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Kommt blauer Führungswechsel?Kickl: "Jeder Teamspieler will Kapitän sein, logisch"

Klubobmann Herbert Kickl stellt in einem Interview erstmals öffentlich einen Führungsanspruch. Parteichef Norbert Hofer findet das "positiv".

KONSTITUIERENDE SITZUNG DES NATIONALRATES: HOFER / KICKL
Norbert Hofer und Herbert Kickl bei der konstituierenden Nationalratssitzung 2019. © (c) APA/HANS PUNZ (HANS PUNZ)
 

Die zwei Männer an der Spitze der FPÖ, zwei Interviews: Parteichef Norbert Hofer am Sonntag in der ORF-Pressestunde, Klubobmann Herbert Kickl im Wochenmagazin „News“. Würden Sie gern Parteichef werden, wird Kickl gefragt: „Jeder Teamspieler will Kapitän sein, das ist doch ganz logisch“, antwortet der. Wenn sich die Frage stellt, ob er die Partei übernehmen will, würde er „nicht sagen: Ich mache das nicht.“ Zum ersten Mal macht Kickl damit öffentlich seinen Führungsanspruch in der FPÖ deutlich.

Kommentare (23)
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Peterkarl Moscher
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Bravo

Was sollte ein neuer Kapitän ohne Patent bei einem sinkenden FPÖ Dampfer
noch ausrichten? Gut so und Österreich ist einer Last entledigt.

3770000
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Impfen ist kein Thema

Die Sache ist ja klar: ein echter FPÖler lässt sich nicht impfen. Denn das ist ja entweder höchst gefährlich oder ohnehin wirkungslos. Diese Botschaft hat diese Partei seit Wochen und Monaten verbreitet. Dafür Masken verweigert und zu ungeschützten "Spaziergängen" aufgerufen. FPÖler brauchen keine Impfung.

Zuckerpuppe2000
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Impfung

Die bräuchten alle eine Impfung gegen Dummheit. Die gibt’s nur leider nicht!

KarlZoech
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@ 3770000: Sehe ich etwa auch so. Wobei: Aus OÖ. tönen andere blaue Töne.

Unlängst las ich ein Interview mit dem Landeshauptmannstellvertreter Heimbuchner, er ist auch der FP-Parteiobmann in OÖ., und das las sich ziemlich anders, als das, was von der FPÖ-Bundesspitze kommt.
Heimbuchner sagte ja auch vor einigen Monaten, dass ihm eine kalkulierbare und regiergungsfähige FPÖ wichtiger sei, als mit rauhen Tönen ein paar Prozente mehr Wählerstimmen zu erreichen, jedoch nichts umsetzen zu können, weil niemand mit der FPÖ regieren wolle.
Ich denke, dass eine FPÖ wie sie Heimbuchner will für die Politik in Österreich viel besser wäre, als eine Radau-FPÖ nach Kickl-Art.

Zuckerpuppe2000
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Auf jeden Fall

Sie haben vollkommen recht. Hofer und Co machen immer nur viel Lärm um nichts. Lösungen haben diese nicht. Und wenn sie mitregieren könnten, würden sie über die anderen lästern.

hsg939
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Breit gestreute Kommentare

Schon erstaunlich, wie die Cinemascope Kommentar Walze sich von dümmlich bis hasserfüllt bewegt, nur um den Auftritt zweier Politiker aus der FPÖ zu bewerten - besser - zu beflegeln.

ronny999
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Zaun auf Staatskosten

Goldbarren in Osttirol, Viagra und Handyspiele auf Staatskosten -geifender Studienabbrecher Kickl ohne Inhalt - ein Hofer, welcher wie ein ... dreinblickt. Treffen mit den Identitären - was soll man über diese Versagerpartei sonst posten? Ibiza ua.....

Reipsi
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Bold werns sogn

Der Hofa wors . . . .

iMissionar
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König der Asche

Kickl ist hier auf einer Ebene mit Strache: Er würde die Partei niederbrennen, nur um König der Asche zu sein.

ronny999
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Jeder will

bei der FPÖ zum fettesten Spesentopf - dies ist ja im Parteiprogramm- oder?

Mein Graz
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Führungswechsel zu Kickl?

Wird Kickl Parteichef der Blauen, bedeutet das m.E. einen radikalen Ruck in die extrem Rechte Ecke. Eine neue Heimat für Rechtsextreme, der Schulterschluss mit den Identitären ist dann nicht mehr weit.

Ein Gutes hätte das für die Türkisen: der Unterschied zum bestehenden Status - beide sind sehr Rechte Parteien - wäre wieder etwas größer und Kurz & Co. könnten erneut nachrücken....

Pelikan22
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Vielleicht will er, ...

dass eines seiner Pferderln den Posten bekommt. Bei der FPÖ wärs kein Wunder, wenn die Intelligenz ans Ruder kommt!

erstdenkendannsprechen
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ich glaube aber auch - also nur meine persönliche einschätzung -

dass ein solcher schritt die fpö wählerstimmenmäßig eher schwächen als stärken würde.

Mein Graz
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@erstdenkendannsprechen

Das hoffe ich auch, jede Stimme die den Blauen verloren geht ist ein Gewinn für die österreichische Politik. Sogar dann, wenn sich diese Leute den Türkisen zuwenden.

DannyHanny
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Erstdenken...

Gebe Ihnen recht!
Auch wenn man sich mit rechten Ideen " anfreunden" kann, wirkt diese geifernde Polemik, diese radikalisierte Sprache doch eher abstoßend!
Ausgenommen natürlich die Hardcore Fans der Blauen, die in dieser Beziehung wahrscheinlich schon schmerzbefreit sind.
Daher hat auch Kurz, viele moderate rechte Wählerschichten, eingesammelt wie die Eierschwammerl!

Mein Graz
5
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@DannyHanny

Ich bin mir nicht sicher, was diese geifernde Polemik tatsächlich bei den Menschen auslöst. Mich persönlich stößt diese Sprache ab, ich finde es einfach nur fürchterlich.

Allerdings weiß ich auch, dass es Menschen gibt die eine solche Ausdrucksweise schon deshalb schätzen, weil sie sich selbst auch auf diesem Niveau befinden und sich täglich "zusammenreißen" müssen, um nicht erkannt zu werden. Gibt es jetzt da einen Politiker der ihnen zeigt, dass man sich in der Öffentlichkeit (fast) alles erlauben kann haben sie die Rechtfertigung, das auch zu tun.
Dass diese Personen häufig Rechts stehen und auch dazu tendieren, sich noch weiter in die Rechte Ecke zu begeben ist m.E. auch kein Wunder, da das recht oft Menschen sind, denen es nicht nur an Bildung sondern auch an Herzensbildung fehlt.
Und ich kann mir vorstellen, dass zwar manche einen solchen Wechsel nicht gut heißen, aber den Blauen trotzdem treu bleiben, und andere, denen die Blauen bisher zu zahm waren sich ihnen zuwenden.

Ich hoffe ich irre mich. Und die Blauen stürzen weiter ab.

HoellerP
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Denk ich auch...

...insofern wünschenswert ;-)

dieRealität2020
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verständlich was sich derzeit bei de FPÖ abspielt

Man steht seit einigen Jahren seit Ibiza immer mehr mit dem Rücken zur Wand und mit einem Fuß immer mehr im Graben. Außer hysterischer Rundumschläge der meisten FPÖ Mitglieder nichts Konkretes nur Phrasendrescherei. Eine Partei die begonnen hat sich selbst zu versenken. Voraussagen/Umfragen sind immer nur Momentaufnahmen.
.
Bei der nächsten NR Wahl müssen sie darauf achten, dass sie nicht unter 5% kommen und nicht mehr dabei sind. Sie sollten an die Grünen denken. Den diese werden voraussichtlich vermutlich mit der ÖVP wieder eine Koalitionsregierung bilden.
.
Nach meiner Meinung, ein Refresh der politisch derzeitigen funktionalen Parteimitglieder bis zu Hofer und Kickl wäre schon lange angebracht.

hermyne
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Todfeindschaft

Werden das die nächsten Todfeinde?

Nixalsverdruss
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Ich habe mit gottseidank nur die zweite Hälfte angeschaut....

Leider oder gottseidank habe ich nur die zweite Hälfte der Pressestunde angeschaut. Traurigerweise war diese Hälfte ein Sittenbild der sonderbaren Truppe FPÖ. Dieses "Hin- und Hergewinde des noch Vorsitzenden hat gezeigt, wer der "echte Parteichef" ist. Hofer kann nur hoffen, dass er bei der Wahl zum Bundespräsidenten antreten darf ... Längst hat Kickl das Ruder übernommen, sein weibliches Alterego Belakowitsch ihm dicht auf den Fersen - immer weiter nach Rechts driftend. Diese FPÖ ist nicht nur "nicht wählbar", sie wird zunehmend die Rückzugstätte von Nazis, Identitären, Homophoben und sonstigen Radikalen, deren Orientierung längst in der Vergangenheit liegt.
Sie vertreten ein Gedankengut, dass in Europa nie wieder Platz fassen darf - daher ist diese Gruppe gänzlich abzulehnen.
Sie ist eine Gefahr für die österreichische Gesellschaft mit dem klaren Ziel, diese zu destabilisieren und ein System wie in Ungarn aufzubauen - in dem einige wenig über andere regieren, und das zu reinem Selbstzweck!
Hüte sich wer kann - diese Bewegung ist sehr gefährlich!

redlands
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...zu reinem Selbstzweck...;

is das nicht das credo der ÖVP?

Nixalsverdruss
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Zeigen Sie mir eine Partei...

.... bei der das Wort nicht vorkommt!

freeman666
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Mit Kickl hat es die FPÖ endlich geschafft

von rechtsaußen zu rechtsextrem.
oder in anderen Worten:
von unterbelichtet zu gemeingefährlich