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Unterstützung und SkepsisSo reagieren SPÖ-Spitzen auf Rendi-Wagners Vertrauensfrage

AK-Chefin Renate Anderl sagte am Sonntag in der ORF-"Pressestunde" SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner volle Unterstützung zu, auch die zweite Nationalratspräsidentin Doris Bures. Aus den Bundesländern kommen skeptische Stimmen. Leobens Bürgermeister Wallner will Rendi-Wagner das Vertrauen nicht aussprechen.

SPOe-GREMIEN: RENDI-WAGNER
Pamela Rendi-Wagner © APA/ROLAND SCHLAGER
 

Volle Unterstützung bekam SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner am Sonntag vonseiten der Arbeitnehmervertretung: "Sie ist die Richtige an der Spitze", sagte Arbeiterkammer-Präsidentin Renate Anderl Sonntag in der ORF-"Pressestunde". Und Rendi-Wagners Schritt der Mitgliederbefragung über ihren Verbleib an der Parteispitze sei "sehr mutig und ist zu respektieren".

Die Frage des Zeitpunkts - mache kritisieren, dass die Befragung kurz vor der Wien-Wahl stattfindet - sei "immer schwer". Es sei Rendi-Wagners Wunsch, "und den haben wir zu respektieren". Und wenn die SPÖ-Chefin neben Inhaltlichem auch danach frage, ob sie die Richtige sei, dann "sage ich ein eindeutiges Ja".

Karikatur des Tages: Balanceakt
Karikatur des Tages: Balanceakt Foto © Petar Pismestrovic

"2 bis 3" für die Oppositionsarbeit

Als Zeichen der Führungsschwäche wollte Anderl die Vertrauensfrage nicht interpretiert sehen. Rendi-Wagner habe die SPÖ in einer sehr schwierigen Zeit übernommen und seither viel durchgestanden, merkte sie anerkennend an. Für die bisherige Oppositionsarbeit gab die AK-Präsidentin der SPÖ die Note "zwischen 2 und 3".

Andere SPÖ-Politiker reagierten leicht skeptisch bis prinzipiell zustimmend auf Rendi-Wagners Vertrauensfrage. Vorarlbergs SPÖ-Chef Martin Staudinger meinte - wie zuvor schon Tirols SPÖ-Vorsitzender Georg Dornauer -, es gebe dafür keinen Druck, die Abstimmung sei nicht unbedingt notwendig.

Ludwig zurückhaltend

Wiens Bürgermeister Michael Ludwig - der im Herbst die Wahl zu schlagen hat - sprach von einer "sehr persönlichen Entscheidung", die "natürlich zu respektieren ist". "An und für sich waren wir alle darauf eingestellt, dass es jetzt bis zur Wien-Wahl keine personellen Fragen geben sollte", merkte Sozialsprecher Josef Muchitsch an.

Die Zweite Nationalratspräsidentin Doris Bures deponierte "volle Unterstützung" für die Parteichefin und ging von "breiter Zustimmung der Basis" aus. Kurt Wallner, Bürgermeister in Leoben, wird nicht darunter sein, er will Rendi-Wagner nicht das Vertrauen aussprechen.

Kommentare (9)

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Irgendeiner
21
7
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Lieb, wie man queruliert wenn man eine Partei hofiert wo

einer ununterbrochen Gschichterln druckt und sich nie stellt,aber allen einen Maulkorb verpaßt hat,naja,muß ein Personal sein daß sich das gefallen läßt,man lacht.Und die Fallhöhe, zwischen einer die das Risiko nicht scheut und sich stellt und einem Dauerabtaucher, hat er die Staatsanwälte übrigen schon gefunden oder verdrängt er es wieder im Rausch der Photoshootings,diese Fallhöhe ist gigantisch,der Vergleich ist allerdings nicht ganz gerecht, ist nur ein Mann beteiligt und der ist sie,man lacht.

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archiv
3
13
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Wer soll das "Gesudere"...

.. verstehen?

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Irgendeiner
7
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Du bist draußen,

spiel was anderes,man lacht.

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Irgendeiner
15
6
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Addendum:Ist das nicht schön,schon acht

rote Striche und keine Antwort, aber ehrlich, ihr müßt euch nicht fürchten,ich bin nicht Basti, bei mir darf man reden und kriegt dann auch noch eine schöne Antwort für sich allein,weil ich ein Gutmensch bin.Also traut Euch doch,meine verschreckten Türkislinge, hier dürft ihr,man lacht.

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Balrog206
4
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Hast

Gerade auf deiner Wand wieder das Kurz Porträt angeschaut ? Weil du im Spö Artikel über deinen Freund schreibst !

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Irgendeiner
8
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Muß ich nicht,ich trag ihn stets bei mir,

in Form einer Gastritis,man lacht.

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schteirischprovessa
10
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Was soll das bewirken?

Da werden etwa 0,5% der Wahlberechtigten Österreichs mitmachen. (20% von 160.000 Mitgliedern)
Die linkspopulistischen Fragen werden deutlich mit ja beantwortet werden. Auch Rendi-Wagner wird wohl eine mehrheiliche Zustimmung bekommen.
Kein Wunder, sind doch jene, die sich beteiligen werden, eingefleischte Linke bzw. Partei- oder Gewerkschaftsfunktionäre.
Die Führung der SPÖ wird sich selbst und mit ihrem Kurs bestärkt fühlen, ändern wird sich nichts. Damit den Abwärtstrend umkehren zu wollen, ist freundlich ausgedrückt bestenfalls naiv.

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Miraculix11
5
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Einige Fragen sind schräg

"Die Gewerkschaft bei ihrer Forderung nach 1.700 € Mindestlohn für alle ArbeitnehmerInnen mit ganzer Kraft unterstützen".
Nein, es wurde nicht gefragt: "Soll die SPÖ das fordern" sondern eine Verbeugung vor den Gewerkschaftern gemacht. Da sieht man wo die Macht in der SPÖ sitzt.

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Stadtkauz
2
4
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Alle werden sie unterstützen

Es steht ja niemand Ernstzunehmender für diesen Job zur Verfügung. Der Karren ist total an die Wand gefahren. Die Richtung stimmt, Frau Rendi.

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