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Buwog-Prozess zu EndeOb Grasser und Co. schuldig sind oder nicht: Elf Jahre sind zu lang

Mehr als sieben Jahre Ermittlungen und bald drei Jahre Verhandlung: Die Dauer des Buwog-Prozesses ist nur schwer begreifbar. Dazu darf es künftig nicht mehr kommen.

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"Jetzt is des echt aus“, sagt ein Prozessbeobachter im Gerichtssaal und schüttelt ungläubig den Kopf. Nach drei Jahren und 168 Verhandlungstagen ist der Buwog-Prozess rund um Ex-Minister Karl-Heinz Grasser zu einem Ende gekommen. Nun heißt es warten auf das Urteil.

Kommentare (9)

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BernddasBrot
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Ich bin für eine schnellstmögliche Aufklärung ,

sagte KHG und 2 Jahre alleine dauerte die Herausgabe der
Unterlagen aus Liechtenstein , die eine Einsicht zu den 3 Konten erst möglich machten. Nur ein Beispiel von vielen........

satiricus
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Zuerst jahrelang die Ermittlungsarbeiten behindern bzw. beeinspruchen und...

... dann jammern über die lange Verfahrensdauer....
Da muss sich der Karli schon selber bei der Nase nehmen.
Und seine Anwälte betreiben Jammerei auf hohem Niveau, denn sie zählen ob ihrer Honorare wohl zu den Profiteuren der langen Verfahrensdauer. Wenn die Causa Buwog nach der Urteilsverkündung in die nächste Instanz gehen sollte, dürfte es auch weiterhin ganz ordentlich in der Honorarkasse klingeln.

edug16
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ja

und für das ständige Hinausschleppen und Verzögern müssten Herr Grasser und seine Anwälte Rechenschaft ablegen.

voit60
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für wie viele Jahre der 11

war der Grasser und seine Anwälte wohl verantwortlich. Jetzt wird von denen sogar die elendslange Prozessdauer beklagt.

ilrak_75
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💸

Gesamt Prozesskosten wären interessant!

Stony8762
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ilrak_75

Würde mich nicht wundern, wenn die deutlich höher wären als der nicht mal ansatzweise bewiesene Schaden.

Amadeus005
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Wenn das zählt, dann braucht es bei Ladendiebstahl gar keine Verhandlung

Einfach Freispruch bei Ladendiebstahl unter 1000€?

herwig67
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Öffnung von beschlagnahmten Beweismittel

Die Öffnung von beschlagnahmten Beweismittel darf in Zukunft nicht mehr beeinsprucht werden können. Ebenso die Beantragung von Beweisen wie Konten aus dem Ausland. Dies hat zu den jahrelangen Ermittlungen geführt. Allerdings wäre KHG kooperativer gewesen , hätte er sich ein paar hunderttausend Euro erspart und der Prozess wäre vor Jahren beendet.

Henry44
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11 Jahre sind zu lang,

dem ist zuzustimmen. Herr Grasser und seine Anwälte haben allerdings einiges zu dieser langen Ermittlungs- und Prozessdauer beigetragen.

Herr Grasser hat zwar immer behauptet, er habe freiwillig alle Konten offengelegt, doch mussten langwierige und immer wieder beeinspruchte Rechtshilfeverfahren angewendet werden, um Daten über Grassers Aktivitäten z.B. in Liechtenstein zu ermitteln.