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Kritik an TannerDoskozil: "Die Ministerin ist das größte Problem des Bundesheeres"

Der frühere Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) übt angesichts der nun getroffenen Entscheidungen zu Österreichs Luftraumüberwachung massive Kritik an Ressortchefin Klaudia Tanner (ÖVP).

© APA
 

Die Eurofighter weiterzubetreiben, sei nicht zu verstehen, so Ex-Verteidigungsminister Hans-Peter Doskozil (SPÖ). "Es ist mittlerweile aus meiner Sicht das größte Problem des Bundesheers die Frau Minister", sagte er in der ZiB2 des ORF.

Tanner kommuniziere nicht mit dem Generalstab, schotte sich ab und sie treffe keine Entscheidungen. Dabei lägen die Grundlagen seit 2017 auf dem Tisch. Man könnte statt der demnächst allein für die Luftraumüberwachung zuständigen Eurofighter

  • auf ein günstigeres System umsteigen,
  • Flugzeuge leasen
  • oder gebrauchte Modelle beschaffen,

so Doskozil.

Wenn man nun bei Airbus-Flugzeugen bleibe, bis der Rechtsstreit entschieden sei, werde das noch Jahre dauern, und man werde eventuell ein Update für die Flugzeuge bezahlen müssen. Außerdem schließe Österreich - etwa bei Hubschraubern - mit demselben Unternehmen neue Verträge ab, obwohl dieses noch immer im Verdacht stehe, die Republik betrogen zu haben.

Die Ministerin habe damit das teuerste System der Luftraumüberwachung prolongiert, das in Wirklichkeit den Luftraum nicht lückenlos überwachen könne, weil die - von Doskozils Parteikollegen Norbert Darabos verantwortete - Österreich-Version nur tagflugtauglich sei.

Dies alles geschehe vor dem Hintergrund des drohenden Abbaus von 6.000 Heeresmitarbeitern und möglichen Kasernenschließungen. Von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) abwärts nehme niemand mehr das Bundesheer ernst, beklagte er sich.

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Danke für Ihr Verständnis.

kritiker47
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Da ist

der Doskozil sicher vor dem Spiegel gestanden, als er vom größten Problem gesprochen hat, oder nicht ?

tintifax
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Einfach weg ...

... mit all den Fliegern, aber noch mehr und sofort weg mit der sich fast jeden Tag ach so unglaublich peinlich lächerlich machenden, MöchtegernIn """BMIn""". Das wäre Rückgrat zeigen, nicht immer nur grinsend hohle Phrasen dreschen, als ob es nur um einen Euro fünfundzwanzig ginge, nicht um unsere hochgeschätzte Republik Österreich!

frako
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Das kann nicht funktionieren

Solange es alle paar Monate einen neuen Minister gibt, was soll denn da herauskommen???

limbo17
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Fakt ist das

von keiner der Parteien Interesse gezeigt wird und das Heer von allen als Stiefkind betrachtet wird!
Bei Katastrophen stehen sie alle wichtig in der ersten Reihe und Lügen das sich die Balken biegen!
Da mit dem Heer keine Wahlen gewonnen werden können gibt es seitens der Politik dafür auch kein Interesse!
Traurig aber wahr!
Gott schütze Österreich denn unsere Politiker sind sich nur selbst die nächsten!

georgXV
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Liebe(r) limbo17,

die Frage, die sich auch immer wieder stellt, lautet:
brauchen wir wirklich ein Bundesheer ja oder nein ?
Die Grenzsicherung könnte eine aufgerüstete Polizei / Zoll / Grenzschutz übernehmen.
Der Katastrophenschutz wäre in einem sehr gut ausgerüsteten Technischen Hilfswerk / Berufsfeuerwehr bestens aufgehoben.

SagServus
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Der Katastrophenschutz wäre in einem sehr gut ausgerüsteten Technischen Hilfswerk / Berufsfeuerwehr bestens aufgehoben.

Und wer zahlt das?

Woher kommen die Rekruten bzw. Personen?

"Die Grenzsicherung könnte eine aufgerüstete Polizei / Zoll / Grenzschutz übernehmen." - Wie können das Bundesheer auch einfach umbenennen, dann haben wir auch keines. Wie Costa Rica.

limbo17
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Glauben sie wirklich

bei dieser Truppe wie auch immer sie dann heißen möge, wäre es anders?
Es würde der selbe Mangel an Geld vorherrschen weil die Politiker damit keine Wahlen gewinnen können!
Und wenn Das Heer in Bauernerntehelferverein umbenannt wird ändert das nicht an der Tatsache das die Politik kein Geld dafür locker macht!
Das Problem allein ist der politische Unwille aller Parteien und natürlich der Österreich die das Heer ja nur wollen und lieben wenn ihnen der Dreck zur Haustüre reinkommt!
Wenn die Versicherung bezahlt hat sind alle wieder die Zivilversager!
Leider ist das so!

limbo17
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Die Thaner ist der unfähigste

Verteidigungsminister überhaupt!
Das man schlechter als der Darabos sein kann hätte ich mir wirklich nicht gedacht!
Diese Dame sollte überhaupt keine Führungstätigkeit mehr ausführen!°

georgXV
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???

die Frage, die sich immer wieder stellt, lautet:
brauchen wir wirklich eine Luftraumüberwachung mit Flugzeugen ja oder nein ?
Falls JA, so müssen wir in konkurrenzfähige Systeme investieren !
Falls NEIN, dann sollten wir NICHT weiter diskutieren und die Milliarden für andere Zwecke (z.B. Sanierung des Staatshaushaltes) verwenden.

limbo17
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In der Verfassung

Österreichs steht nicht nur Meinungsfreiheit, Recht auf Demonstration usw usw
das unsere Grünlinge immer und immer Vorbeten!
Es steht auch, oh Wunder , etwas über die Verteidigung unseres Landes drinnen!
Auch wenn es den Grünlingen nicht gefällt!
Aber die lesen, sehen und hören immer nur das was ihnen genehm ist!

georgXV
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Liebe(r) limbo17,

unsere Verfassung und auch Verträge zwischen den Vertragsparteien kann man jederzeit ändern, so fern man dafür die absolute Mehrheit hat bzw. wenn die Vertragsparteien damit übereinstimmen.

limbo17
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Dann sollen diese Wendehälse von

Politikern endlich einmal den Mut aufbringen und das auch so ansprechen!
Aber diese Scheinheilige herumgeeiere und diese verdammte Lügerei ist nicht mehr zu ertragen!
Wir sind das Volk und die sind für uns da!
Nicht umgekehrt!

SagServus
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die Frage, die sich immer wieder stellt, lautet: brauchen wir wirklich eine Luftraumüberwachung mit Flugzeugen ja oder nein ?

Nein, die Frage stellt sich mal nicht, weil eine LRÜ nur mit Flugzeugen funktioniert.

Die einzige Frage die hier zählt ist, ob man sie selber macht oder jemand anders dafür bezahlt.

romagnolo
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Wo bitte gräbt man nur solche Fotos aus?

Zum Fürchten

47er
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Die Menschheit hat es geschafft und hat die Natur zum neuen Feind gemacht.

Was nützen jetzt z.B. Trump seine ganze Aufrüstung, China ist vielleicht sogar schon heimlich überlegen, und ein einfacher Virus zeigt uns die ganze Hilflosigkeit der Menschen und besonders der Autokraten. Aufrüsten sollten wir nur noch den Katastrophen- und Klimaschutz, sonst werden die Folgekosten alle unsere Bemühungen übertreffen.

Gairwolf
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Probezeit

Es sollte für Minister eine dreimonatige Probezeit eingeführt werden, wenn sie nicht geeignet sind, sollte man sich von ihnen in beiderseitigem einvernehmen trennen können.

einmischer
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Gute Idee

aber beidseitig halte ich für sie maßlos übertrieben. Auch ist zu befürchten, dass der Onkel Erwin noch ein ordentliches Reservoir an öffentlichkeitsgeilen und postensuchenden Mitnaschern im Keller hat.

tomtitan
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Wo er recht hat

hat er recht.

shaba88
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Kommentar

Wurst wie man zu Tanner steht, aber Doskozil, SIE nerven

fon2024
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andaman

shaba der Doskozil hat trotzdem recht ,was soll jemand von der Landwirtschaft vom Fliegen verstehen.Weil der Regierung unser Bundesheer egal ist .

shaba88
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hatten

Wir je einen Verteidigungsminister, der etwas von seinem Ressort verstand

einmischer
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fon2024

Aber dass sie Ahnung von Ackerbau und Viehzucht hat, diesen Beweis müsste sie ja auch erst einmal antretten

anonymus21
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das einzige

was da nervt ist eine an Unfähigkeit kaum mehr zu überbietende Ministerin. Dosko sagt wenigstens was er sich denkt.

shaba88
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Kommentar

Was Herr Doskozil denkt, interessiert mich nicht, ich denke selber. Die Leute in der Politik, die unter dem Motto, er sagt wenigstens was er sich denkt, am meisten von außen zurufen, dazu gehören auch alle Altpoltiker, sind die, die am wenigsten wirklich zu sagen haben, gerne rufen auch auf ihren fixen Stühlen sitzende LH Leute, die ja auch nix mehr zu verlieren haben, von außen zu.
Und nochmals, Thema Tanner ist ein anderes Kapitel.

einmischer
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Kommentar

Beim Thema Tanner ist aber schon Tanner das Thema.
Nicht Dosko ist das Problem des Heeres sondern eine Regierung die ihr beim Herumstolpern zwischen den Fettnäfchen zuschaut.

pesosope
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anonymus

nein, tut er nicht, denn dort wo es wirklich notwendig wäre, bei seiner eigenen Parteivorsitzenden, hält er sich nobel zurück

 
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