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Kopftuchverbot Praktiker üben scharfe Kritik an türkis-grünen Plänen

Laut Sonderschuldirektorin Bauer verschleiere das Kopftuchverbot "die wahre Problematik", Soziologe Güngör fehlt eine Gesamtstrategie.

++ THEMENBILD ++ SCHULE / RELIGION / ISLAM / KOPFTUCH
© APA/HERBERT NEUBAUER
 

Kinder sollen "möglichst ohne Zwang" aufwachsen können, begründet Türkis-Grün im Regierungsprogramm die geplante Ausweitung des Kopftuchverbots bis 14. Als Einzelmaßnahme halten es Praktiker im APA-Gespräch jedoch für eine Themenverfehlung. "Das Kopftuchverbot verschleiert die wahre Problematik", sagt etwa die Wiener Sonderschuldirektorin Petra Bauer. Soziologe Kenan Güngör fehlt eine Gesamtstrategie.

"Ja, Kinder sollen möglichst ohne Zwang aufwachsen", betont Bauer, die das Zentrum inklusiver Schulen in Wien-Hernals leitet, an dem knapp die Hälfte der Schüler Muslime sind. "Wenn wir als Gesellschaft wirklich Kinderschutz - und vor allem Mädchenschutz - in den Vordergrund stellen wollen, müssten wir ganz viele Dinge angehen. Das Letzte wäre für mich dabei aber die Frage des Kopftuchs."

"Nicht das kleinste Problem - kein Problem"

Viele Mädchen und Burschen in Österreich würden sexuellen Missbrauch erleben, ein Teil ihrer Schülerinnen seien zuhause massiven Repressalien ausgesetzt, erzählt Bauer. Bei der Schuleinschreibung erlebe sie Kinder, die derart vernachlässigt werden, dass sie mit dem Radiergummi zu malen versuchen oder beim Gehen über die eigenen Beine stolpern. Immer wieder gebe es an ihrer Schule Fälle, in denen Eltern ihre Kinder - vor allem Mädchen - davon abhielten, den NMS-Abschluss zu machen oder eine Lehrstelle anzunehmen. "Das ist auch Zwang, aber da schauen wir alle zu", kritisiert Bauer.

"Das Kopftuch ist hier nicht das kleinste Problem, es ist gar kein Problem", sagt sie. Das sei nicht nur an ihrer Schule so, wo drei Zehn- bis 14-jährige Kopftuch tragen. Sie habe mit den Mädchen über ihre Motive gesprochen und bei keiner sei ihrer Wahrnehmung nach Zwang im Spiel gewesen. "Damit ist das für mich OK." Auch im Austausch mit anderen Direktoren sei das Kopftuch nie als Problem genannt worden.

Sexualität und Rollenbilder als großes Thema

Im Alltag von Schulsozialarbeiterin Verena Prasek spielt das Kopftuch nur eine "sehr, sehr kleine Rolle". In der von ihr betreuten NMS in Wien-Floridsdorf sitzen pro Klasse ein bis zwei Mädchen, die ihr Haupt verhüllen. Mit dem Thema Zwang sei sie in ihrer Arbeit allerdings noch nicht konfrontiert worden, betont Prasek. Eher gehe es dabei um die Orientierung an Vorbildern wie der Mutter oder der Schwester. "Das gibt in der Identitätsfindungsphase auch eine Möglichkeit, sich auszudrücken."

Sexualität und Rollenbilder seien an Schulen mit vielen verschiedenen Kulturen hingegen sehr wohl ein großes Thema, so Prasek. Es brauche viel Zeit und Ressourcen, um Mädchen darin zu bestärken, sich nicht in bestimmte Rollen drängen zu lassen, und auch bei den Burschen bestimmten Rollenbildern entgegenzuwirken. Von Verboten und Strafen hält sie wenig, auch in der Zusammenarbeit mit den Eltern. Sie fordert stattdessen mehr Zeit und Möglichkeiten, mit Eltern zu arbeiten, die selbst schlechte Erfahrungen mit Schule gemacht haben oder an Sprachbarrieren scheitern. "Die Vorbehalte und Ängste sind da oft groß."

"Verbot löst nix"

Der oberste Lehrervertreter Paul Kimberger (FCG) ortet ebenfalls viele andere Probleme, die dringlicher angegangen werden müssten als das Kopftuch in der Schule - zumal es sich dabei ohnehin um kein Massenphänomen handle, wie er betont. "Aber letztendlich funktioniert Politik in Österreich wahrscheinlich über solche Symboldiskussionen." Die Schulen stünden durch Migration und Integration vor großen Herausforderungen. "Aber das Kopftuchverbot löst in diesem Bereich in der Schule überhaupt nichts." Der Gewerkschafter fordert stattdessen mehr Unterstützungspersonal, das die Lehrer im Umgang mit problematischen gesellschaftlichen Phänomenen wie Gewalt unterstützt.

Die von der Regierung angekündigte Ausweitung des Kopftuchverbots bis 14 unterstützt er aus pragmatischen Gründen trotzdem. Immerhin sei es an Standorten mit Volksschule und NMS "schlicht skurril", wenn eine Zehnjährige kein Kopftuch tragen dürfe und eine Elfjährige im gleichen Gebäude sehr wohl. Nachsatz: "Wenn das Kopftuch als Symbol für die Unterdrückung von Frauen gilt, hat das an unseren Schulen nichts verloren."

"Symbolische Kampfarena"

Diese politische Komponente ist der Grund, wieso Soziologe und Politikberater Kenan Güngör das Kopftuchverbot bis 14 grundsätzlich unterstützt. Es handle sich dabei um eine "symbolische Kampfarena", weil es eine der zentralen Zielsetzungen aller islamistischen Strömungen sei. "Es ist nicht nur ein Accessoire. Es bringt die Kinder in ein Feld, wo sie zu wenige andere Entwicklungsoptionen haben."

Für den Soziologen, der für das Bildungsministerium an einer Studie über Werte- und Kulturkonflikte an Schulen arbeitet, ist Zwang dabei übrigens sehr wohl ein Thema. An den NMS im städtischen Raum gebe es pro Klasse plus/minus ein Mädchen, das Kopftuch trägt. Und während das vor allem Mädchen aus konservativen Familien freiwillig täten, gebe es sehr wohl eine Gruppe, die das Kopftuch gegen den eigenen Willen trage und darunter leide. Dazu komme jene Gruppe, die durch "sanften Druck" dazu gebracht werde, indem die Eltern den Mädchen vermittelten, dass sie mit Kopftuch schöner und Gott näher seien.

Als isolierte Maßnahme falsch

Gleichzeitig betont Güngör: "Dass man glaubt, mit dem Kopftuch die Probleme zu lösen, wäre viel zu einfach gedacht". Als isolierte Maßnahme fände er ein Verbot sogar falsch. Er fordert die Einbettung in eine Gesamtstrategie, diese gebe es allerdings derzeit "nicht hinreichend". Immerhin stehe hinter dem Kopftuchverbot die viel grundsätzlichere Frage, wie eine säkulare Schule in einer migrationsgeprägten Gesellschaft mit hoher Religiosität aussieht und dazu gehören für Güngör auch Fragen wie jene nach dem Ethikunterricht und nach der Vererbung von Bildungsungleichheit. Auch wie das Verbot kommuniziert wird, sei entscheidend. Immerhin sei in Österreich die Islamfeindlichkeit stark ausgeprägt.

Kommentare (99+)

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Sam125
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Während sich hier auf dem Portal einige wenige Poster,sich für das

Frauenfeindliche und für den radikalen Islam stehendes Kopftuch "stark" machen,wurde in Liezen wiedereinmal einer jungen Mutter aus Afghanistan, anscheinend von ihrem eigenen Ehemann mit einem MESSER grausam ermordet!! Und ja,das Kopftuch, als Zeichen der Unterdrückung der Frau und des radikalen Islam,ist daher sofort aus allen Schulen und auch Universitäten per Gesetz zu verbannen,genauso wie es ja auch schon seit über 100 Jahren von Atatürk in der Türkei per Gesetz verordnet wurde, bie Erdogan kam! Und ja die Türkei war schon immer ein islamischer Staat und DAS KOPFTUCH zu tragen,war bis Erdogan kam,trotzdem in den Schulen und Universitäten verboten! Jede getötete und unterdrückte Frau ist weltweit gesehen eine zuviel! Tun wir endlich was und setzen ein Zeichen,aber bitte nicht in die falsche Richtung,indem man für die radikale islamische Gesllschaft,sogar die christlichen Kreuze aus den Krankenhäusern entfernt!

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Irgendeiner
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Tagsüber, sam,löblich aber die Frage beantwortest ja auch nie, wie ein Basti seine.Und du mußt Messer nicht großschreiben,sam,wir habens alle in der Küche und daß Ehemänner manchmal ihre Frauen ermorden wissma so gut wie daß manchmal Frauen fremde Frauen ermorden ,wie in Kärnten jüngst ausjudiziert,aber zur Gruppeneigenschaft von Frauen würd ichs nicht machen wie Du bei Afghanen suggerierst.Und Morde sam, sind in der Regel grausam,für einen jedenfalls das

mußt auch nicht propagandistisch betonen.Und ich kann nicht sehen,sam, warum ein Mann der so wütend ist daß er seine Frau ermordet,etwas was wir hier lange vor Muslimen hatten wie das umgekehrte auch,Gruß von Frau Blauensteiner,wie der das nicht tun würde wenn die kein Kopftuch tragen dürfte,Morde auf der Beziehungsebene haben nur sehr selten mit Gewandung zu tun,außer sie trägt ein Neglige und da ist noch wer der nicht da sein sollte.Und wo Du,sam,einige Poster siehst seh ich nur einen Sam,mit vielen roten Striche und ich vermute,sam,der ist ein Liberaler und nimmt es kreuzkrumm wenn ihn ein frecher Propagandist in die Nähe von Mord,Totschlag und Unterdrückung stellt,da soll der sehr empfindlich sein, ich würd drüber nachdenken sam,der soll die Faxen jetzt angeblich dicke haben.

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SoundofThunder
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🤔

Sollen’s doch ein Türkisfarbenes Kopftuch mit dem ÖVP-Logo tragen.Damit beweisen sie uns dass sie sich angepasst haben.😏

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Irgendeiner
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Du bringst mich auf eine Idee sound,so eine emanzipierte Muslima,

gibt solche die das aus nichtreligiösen Gründen tragen, sollte sich ein Kreuz auf das Kopftuch machen,denn die irre Scharade beruht im Grunde auf zwei Lügen, der erste vom frechen Studienabbrecher daß das nicht bodenständig sei, die zweite vom frechen Maturanten Wöginger, der frech behauptet hat das Kopftuch sei kein religiöses Gebot die Kippa aber schon.Keinen Tau das genau. Und wenns dann Anständ gibt klag ich wegen Religionsstörung.

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Irgendeiner
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Pro domo:

Das mit den roten Strichen ist zu langsam,an Basti denken,das kann immer noch ein wenig besser gehen,man lacht.

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Irgendeiner
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Ach nur ein Nachtrag zu dem der

über das Kopftuch rotzfrech gelogen hat,Frau Edtstadler, die Juristin mit den Gesetzen zur Bastiwerbung hat bekanntlich Herrn Konrad rausgehaut,der,der sich als Christ halt lieber an Jesus als am kleinen Basti orientieren wollte,ein weißes in einer Herde schwarzer(türkiser) und dummer Schafe.Und naja, was hier nicht stand war,daß der Mann seine Fähigkeiten als Manager gratis und franko zur Verfügung gestellt hatte ,ehrenamtlich, andere ordnen sich selbst bekanntlich ungewidmete 20 Millionen Körberlgeld zu,normalerweise würde man so einen wie Konrad hegen und pflegen,das kriegt man sonst nicht so billig,aber wir haben ja Basti und Konsorten.Und Basti ist Basti am wichtigsten und Kritik an Basti Anathema.

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Irgendeiner
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Addendum: Und nach dem Motto,

was sie nie hören wollten und ihr Hirn sicher nicht glauben will noch was.Ich befleißige mich der berühmt berüchtigten Basti-Logik und fordere die Abschaffung des roten Kreuzes,nicht weil ich inhuman bin, iwo,weil es unser Gesundheitssystem überlastet und Kosten verursacht.Würden Krankenwägen nicht fahren würdet ihr die Klinik nicht erreichen,dann wär dort weniger los,ergo fahrt ihr ins Krankenhaus weil da Krankenwägen sind,wenn wir die streichen können Euch die als Helfer getarnten Schlepper nicht auf unsere Kosten in die Krankenhäuser schleppen,Problem gelöst.
PS:Sollte jemand erwidern, daß ihr dann aber anderswo sterbt verleihe ich ihm den Titel "Huhn, das das Korn gefunden hat" aber gegen Trottellogik kommt man schwer an, sie ist so ungeheuer dumm.Technisch gesehen wird hier übrigens auch absichtsvoll das Motiv zur Fahrt mit dem Mittel verwechselt.

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feringo
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@Irgendeiner gratis

Aber hallo Irgendeiner! Sie wollen immer Gegenargumente: Der hat in seinem aktiven Berufsleben nicht übernasert, welch schimmelige Kreditpakete er von USA-Banken angedreht bekam.
Den wollen SIE loben?

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Irgendeiner
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Das hat keiner von denen gekneist,bis auf eine einzige mittlere Bank in den USA die die Finger absichtsvoll davon lies,,

auch das feringo, ist eine schräge Argumentation,die ham alle gefehlt, ich hab damals hier getobt weil ich viele Banken retten mußte anstatt sie zu verstaatlichen,der Markt regelt doch alles und nicht ich, oder,aber das ist nicht sein persönlicher Fehler,der hatte wie alle ein Treasury und die Gier hat flächendeckend blind gemacht und die haben verabsäumt was jeder Privatanleger tut und sich gegenseitig bestärkt.Das hat die Qualität wie wenn ich sage daß der Messias in die Hose gemacht hat,hat er definitiv,weils alle haben,ein persönlicher Vorwurf kanns wohl nicht sein.Und ja,ich lobe ihn, ich bin ein Mann und wenn ich einen wirklichen Mann unter Waschlappen sehe bestärke ich ihn, wer sonst sollte es tun.

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feringo
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@Irgendeiner "die andern j auch"

Dieses Argument, ja alle hams, gilt nicht. Dann müssen die halt alle weg-

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Irgendeiner
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Der ist in Pension, er ist trotzdem ein erfahrener Manager

und er hat nicht frech gelogen und er hat was freiwillig und ehrenamtlich gemacht und Mietlinge haben ihn für Charakter abgestraft, das ist der Punkt.Und da gehört einiges weg was nicht entspricht,hilf mir endlich.

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feringo
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@Irgendeiner Hilfe

Ein Hilferuf von Ihnen ist schon sehr ungewöhnlich, ich nehme ihn sehr ernst und werde versuchen politische Handlungen egal von wem noch viel genauer zu verstehen. Fürs erste empfehle ich trotz Ihres starken persönlichen Engagements die Krassheit in ihren Schilderungen zu reduzieren. Nicht ob meiner Kritik, sonder um nicht Gefahr zu laufen aus dem Forum zu fliegen. Besser Sie schreiben weniger scharf aber doch, als gar nicht. Das wäre so die Strategie von grün Kogler. Die Leser brauchen Kommentare von so hoch cleveren Menschen wie Sie.

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Irgendeiner
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Ach feringo,nett,aber ich rufe nie um Hilfe,das hast fundamental

mißverstanden,ich brauch keinen,ich lasse nichts löschen, ich lasse niemandem seine Äußerungen verbieten, ich wende mich nie an die Redaktion und wimmere,warum einer tun kann was er tut,das tun immer andere bei mir,ich brauchs nicht,ich machs selbst,ist so bei jeder Art Kempo,auch beim Habermasschen zwanglosen Zwang des besseren Arguments wenn etwa wer frech mit NLP reinpfuschen will,ich hab überhaupt keine Berührungsängste.ich bin mit vielen Wässerchen gewaschen.Und feringo,lob mich nicht,ich werde noch härter werden und häßliche Dinge in einer harten Art beschreiben,die dich überraschen werden,die Wahrheit versteckt sich nicht und da bin ich ein unverbesserlicher Jünger.Ich hatte Dich nur aufgefordert klar Position zu beziehen,das ist alles.Weißt feringo,es gibt einen Kampf den ich altersbedingt sicher verlieren werde,aber dabei kann man niemanden helfen, den Rest gedenke ich zu gewinnen,aber danke für den Versuch.

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MoritzderKater
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Ach @irgendeiner

Ihr Basti-Bashing wird langsam aber sicher fad ;-(
Es befinden sich immer die gleichen oder ähnlichen Argumente ein - haben Sie das noch nicht bemerkt?

Nur zur Info: Wahlverweigerer Moritz der Kater!

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Irgendeiner
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Ach weißt Moritz,sprich für Dich,wenn Dir meine Kritik

fad wird,ist das Dein Sentiment,unterstell nicht,daß etwa mich das langweilt,mir machts zunehmend Freude.Und immer die gleichen oder ähnliche Argumente, da sollte man zwei Dinge anfügen, es ist ein Unterschied ob einer einmal lügt, ob einer einmal verleumdet oder mehrfach, da ist nicht nur ein quantitativer Sprung sondern auch ein qualitativer, sehen etwa das Gesetz und Strafrichter auch so,dort heißts dann in manchen Bereichen gewerbsmäßig.Und das zweite ist natürlich, solange das bei Euch nicht sitzt und ihr die notwendigen Konsequenzen nicht zieht,muß man die Lektion wiederholen,ich bin halt geduldig.Und Du lies halt einfach drüber wenn Du kannst.
Nur zur Info: Irgendeiner,wählender Bürger,der immer mehr weiß als er sagt,weil er noch Spaß haben will.

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Mein Graz
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Wer in dieser Regierung braucht schon Praktiker,

die sind genau so unnütz wie Experten, denn bei Türkis ist jeder für alles Experte, und was in der Praxis tauglich ist, ist auch völlig wurscht - Hauptsache, es geht um die beliebtesten Themen bei den recht weit Rechts stehenden Bastianern, und das sind "Ausländer" bzw. "Muslime", da springt der "Jünger" doch sofort drauf an...

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Irgendeiner
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Wieder ein paar entmenschte Fachleute die dem armen Studienabbrecher, der das Kopftuch meiner Mutter rotzfrech zum fremdländischen Kleidungsstück umgelogen hat das schöne Ding aus den Händen nehmen wollen,soll er denn nackt und bloß vor uns stehen, er hat ja sonst nichts,diese vorgeblichen lili Experten hat sicher der Silberstein geschickt,die internationale Kopftuchbrigade,subversiv schleichen sie sich an und wollen uns, Männer wie Frauen, ins Kopftuch zwingen,man lacht.Aber ich bin halt schwierig ,wenn alle vom Kopftuch reden will ich auf einmal nicht,ich will über Ästhetik

und Kontrast reden,justament,und wenns wieder einem halben Forum das Leben kostet,rücksichtslos wie ich nunmal bin.
Also ich habe heute morgen die Zeitung aufgeschlagen,da war ein guter Artikel, über einen Roma, der hat bei dem Anschlag in Oberwart durch Franz Fuchs seinen Ziehsohn verloren,war nicht das erste Kind das ihm ging und den hat das dazu gebracht,interessant,nicht nur die Greuel an seiner Gruppe im Zweiten aufzuarbeiten sondern für Verständnis und Versöhnung einzutreten.Und dann sitzt man so dort und überlegt ob man das könnte,ob man die Statur dafür hätte,ob man in der Lage wäre den Zorn zurückzulassen und den Schmerz in sowas zu verwandeln,und da man sich kennt hat man schwerste Zweifel daß man die moralische Stufe dieses Romas schaffen würde.
Naja und dann blättert man um und sieht grinsend einen dastehen,den frechen Zeigefinger erhoben der Menschen nichtmal aus dem Wasser ziehen will,das ist ein Schlag in die Magengrube.Aber ich bin ein ziemlich harter Knochen, ich hab den Morgenkaffee unten behalten, ich opfere nichts an Bastis Altar.

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Irgendeiner
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Addendum:Pro domo:Hallo Miyu, mein Mädel,

verhalt ich mich wieder unbillig,ja, so ist das mit alten Männern voller Geisteskrankheiten,ich bin ja sozusagen klinisch entschuldigt,man lacht.Hast Du übrigens schon vom Verdacht des Kuvertscherlflugs in Amstetten gehört,sowas interessiert mich als Kärntner immer, ich kenn das ja schon,Propaganda fängt immer irgendwo zu bröseln an.Und ich bleib dran,ich bin ja wie Lorenz feststellte ein Neugierwesen,solltest auch mal probieren.Und wennst nichts zu tun hast, slay the dragon.

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Balrog206
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A

Schon munter ! Dein top Thema 😉

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Irgendeiner
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Ja,danke roggi, ich hab sehr gut geschlafen,ruhiges Gewissen und so,

aber ich hatte Dir schon gesagt,Männerkleidung interessiert mich nicht und Frauenkleidung noch weniger,aber ich nehme die Zumutung auf mich darüber zu diskutieren,weil so viele offenbar eine erotische Obsession mit dem Tüchel haben,ich mein,wenn ich so an die Studien denke wie oft ihr die Unterwäsche wechselt solltma was anderes diskutieren,auch nicht wegen der Kleidung sondern wegen der Hygiene,aber naja, das Tuch am Kopf des anderen ist Euch näher als der Schmutz in der eigenen Untergatte,man lacht.Jedenfalls,roggi,mein Thema ist nicht Kleidung, das ist nur der Anlaß,mein Thema ist Frechheit, Dummheit und Lüge und das Feld ist endlos.

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schandopr
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bräuche

haben wir überhaupt noch Bräuche? Bräuche haben mit Einheit, Zusammenhalt, Miteinander in einer bestimmten(gebräuchlichen ) Form zu leben. Das haben wir schon lange nicht mehr. Wir Öer haben kaum mehr ein richtiges Wissen darüber. Tradition(en) müssen gepflegt werden, gelebt, weitergegeben, - aber was wollen wir weitergeben? Die Parteistreitigkeiten drücken diese Unsicherheiten deutlich aus. Was ist Linie? Was ist Brauch - braucht es? Bräuche und Gepflogenheiten haben den Zusammenhalt einer Gruppe, eines Ortes, eines Landes garantiert. Dazu gehört auch die nötige Toleranz dem (einem) anderen gegenüber, denn nicht alle(s) sind gleich ( -geschaltet), haben die haargenau gleichen Interessen, und es ist notwendig, sich anzupassen, was eigentlich in einer ordentlichen Demokratie möglich ist, in der man/frau miteinander spricht, abwägt, entscheidet (wenn geht ohne modernes Hacklschmeißen). Da müssen wir noch einiges lernen und ein miteinander ehrlich üben; nicht nur in Ö. Egoismus kann niemand demokratisch leben.

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georgXV
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Islam

LEIDER schreitet die Islamisierung der westlichen Welt weiter voran ...
LEIDER scheint unsere Politik (fast ALLE Parteien) die Werte und Bräuche unserer Freunde aus dem Morgenlande immer mehr zu akzeptieren und auch bei uns zu gestatten ...
Integrations- und arbeitswillige Freunde aus dem Morgenlande dürfen gerne bei uns leben und arbeiten, A B E R zu unseren Werten, Bräuchen und Gesetzen.
Warum sollen / müssen wir unsere Werte, Bräuche und Gesetze denen unserer Freunde aus dem Morgenlande anpassen ?

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UHBP
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@goerge

"LEIDER schreitet die Islamisierung der westlichen Welt weiter voran .."
Es gibt nur eine Möglichkeit um zu verhindern, dass eine Gemeinschaft (zb die Christen in Österreich) nicht aussterben. Und das hat nichts mit dem Islam zu tun. Wenn wir langfristig eine Geburtenrate unter 2 haben und das haben wir schon seit den 70igern, also seit rund 50 Jahren, werden wir "aussterben". Derzeit haben wir ein Geburtenrate von ungefähr 1.5 wobei da die "bösen" Moslems, die in Österreich geboren werden, schon dabei sind.
Also Gorgi, aufhören blöd vorm Computer zu sitzen und vögeln was das Zeug hält, es ist noch nicht zu spät.
PS: und da es anscheinend unausweichlich ist, dass Österreich und ganz Westeuopa islamisiert wird oder ausstirbt, sollten wir doch Gesetze machen die eine klare Trennung von Kirche und Staat vorsieht. Wenn die Christen einmal in der Minderheit sind, dann ist es zu spät.

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UHBP
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@georg

"Warum sollen / müssen wir unsere Werte, Bräuche und Gesetze denen unserer Freunde aus dem Morgenlande anpassen ?"
Wer muss seine Werte, Bräuche und Gesetze anpassen?
Niemand!. Also schreib nicht so einen Sch....

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housewive
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richtig ...

... wir passen unsere werte, gebräuche und gesetze nicht an. das macht schon die regierung für das fussvolk.

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crawler
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Nur zur Ergänzung:

wie man lesen kann, verzichtet das Krankenhaus Nord auf Kreuze, damit sich niemand diskriminiert fühlt. Ein Zeichen jahrhundertelanger Tradition in unseren Breiten. Ein Kopftuch - Zeichen muslimischer Unterdrückung von Frauen - wird da sicher keinerlei Rolle spielen. Wir sind ja Tolerant, nur uns selbst gegenüber eben nicht. Die linke "Political Correctness" treibt seltsame Blüten. In diesem Punkt muss man Sarrazin wohl Recht geben. "Wir schaffen uns selber ab"

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