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Corona-LockdownBlümel bestätigt: Umsatzersatz nur bis Jahresende. Skihütten bleiben zu

Finanzminister und Tourismusministerin konkretisierten die geplanten Maßnahmen: Umsatzersatz für Handel wird verlängert, Kurzarbeitsverlängerung für Gastronomie noch in Verhandlung. Auch die Skihütten bleiben geschlossen.

Finanzminister Blümel und Tourismusministerin Köstinger
Finanzminister Blümel und Tourismusministerin Köstinger © APA/Herbert Neubauer
 

Ab 26. Dezember geht Österreich wieder in einen harten Lockdown, das steht seit Freitagabend fest. Im Detail gibt es aber noch viele Unklarheiten. Finanzminister Gernot Blümel, Bildungsminister Heinz Faßmann und Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (alle ÖVP) verkünden am Samstagvormittag weitere Einzelheiten zu den Coronamaßnahmen.

Offen ist noch, in welcher Form Unternehmen im Handel, Dienstleistungsbereich und Tourismus für ihre durch den Lockdown entstehenden Verluste entschädigt werden. Den Umsatzersatz gibt es nur bis zum Jahresende, hatte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) gestern bekräftigt. Er verwies auf den Fixkostenzuschuss ab Jahreswechsel. Der Finanzminister stellte nun heute klar, dass der Umsatzersatz für geschlossene Betriebe nur bis Jahresende verlängert wird.

Hier finden Sie die Maßnahmen im Bereich Schule und Kindergarten.

Finanzminister Gernot Blümel kündigte an:

  • Der Umsatzersatz wird für neuerlich geschlossene Betriebe bis zum Jahresende verlängert, für den Handel gelten die Dezemberumsätze als Vergleichszeitraum. Dies wird Kosten von bis zu 300 Millionen Euro verursachen. Insgesamt wurden in den Monaten November und Dezember 120.000 Anträge eingereicht, mit einem Volumen von 2,2 Milliarden Euro. "1,8 Milliarden Euro wurden schon ausbezahlt."
  • Für indirekt betroffene Unternehmen wird es ebenfalls Ersatzleistungen geben. Diese sind allerdings erst beantragbar, sobald die direkten Hilfen abgeschlossen sind. Die Kosten dafür werden knapp eine Milliarde Euro betragen.
  • Der Fixkostenzuschuss 2 und der Verlustersatz sind bis zum Ende der Pandemie beanspruchbar.
  • Am Beihilfenrahmen von maximal 800.000 Euro pro Unternehmen "stoßen viele Betriebe schon an", hier werde mit der EU über eine Flexibilisierung verhandelt.

Tourismusministerin Elisabeth Köstinger nannte die Schwerpunkte für den Bereich Gastronomie und Hotellerie, inklusive Freizeitbetriebe wie Schilifte & Co.

  • Der 50-Prozent-Umsatzersatz für Dezember sei eine spürbare Erleichterung.
  • Das Öffnen der Gastronomie erst ab 18. Jänner müsse für alle gelten, daher auch für die Berggastronomie.
  • Die Seilbahn- und Skiliftbetriebe würden maximal unterstützt. Am Konzept dafür, welche Masken in diesem (Außen-)Bereich am geeignetsten sind und wie diese möglichst rasch verteilt werden können, wird noch gefeilt. "Es wird auch die nötige Vorlaufzeit geben." Dass Skilifte öffnen dürfen, Schulen aber am 7. Jänner nicht, rechtfertigte Köstinger vor allem auch damit, dass man der einheimischen Bevölkerung ein entsprechendes Freizeit- und Bewegungsangebot zur Verfügung stellen müsse. Dazu gehöre auch Eislaufen oder "der Ausflug in den Lainzer Tiergarten".
  • Man arbeite daran, das Kurzarbeitsmodell mit einer Mindestarbeitszeit von 0 Prozent auf Jänner zu verlängern.
  • Für die Reisebranche gebe es 300 Millionen Euro mehr für die Insolvenzabsicherung, die über die Hotellerie- und Tourismusbank abgewickelt werde.
  • Die Zeit danach: Hier werde es darum gehen, flächendeckende Tests anzubieten, um Infizierte rasch herauszufiltern und die Infektionszahlen niedrig zu halten sowie getesteten Personen die Nutzung von Gastronomie- und Freizeitbetrieben zu ermöglichen. Mit den Ländern habe man vereinbart, dass entsprechende Teststraßen zur Verfügung stehen.

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Hako2020
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Skihütten

dürfen To Go verkaufen,und wollen 50 Meter von der Hütte entfernt,
Übernahmestationen mit Liegestühlen errichten.
Sitzen verboten,im liegen essen aber erlaubt?
Dann können diese ja gleich die Terrasse benützen.
Und das Skihütten ohne zu konsumieren ihre Toiletten zur
Verfügung stellen werden,kann man nicht glauben.

redniwo
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mei blümerl

ihr werdet euch noch wundern. im jänner muss ein wirklich wirksamer lockdown bis april beschlossen werden. da wird es erst so richtig lustig in der wirtschaft.

metropole
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Interview

Da gibt die Schlaftablette und Dampfplauderer jeden Tag stündlich eine Pressekonferenz ! Das ist derKl.z. zu wenig und sie bringt zusätzlich noch ein Interview.Inhalt : inhaltsleere Floskeln !! Bla Bla

Patriot
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Es wird immer sichtbarer, dass in erster Linie die türkise Klientel bedient wird!

80% Umsatzabgeltung, obwohl die Belegschaft in Kurzarbeit ist und deren Gehälter auch vom Steuerzahler berappt werden. D.h. also, dass der Umsatz dem Unternehmer annähernd als Gewinn bleibt, sieht man von den Betriebskosten fürs Geschäftslokal ab!
D.h. weiter, dass viele Unternehmer durch die Corona-Förderungen bei weitem besser aussteigen, als wenn ihr Geschäft geöffnet gewesen wäre!
Das ist die Politik des Herrn Kurz!
Liebe Arbeitnehmer*innen und Pensionist*innen denkt daran, wenn die smarten Herrn Kurz und Blümel nach Corona für euch ein Sparpaket nach dem anderen schnüren wird!

HansWurst
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Liebe Pensionisten!

Denkt daran , für wen der ganze Lockdown da ist - für euch.

Patriot
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Aber nur deshalb, weil sich die HansWurste nicht an die Corona-Regeln halten bzw. hielten!

.

ichbindermeinung
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und in anderen EU-Ländern sind Cafes/Restaurants offen

ein Affront wenn in einigen anderen EU-Ländern nach wie vor die Cafes/Restaurants/Autobahnraststätten offen haben u. dies in Ö seit langem verboten ist. Die ganzen Virussanktionen (inncl. der flächendeckenden Massentestungen/Freitesten etc.) müssten in allen 27 EU-Ländern gleichermaßen u. zeitgleich gelten

baldasar
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Danke

So ist es, gegen ein kontrolliertes öffnen kann keiner was haben aber die türkisen Experten zerstören mittlerweile die kleinen Unternehmer und machen steuergeschenke für Ami Ketten, bravo

redniwo
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schauns baldasar

nur sehr große machen dem kurz wirksame wahlspenden. und wenn er in drei jahren endlich seinen job in brüssel hat, dann braucht er die stimmen des österreichischen gewerbes und der bauern nicht mehr.

Hako2020
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Silvesterfeuerwerk

verboten,man könnte sich ja verletzen.Skifahren erlaubt,da gibts
ja keine Verletzungen.

HansWurst
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Haushalte zusperren!

Da gibt es die meisten Unfälle.

metropole
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Köstinger

Ein herzliches danke sön an die grinsende Köstinger das Eislaufen und der Besuch eines tiergartens zulässig ist.Die Parks hat sie zugesperrt und die Lifte sperrtn sie auf ...natürlich ein reinesÖVP Klientel !

Hako2020
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Skifahren

ist momentan so nötig wie ein Kropf.Aber die schwarzen Liftkaiser
im Westen haben sich duchgesetzt.

Lodengrün
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Ja sagt sie

wenn die U-Bahnen fahren, warum nicht die Gondeln. Klar da vermischen wir schnell einmal Arbeit- und Freizeit.

Armergehtum
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Bei diesen Kurz-Alleingangsaktionen freuen sich vor allem seine Freunderl

Vor allem jene, die bei den sehr überteuert gekauften Corona-Tests profitieren. Diese müssen aus der Staatskasse nun an den Mann/Frau gebracht werden, damit dieser Wahnsinnskauf gerechtfertift ist - Danke Herr Bundeskanzler.
Dies ist 1:1 zu vergleichen mit den 15 Mio Grippeschutzmasken von Rauch-Kallath und Mensdorff Pouilly. Die lachen heute noch über diesen Staatsdeal.
Danke dass dem Volk ein schlechtes Gewissen eingeredet wird, für die Versäumnisse der Bundesregierung über mehr als ein halbes Jahr lang. (Aufstockung des Intensivpersonals, organisieren von Tests für Ärzte, Pfleger..., spontane unvorbereitete Lockdowns, vernachlässigen vom Schutz alter Menschen, Überbürokratisierung bei Hilfsgeldern und Kurzarbeit, ausbleiben von Hilfsgeldern...).
Diese Vorgehensweise sieht schon nach einem Racheplan an das Volk aus. - WARUM

Hardy1
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Also....

....die Ansteckungsgefahr auf einem Sessellift ist wesentlich geringer als in einer U-Bahn....aber gewisse Traumtänzer checken das einfach nicht......

dude
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Aufpassen beim Skifahren, Hardy!

Und bei allen anderen riskanten Betätigungen auch! Die Unfallversorgung sieht im Moment nicht gut aus! Das UKH Klagenfurt ist mittlerweilen die einzige Unfalltrauma-Station in Kärnten! Alle anderen Unfallstationen in Kärnten wurden zu Covid-Stationen umfunktioniert.
Dass dort alle ihre Kapazitätsgrenzen gehen und schon seit Wochen in wesentliche und unwesentliche Behandlungen unterscheiden (müssen), liegt auf der Hand.
Also aufpassen und g'sund bleiben!

compositore
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@Hardy1

Nur dass ich mit der U-Bahn vielleicht zur Arbeit fahre (muss) und nicht unbedingt zum Vergnügen/Schifahren. Einfach zu Nachdenken!

smtraxx
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...

... dafür ist die Knochenbrechgefahr in ana U-Bahn niedriger. Die Spitäler haben im Moment sowieso nichts zu tun....

rouge
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Marionetten der schwarzen Touristiker.

Köstinger vergleicht U-Bahnen mit Seilbahnen und wird nicht einmal rot dabei. U-Bahnen werden von den Menschen nicht zum Freizeitvergnügen benutzt. In U-Bahnen bricht man sich selten die Beine oder reißt sich Kreuzbänder und nimmt deswegen kaum jemanden ein derzeit dringend benötigtes Krankenhaus- oder gar Intensivbett weg.

Lodengrün
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Was erwarten Sie

von Frau Köstinger? Das was was sie ist wurde sie nur durch ihre starke IV. Die hat im weiteren Sinne auch Kurz gekrönt weshalb er auch mit ihr politisch arbeitet oder arbeiten muss. Ist die Studienabbrecherin je durch die Jahre in Brüssel aufgefallen? Alles nur immens deprimierend.

makronomic
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Fixkostenzuschuss ist das einzige was hilft

Aber es muss über die Corona Zeit mindestens 3 Monate hinaus geholfen werden damit sich die Unternehmen wieder ergangen. Viele Händler erzählen das sie auch in den Tagen der Öffnung zu wenig Umsatz machen als im Vergleich zu den Vorjahren, es fehlen überall die Touristen die Geld ins Land bringen.
Es hat keinen Sinn die Betriebe durch die Krise zu bringen und danach nicht bei Aufbau zu helfen, es wird sonst richtig rascheln in der Insolvenzstatistik. Die 800k Grenze muss erhöht werden - das reicht beim Mittelstand einfach nicht, rauf auf 1,5 Mio mindestens.

HannesK
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Kassieren wo es nur geht...

Vermutlich wieder einer von den zahlreichen ständig gierigen Firmenbesitzern, die Steuergelder abschöpfe wollen und sich dabei wie viele Wirte ins Fäustchen lachen: Wahrheitsbeweise liefere ich gerne nach!

brody1977
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Wieder eine Pressekonferenz

Das ist das Einzige was diese Regierung kann, eine PK nach der anderen. Macht bitte mal was sinnvolle. Woher hat denn Österreich auf einmal so viel Geld für die Förderungen? Bin schon gespannt wie die neuen Steuererhöhungen aussehen werden. Bitte nehmt euren Hut und nachts einen Abgang

lieschenmueller
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Gibt es in irgendeinem Keller eine Gelddruckmaschine,

von der der gemeine Österreicher nichts weiß?

Einen goldspuckenden Esel gab es noch, mir fällt dazu das Märchen im Moment nicht ein.

Zumindest muss es in Hülle und Fülle vorhanden sein und nicht wirklich rückzahlbar. Weil wie und in welchem Jahrhundert sollte das jemals getilgt werden?

gehtso
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ich glaube, es läuft

so wie früher beim guten alten DKT-Spiel, vermutlich bekannter unter "monopoly". Wenn das Geld ausging, schnell zum Kopierer, ein bischen zuschneiden und schon ist wieder genug Kohle im Spiel!

 
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