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"Damit kann man nicht zufrieden sein"Doskozil schießt weiter gegen die Bundes-SPÖ

Bereits vergangene Woche hatte Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil SPÖ-Vorsitzende Pamela Rendi-Wagner indirekt kritisiert.

Hans Peter Doskozil
Hans Peter Doskozil © (c) APA/ROBERT JAEGER (ROBERT JAEGER)
 

In der Sonntags-"Krone" kritisierte Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) neuerlich den Kurs der Bundes-SPÖ: "Wären wir, wie die Bundespartei, hin- und hergesprungen zwischen Forderungen nach einer 35-Stunden-Woche, einer 30-Stunden-Woche, zwischen 1.700 Euro steuerfrei und dann doch lieber 1.700-Euro-Mindestlohn, hätten uns die Menschen nicht gewählt."

"Man kann nie wissen, was politisch passiert"

Bereits vergangene Woche hatte Doskozil in einem Interview mit den "Salzburger Nachrichten" SPÖ-Vorsitzende Pamela Rendi-Wagner indirekt kritisiert. "Man kann nie wissen, was politisch passiert", meinte er dort auf die Frage, ob sie die SPÖ in die nächste Nationalratswahl führen wird.

In der "Krone" trat Doskozil, der in der Vergangenheit nie um kritische Worte gegenüber der Bundespartei verlegen war, nun gemeinsam mit Ex-SPÖ-Bundesgeschäftsführer Max Lercher zum Doppelinterview an, auch dieser gilt als Kritiker der Bundesparteispitze. Und wie schon in den "Salzburger Nachrichten" verwies Doskozil neuerlich auf die schwachen Umfragewerte der Bundespartei: "Im Bund liegen wir in Umfragen bei 18 oder 19 Prozent, damit kann man nicht zufrieden sein."

Einen Sprung an die Spitze der Bundes-SPÖ in zumindest weiterer Ferne wollte Doskozil auch in der "Krone" nicht dezidiert ausschließen, wenngleich sich die Frage "mittelfristig" nicht stelle, da er dem Burgenland verpflichtet sei. Aber: "Wenn man politisch denkt und die Sozialdemokratie weiterbringen will, kann es ja nur das Ziel sein, die eigenen Ideen und Inhalte durchzubringen", sagte er zur Frage, ob er Kanzlerkandidat der SPÖ sein wolle.

Auch vergangene Woche schloss Doskozil zwar "derzeit" die Spitzenkandidatur bei der Nationalratswahl aus. Aber: "Was in ein paar Jahren ist, kann niemand sagen", meinte er da.

Lercher attestierte Doskozil im aktuellen Doppelinterview jedenfalls durchaus das Potenzial zum SPÖ-Vorsitzenden: "Darüber brauchen wir gar nicht zu diskutieren", sagte er auf die Frage, ob der Ex-Verteidigungsminister ein guter SPÖ-Chef wäre. "Er hat im Burgenland die absolute Mehrheit gewonnen und verfügt über unglaublich starke Vertrauenswerte in der Bevölkerung. Er ist für jedes Amt in unserer Republik geeignet. Die SPÖ braucht vertrauenswürdige Personen. Wir haben zuletzt viele Menschen verloren, weil wir nicht glaubwürdig sind."

Pressekonferenz zum Bundesheer

Am Montag ab 10 Uhr geben die Ex-Verteidigungsminister Doskozil und Mario Kunasek zusammen mit General i.R. Entacher eine Presskonferenz zum Thema "Überparteilicher Schulterschluss für unser Bundesheer".

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Danke für Ihr Verständnis.

Mezgolits
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"Überparteilicher Schulterschluss für unser Bundesheer".

Vielen Dank - und ich empfehle: Die überparteiliche Zustimmung: Dass,
das derzeitige Männer-Wehrpflicht-Gesetz = Bundes-Verfassungsgesetz:
B-VG Artikel 9a.(3): 2-fach menschenrechtswidrig ist = in unserer gelenk-
ten Demokratie - NICHT - erzwingbar ist. Erfinder Mezgolits Draßburg

Limone2
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Noch keine Leistung

Herr Doskozil konzentriert sich so sehr auf die Bundes SPÖ, um von seinen Leistungen nach der Wahl im Burgenland abzulenken. Nix passiert, außer dass er seiner Frau einen Job (nennt man Postenschacher) in der Landesregierung bei sich im Büro verschaffen wollte. Ein altes Sprichwort für Herrn Doskozil: Schuster, bleib bei deinen Leisten !

Wolfgang Genowitz
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Nichts gelernt!

Ja eben Fachmänner!
Eine Wahl zu gewinnen da man den Mindestlohn der Landesbediensteten erhöht hat müsste bedeuten das alle anderen die das nicht bekommen haben die SPÖ nicht gewählt hätten.
Ob der Doskozil bei einem Bundesparteivorsitzenden Doskozil auch so eine "Performance" wie bei Rendi-Wagner abliefern durfte ist fraglich bzw. hätte er sich das getraut?

Ja solange es nicht weh tut und die Partei, welche Partei?!!!

schteirischprovessa
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Jene, die nicht mitbekommen haben,

dass Dosko der Putzfrau eine Lohnerhöhung gegeben hat, die weit weg von jeder Sinnhaftigkeit ist, haben ihn gewählt.
Als Dank dafür dürfen sie mit ihren Steuern die Zeche zahlen.

Guccighost
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Ich sag halt

Weil er Recht hat

Irgendeiner
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Hast das in dem ominösen

Archiv gefunden, Gucci?

top8
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Naja er war verteidigunsmister und

davor ein hohes tier bei der polizei, und er ist landeshauptmann von gerade mal 2,5 % der österreicher, als 3 mal minius! deshalb soll er lieber still sein!
Er ist eher peinlich und viel zu rechts für die spö!
Obwohl er keine stimme hat erhebt er die!
Klappe doskozil!

rouge
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Vortreten

Dann soll er sich halt in die 1. Reihe stellen und das beschauliche Leben als LH des kleinsten Bundeslandes gegen den SP-Bundesvorsitz anstreben. Kritik über die Medien wird die SPÖ auch nicht weiterbringen.

Landbomeranze
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Flächenmäßig das kleinste Bundesland ist Wien,

dann folgt Vorarlberg lieber Rouge.

AIRAM123
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Doch

... weil er es als einziger der Bundes SPÖ nicht erlaubt, sich ständig vorm Wähler zu verstecken.

AIRAM123
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Er hat in vielem Recht!

Kritik aus eigenen Reihen ist nicht „modern“. In keiner Partei. Dabei wäre sie mehr notwendig als alles andere. Denn nur Reflexion bringt eine Partei weiter. Leider versteht das die SPÖ ebenso wenig wie alles andern Parteien!

Mezgolits
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Wir haben zuletzt viele Menschen verloren, weil wir nicht

glaubwürdig sind. - Vielen Dank - ich meine: JAWOHL + die Solar- und
Windstrom-Produktionen sind ebenfalls nicht glaubwürdig, weil mit
extrem steuergeld- + umweltschädlichen + ungespeicherten = wert-
losen Zufalls-Stromproduktionen - eine durchgehende Stromver-
sorgung UNMÖGLICH ist. Erfinder Stefan Mezgolits Draßburg

schteirischprovessa
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Ja, ja, beziehe den Strom aus Atomkraftwerken

und fossiler Energie weiterhin aus deiner sauberen Steckdose.
Übrigens, ohne Förderungen würden weder Atomkraftwerke noch kalorische Kraftwerke stehen, Wasserkraftwerke übrigens auch nicht.
Das ist keine verdrehte Erfindung von mir, das ist schlicht Tatsache.

Mezgolits
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Vielen Dank + ... weiterhin aus deiner sauberen Steckdose:

Das ist ebenfalls Tatsache: Der elektrische Strom - nimmt IMMER den Weg
mit geringstmöglichen Widerstand = alle Stromverbraucher, werden vom
nahesten Stromerzeuger versorgt - egal womit produziert - und mir sind
NICHT egal - die Steuergeld-Zahlungen, für zufällig produzierten = unge-
speicherten = wertlosen = umweltschädlichen Solar- + Windstrom. E. M.

Lodengrün
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Bis jetzt

hat er nur Schlagzeilen geliefert. Auch wenn sie wie im Falle seiner Frau negativ waren. Der Partei tut er in jedem Fall keinen Gefallen.

dieRealität2019
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letztklassiger gehts nicht mehr?

Das übliche dümmliche und trottelhafte kommentieren von "Schwachmastiker" die gegen die Bestellung seiner Frau waren, obwohl sie die Leistungen erbringen konnte die gefordert waren.
Täglich seit Jahrzehnten wird gepackelt, allein im ORF sitzen bereits 3 Generationen Verwandter, der halbe ORF ist verhabert. Von der Bürokratie und ihren Instituiont ganz zu schweigen darin befinden sich ebenfalls schon einige Generationen .

Irgendeiner
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Ach Realität,Du bist so ein schönes Beispiel für Irrealität

und selektive Wahrnehmung,Du gewinnst dem theoretischen Vorschlag jemanden nepotistisch zu besetzen,die Frage ist ja nicht ob sie es könnte sondern ob sie es besser könnte als andere,dem gewinnst Du also was ab,bei Doskozil,dann nimmst Dir den ORF vor wobei du nicht bedenkst, daß halt Kinder von Journalisten oft auch Journalisten werden,ich hab keinen einzigen in der ganzen Familie,wie etwa auch Arztpraxen oft über Generationen laufen,die Ausbildung habens dem trotzdem dann nicht geschenkt,dort bist du kritisch,aber den,der das tat was Doskozil andachte und seine Frau als Sprecherin in ein anderes Ministerium brachte,den der sich über die Idee Doskozils auch noch frech derberstete,diesen kleinen Leutnant der verzweifelt verhungernde Muslime mit Pflichtessen sucht, den übersiehst,warum wohl.Ach ja und daß dir ein Populist wie Doskozil bei den Roten lieber wäre weil Basti den Vergleich dann besser aushielte als mit einer habilitierten Virologin,versteh ich.

dieRealität2019
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der Hinweis auf die Ausschreibung ist lächerlich und war nicht tatsächlich gefordert

tausende Posten werden verständlichereweis ohne Ausscheibungen besetzt

altbayer
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Lercher

JETZT kann er sich, statt eine Pressekonferenz zu geben, vor die Werkstore der ATB in Spielberg stellen und die Solidarität mit den Mitabeitern demonstrieren. Vor der Wahl ist der selbsternannte Prolet ja auch vor den Werkstoren gestanden:" Ich bin Einer von euch!"
Aber das geht vielleicht nicht, weil doch zwei seiner recht prominenten Parteikollegen im Aufsichtsrat der AG sitzen. (einfach im Firmen ABC nachschauen).

GordonKelz
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SO , Herr DOSKOZIL ...

..kann man sein Profil nicht positiveren..
Das klappt nur kurze Zeit, dann zerbröseln diese Kritiken. Frau Rendi Wagner ist zurecht
an der Spitze der SPÖ, und ihre Bemühungen
da hinzukommen werden von Tag zu Tag etwas lächerlicher. Was sie erreicht haben,
als Polizist ist ja anerkennenswert, übertreiben Sie nicht, Herr Landeshauptmann!
Gordon Kelz

Stubaital
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Doskozil

Schön langsam geht der Herr Obergscheit alle auf die Nerven.
Nur kritisieren und im eigenen Bundesland den größten Bankenskandal der letzten Jahrzehnte haben.
Gehen Sie doch in die Bundesregierung und machen es besser.

Bodensee
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obwohl JPRW völlig entbehrlich ist....

....sind die beiden "an ihrem Stuhl Säger" wohl das Letzte.

hermannsteinacher
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D. soll im Burgenland Schwerpunkte setzen,

die Bundes-SP ist eh selber im Eimer.

styriafoto
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Mit seinen Aussagen ..

schadet er der SPÖ permanent. Eine der größten Stärken, der ÖVP unter Kurz, ist die Einigkeit nach außen. Interne Kritik ist gut und notwendig, seine öffentlichen Negativkommentare sind eindeutig kontraproduktiv. Frage mich immer wieder, was er damit bezweckt.

tomtitan
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Nehme an, er hat die Schnauze voll -

er sieht, dass die SPÖ einfach nicht aus dem Tief herauskommt - kein Wunder bei diesen Schwachmaten und -innen die zur Zeit an der Spitze dieser Partei stehen...
Schade um diese Partei!

lacrima
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Es tut...

.....nur mehr weh, was aus dieser SPÖ geworden ist!! Herr Doskozil hat schon recht. Aber zum klatschen ist Frau Rendi Wagner schon ins Burgenland gekommen. Wird ihr auch gut getan haben. Die meisten haben wohl Herrn Doskozil gewählt und nicht die SPÖ.

 
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