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"Kampf" gegen politischen IslamRaab forciert Islam-Dokumentationsstelle und Kopftuchverbot

Die neue Integrationsministerin Susanne Raab (ÖVP) will gleich in den ersten 100 Tagen eine Dokumentationsstelle für politischen Islam und ebenso die Ausweitung des Kopftuchverbotes bis 14 auf den Weg bringen.

Integrationsministerin Susanne Raab
Integrationsministerin Susanne Raab © APA
 

Beides war schon unter Türkis-Blau geplant und steht jetzt im türkis-grünen Regierungsprogramm.

In ihrem Bereich habe die ÖVP den Grünen in den Koalitionsverhandlungen nicht nachgegeben. "Ich bin aus unserer Sicht sehr zufrieden", sagte Integrationsministerin Susanne Raab zum "Kurier". Und nimmt im "Österreich"-Interview auch die - von Sebastian Kurz (ÖVP) im Wahlkampf vorgebrachte Ankündigung - auf, dass die Zumutbarkeitsgrenze für jobsuchende Asylberechtigte "ausgebaut" werden soll: "Ich glaube, dass es einem jungen Menschen, der seit einem Jahr in Österreich lebt, zumutbar ist, für eine Stelle von Wien nach Tirol zu gehen."

 "Kampf" gegen den politischen Islam

Die Kurz-Vertraute - bisher Leiterin der Integrationssektion im Außenministerin - sieht den "Kampf" gegen den politischen Islam als eine ihrer großen Aufgaben. Nach den starken Migrationsbewegungen der letzten Jahre aus sehr patriarchalen Kulturen gebe es "Einflüsse, denen wir entgegentreten müssen". Deshalb will sie schnell die Dokumentationsstelle schaffen.

Die Islamische Glaubensgemeinschaft (IGGÖ) - die generell eine "feindselige Haltung" gegenüber Muslimen im Regierungsprogramm kritisiert - lehnt eine solche Einrichtung strikt ab. Präsident Ümit Vural sprach vor einer Woche von einer staatsgefährdenden Bedrohung.

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Danke für Ihr Verständnis.

Blackrock1
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Geradezu arglos Kindlich-Naiv...

sind alle jene die ein Kopftuchverbot für entbehrlich halten !
Denn eine Religion die eine fundamentale Ungleich-stellung
zwischen Mann & Frau als unbedingtes Rollen-verständnis von allen Muslimen verlangt, hindert jedes Kind an der freien
Entwicklung seiner eigenen Aufgeklärten-Identiät !
Und daher müssen alle Kinder während der Prägenden-Jahre der Pubertät dem dem Zugriff eines derart konträren
Rollenverständnisses entzogen werden !
Dasa wird sicher jeder fähige Psychologe bestätigen !

Wir Österreicher bekennen uns nämlich zu einer
Freien-Aufgeklärten-&Modernen-Gesellschaft, und
nicht zu einer rückständigen,
darüber sind wir uns ja wohl hoffentlich alle einig...!

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checker43
5
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"Denn

eine Religion die eine fundamentale Ungleichstellung zwischen Mann & Frau als unbedingtes Rollenverständnis von allen katholischen Christen verlangt, hindert jedes Kind an der freien Entwicklung seiner eigenen aufgeklärten Identiät!"

Sollen wir jetzt die Katholiken auch melden? Eine Frau kann schließlich nicht Pfarrer, Bischof, Kardinal oder Papst werden?

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Aleksandar
35
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Traurig

Traurig, dass sich Raab, Ministerin der grün-türkisen Koalition, bemüßigt fühlt, das Kopftuchverbot auszuweiten. Traurig, dass die Grünen aus reinem Machthunger alles tolerieren, was BLAU-Türkis sich einfallen hat lassen.
In Österreich soll Religionsfreiheit gewährleistet sein?

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michael787
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Ich bin auch kein Freund des Kopftuchverbots...

... weil sich solche Auswüchse patriarchalischer Hierarchien nicht durch Verbote, sondern nur durch Bewusstseinsarbeit hintanhalten lassen, aber ein solches Verbot gefährdet keineswegs die Religionsfreiheit. Man kann auch ohne Koftuch Muslima sein. Die Religionsfreiheit bleibt also durchaus gewährleistet.

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Aleksandar
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So einfach ist das nicht

Natürlich kann frau ohne Kopftuch Muslima sein. Es gibt aber viele Frauen, die ein Kopftuch tragen wollen - auch wenn das von vielen Nichtmuslim/inn/en abgestritten wird. Und diesen nimmt man die Freiheit, dies zu tun.
Auch ist festzustellen, dass es sich ursprünglich nicht um "Auswüchse patriarchalischer Hierarchien" handelt.

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