand. Wien dachte auch sie sind anders nun ist es anders mit harten Lockdown. Die Opposition sollte nicht dauernd alles kritisieren und heruntermachen, sondern als Volksvertreter! endlich gemeinsam mit der Regierung arbeiten - für uns! Kritisieren kann jeder! Wenn Politiker wie Haimbuchner feiern und Kickl keine Maske trägt hat das Vorbildwirkung! Leider kritisiert der richtige UHBP diese politische Schmierenkomödie überhaupt nicht, obwohl das seine Aufgabe wäre! Wozu braucht man UHBP überhaupt?