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BundesheerDoskozil und Kunasek attackieren Tanner: "Sie ist rücktrittsreif"

Die Ex-Verteidigungsminister Doskozil und Kunasek wetterten gegen das "Kaputtsparen" durch Ministerin Tanner, die ÖVP schoss scharf zurück.

Doskozil und Kunasek
Doskozil und Kunasek © APA/ROBERT JAEGER
 

Eine ungewöhnliche Allianz warf sich am Montag für das Bundesheer in die Schlacht. Hans-Peter Doskozil und Mario Kunasek, die beiden ehemaligen Verteidigungsminister, haben mit dem einstigen Generalstabchef Edmund Entacher der amtierenden Ministerin den Marsch geblasen. Dass Spitzenpolitiker aus unterschiedlichen Lagern (das Beste aus zwei Welten?) eine Lanze fürs Heer, das vor dem Ausverkauf steht, brechen, ist durchaus selten. Allerdings hatten die beiden als Verteidigungsminister den Niedergang des Heeres höchstens gestoppt – und auch keine Trendwende eingeleitet.

Kommentare (60)

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fragment
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Rücktrittsreif

Ich bin weder ÖVP-, noch Tanner-, noch Bundesheer- freundlich eingestellt. Aber: was bitte sollte die Ministerin jetzt Großartiges leisten oder welche tollen Reformen aus dem Hut ziehen? Ihre Vorgänger haben auch nichts zusammengebracht, geleistet oder auch nur geplant. Die Regierung ist sehr kurz im Amt und wurde von der Pandemie überrollt , und da sollen plötzlich Wunder geschehen?
Oft habe ich schon den Eindruck, dass nur um des Kritisierens Willen kritisiert nicht über Fakten nachgedacht wird.

Peterkarl Moscher
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Wahrheit tut weh !

Ausgehungert ist ja richtigerweise schon Jahrelang der Fall.
Schlechte Kasernen, mangelnde Ausrüstung am Mann ein
desolater Fuhrpark das bei Schießübungen auf Reisebusse
zurückgegriffen wird, keine Planung für die Luftwaffe usw.
Ein riesiger Apparat an Goldfasanen, ein aufgeblasenes
Ministerium aber kein Geld für die Truppe. Da muß ich auch
Herrn Entacher kritisieren, auch er hat sich nicht gewehrt !

oekoLogisch
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Reden Sie

mal mit einem Mitarbeiter aus der Fliegerwerft in Zeltweg. Arbeitsauftrag für drei Wochen ist in zwei Tagen erledigt. Was tun in der restlichen Zeit? Obizahn? An-abwesend?........ Jetzt sieht endlich wer Einsparungspotenzial! Und wer schreit schon wieder am lautesten? Ja nicht umrühren im Beamtensumpf?

limbo17
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Die ÖVP

hätte das Resort am längsten in der zweiten Republik.
Was haben die da gemacht.
Auch nichts.
Also schön Ruhig sein ÖVP.

Pelikan22
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Von ihnen, limbo@ lass ich mir schon gar nichts sagen!

Ein roter Blindgänger, der zugibt, dass seine Leute "auch nichts" zusammengebracht haben, geht auf eine engagierte Frau los! Die ist wenigstens nicht "machtgeil" sondern couragiert und will endlich was ändern. Da verlangt man, sie soll zurücktreten. Haben etwa Kunasek und Doskozil Angst, dass sie was aufdecken könnte?

limbo17
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Sie haben

Echt keine Ahnung.
Aber die Schreien bekanntlich eh am lautesten.

Stubaital
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Attacke

Die beiden Herren haben schon recht. Die jetzige Ministerin ist für dieses Ressort völlig überfordert.
Aber beide Herren haben vorher auch versagt.
Und ein Klug und Darabos???????
Völlige Nieten.

Peterkarl Moscher
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Stubaital

Den Platter nicht vergessen !

beobachter2014
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Berufssoldaten mit Kündigungsschutz

Mir haben etwa 40jährige Berufssoldaten im Offiziersrang gesagt: "Ein Stellenabbau macht uns wenig! Wir haben eine Stellengarantie, das heißt, wenn unser Dienstposten weg fällt, können wir bei vollen Bezügen bis zur Pensionierung zu Hause bleiben!" Diese Verträge hat sicherlich nicht Ministerin Tanner gemacht ...

melahide
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Ich glaub

jedem war klar - oder sollte klar sein - das ein Heer das aus alternden Generälen und 6-Monats-Grundwehrdienern besteht, nicht funktionieren kann! War es nicht die FPÖ die sich wehement gegen ein gut ausgebildetes und gut ausgerüstetes Berufsheer gestellt hat? Weil im Herr werden den „jungen Buben die Wadln gerichtet“?

Das jetzige System ist nur ein auf „Grundausbildung“ ausgerichtetes, sündhaft teures Zwangssystem (man MUSS ja Dienst tun. Warum ist die FPÖ für Zwangsdienst aber gegen „Zwangsgebühren“ beim Fernsehen...)???

Es gehört ein Berufsheer her mit Militärakademie. Musterungen für Frauen und Männer nur nach eigenem Wunsch. Sie können ja weiterhin freiwilligen Milizen ausbilden oder so!

Das Berufsheer wie gesagt top ausgebildet und top ausgerüstet. Mitwirkung bei UNO Einsätzen sollten dann auch regelmäßig stattfinden!

SagServus
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@malahilde

Kein Heer, egal in welcher Form, funktioniert wenn man es nicht finanzieren will.

Ihr Wunsch nach einem Berufsheer geht also schon mal am eigentlichen Problem vorbei. Nämlich die nötige Finanzierung.

Des weiteren sollte klar sein, dass ein Berufsheer nicht nur Vorteile hat. Der größte Nachteil eines Berufsheeres ist die Freiwilligkeit selbst.

Ein Berufsheer braucht immer "frischen" Nachschub an neuen Rekruten. Diese müssen sich freiwillig melden.

Tun das zu wenige hat man ein Problem.

Ein Problem das in Ländern mit Berufsheer weit verbreitet ist. Auch Deutschland kämpft seit Anbeginn ihres Umstiegs aufs Berufsheer damit, genügend Leute zu bekommen.

Belgien hatte dieses Problem auch jahrelang, bis man die Eignungskriterien gesenkt hat.
Muss sich dann halt auch jeder mal fragen, ob er dann wirklich ein Berufsheer will wo jeder Dolm aufgenommen wird damit man die nötige Mannstärke erreicht.

pesosope
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Stellen Sie sich vor melahide

Es gibt schon seit ewigen Zeiten das von Ihnen gewünschte Berufsheer und, welch ein Wunder, auch eine Militärakademie. Was aber schon sehr lange eingefordert wird, übrigens in erster Linie von Rot und Grün, ist das Ende der Wehrpflicht. Ach ja, bevor ichs vergesse, der 6-Monat-Wehrdienst war auch der Wunsch von SPÖ und nicht der ÖVP oder FPÖ.
Sehen Sie melahide, Sie als ultralinker Poster sollten sich eigentlich schon an die Wünsche der "eigenen" Partei erinnern, auch wenn es schon mehr als drei Jahre her ist

SagServus
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...

Rot hat sich Jahrzehnte gegen ein Berufsheer gestemmt auf Grund der geschichtlichen Ereignisse in den 30er Jahren.

Das was Darabos damals aufgeführt hat war eine rein populistische Kehrtwende auf Grund des damaligen Wiener Wahlkampfes und den damaligen Aussagen von Häupl. Keiner in der Partei war bis dahin für ein Berufsheer. Ob die SPÖ noch immer für ein Berufsheer steht, ist mehr als fraglich.

"Ach ja, bevor ichs vergesse, der 6-Monats-Wehrdienst war auch der Wunsch von SPÖ und nicht der ÖVP oder FPÖ." - Der 6-Monat-Wehrdienst stammt aus dem damaligen Reformpapier unter der Reformgruppe von Zilk, installiert und Schwarz-Blau1 im Jahre 2003. Wurde dann als einzige Maßnahme dann von Platter aus den Reformen umgesetzt. Klar, kostete auch kein Geld, der Rest des Papiers verschwand wieder in der Tischlade.

zweigerl
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Bündnis einer vagen Utopie

Die vorsichtige Annäherung der beiden Verliererparteien ist vermutlich die einzige Chance, den Jung-Metternich noch einmal vom Thron zu stoßen: Man nehme den Steirer, der am weitesten vom schwer kompromittierten Strache entfernt ist, und den Burgenländer, der mit dieser führungslosen und wienvergifteten SPÖ noch am wenigsten kontaminiert ist, und hoffe, dass auch dieser 34jährige Makellose irgendwann einmal in die Schlangengrube der Politik fällt und seine Bisse abbekommt.

isogs
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Egal

Wie man es auch dreht und wendet, die ÖVP Frauen in der Regierung sind eine Katastrophe. Leider, bei aller Wertschätzung für Frauen.

autobahn1
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Ein

echtes Kasperletheater, bitte wer soll die Nation Österreich militärisch angreifen,die Schweiz den dieses Land ist nicht bei der Nato,alle andere Staaten rund um Österreich sind Mitglied des westlichen Bündnis dieser große Wirbel um das BH bzw.THW ist absolut lächerlich,der Entacher braucht sich knapp vor seiner Pensionierung nicht mehr aufblasen,seine Zeit wo er hätte was fürs BH leisten können hat er verschlafen,sowie viele dieser Häuptlinge,für mich ist das BH ,ein guter THW

Patriot
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Sie tut nur das, was ihr Kurz befiehlt!

Wenn man sie prügelt, prügelt man die Falsche.

Stubaital
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Die Zwei

Diese beiden Herren brauchen nicht zu attackieren.
Haben selber nichts zusammen gebracht.
Ist ja sehr interessant wie sich SPÖ und FPÖ vertragen. Aber nur beim austeilen.

pesosope
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Es ist immer wieder erfrischend, wenn die Wahlverlierer ihre eigenen Hoppalaas vergessen und plötzlich glauben, dass der Wähler sie nur irrtümlich abgewählt hat

Und dann auch noch mit den selbsterwählten Erzfeinden gemeinsame Sache machen.
Hauptsache sie kommen bei der nächsten Wahl auf 20% ........zusammen

Guccighost
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Was wollt ihr zwei denn

Sie ist die erste die das heise Eisen Eurofighther
anfasst was habt ihr getan?

SoundofThunder
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🤔

Die Manager von Airbus haben sie schon kennengelernt und jetzt schlottern dort die Knie.Naja,Indonesien will die Eurofighter und wir überwachen mit Traktoren unseren Luftraum.

Limone2
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So verkauft man sich

Ich hoffe die Herren Ex-Verteidigungsminister Doskozil und Kunasek haben keine Spiegel zu Hause! SPÖ und FPÖ das Liebespaar. So schnell verliert man seine Werte und verkauft sich für ein bisserl Aufmerksamkeit, da man keine eigenen Leistungen vollbringen kann. Ich frage mich, warum die Herrn einst in ihren Positionen keine Leistungen beim Heer vollbracht haben. Wie erklären die so kluuuuuuuuuuugen Herren die schiefen Hütten, das fehlende Material, die desolaten Waffen, die verrosteten Einsatzfahrzeuge? Es wäre besser die Beiden würden mitsamt NA Lercher zurücktreten, denn Kampf, weil unter Umständen eine Frau es doch noch schaffen könnte, ist unangebracht!

winequeen
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Seit 2007...

... ist das Verteidigungsministerium 12 Jahre lang in den Händen von SPÖ und FPÖ gewesen:
Norbert Darabos (SPÖ) ab 11. Jänner 2007
Gerald Klug (SPÖ) ab 11. März 2013
Hans Peter Doskozil (SPÖ) ab 26. Jänner 2016
Mario Kunasek (FPÖ) ab 18. Dezember 2017
Generalleutnant Johann Luif (Parteilos) ab 22. Mai 2019
Generalmajor Thomas Starlinger (Parteilos) ab 3. Juni 2019
Klaudia Tanner (ÖVP) ab 7. Jänner 2020

Schon irgendwie interessant, dass sich gerade die Herren Doskozil und Kunasek aus der gesamten Verantwortung stehlen und einer Ministerin, die gerade mal sechs Monate im Amt ist, die gesamte Schuld geben...

ronny999
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Während dieser

Zeit war der SPÖ und FPÖ das Heer egal - Hauptsache sie konnten ihre Bonzen unterbringen und windige Vereine mit Millionen beauftragen -man könnte es auch indirekte Parteienfinanzierung nennen - der Doszi sieht schon seine Frau als Generälin!

SoundofThunder
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PS

Und von 1983-2007 war es Schwarz oder Blau.

wintis_kleine
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"Eine ungewöhnliche Allianz warf sich am Montag für das Bundesheer in die Schlacht"

Naja so ungewöhnlich ist die Allianz nun auch wieder nicht, hatte doch der Hr. Doskozil jahrelang mit der FPÖ als Steigbügelhalter die Geschicke des Burgenlandes geleitet und sich nur nach der Absoluten wieder von ihr verabschiedet.
Und dass die 2 sich ideologisch und politisch näher sind, als kaum ein anderes "Politpaar" ist ja wohl unbestritten.

 
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