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1200 EuroGrundeinkommen: Volksbegehren ist gestartet

Mit dem Titel "Bedingungsloses Grundeinkommen" liegt seit Montag ein neues Volksbegehren bereit und wartet auf Unterschriften.

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Das Begehren fordert ein Grundeinkommen in der Höhe von 1200 Euro pro Monat - und zwar für jeden österreichischen Staatsbürger. Angestrebt wird eine bundesverfassungsgesetzliche Regelung. Die Eintragung ist ab Montag, 18. November, eine Woche lang möglich.

Initiiert wurde das Volksbegehren vom Grazer Peter Hofer, Verein steht keiner hinter der Initiative. Finanziert werden soll die Leistung nach Vorstellung des Initiators "über eine Finanztransaktionssteuer in der Höhe von 0,94 Prozent aller in Österreich getätigten Finanztransaktionen", wie es in der Begründung zum Volksbegehren heißt. Dort wird das Grundeinkommen als "passende Antwort auf die Herausforderungen der Gegenwart" bezeichnet. Außerdem hätte jeder Mensch die Möglichkeit, frei von Existenzsorgen diejenigen Arbeiten zu übernehmen, die er selbst für sinnvoll hält, sind die Initiatoren überzeugt.

15.000 Unterschriften für Einbringung

Laut Hofer wurden bei der Sammlung von Unterstützungserklärungen für das Einbringen des Begehrens rund 15.000 Unterschriften erzielt. Die Unterzeichnung des Begehrens selbst ist zwischen 18. und 25. November möglich. Das Volksbegehren kann per Handysignatur (online) oder persönlich in jedem Gemeindeamt und jedem Magistratischem Bezirksamt unterschrieben werden.

Kommentare (52)

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eisfieber1410
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...beste idee jemals...

...das ist die beste idee für die arbeitssuchende, auch die wegen arbeitslosgeld oder notstandshilfe "noch zuwenig" beziehen, ABER nur vorübergehend..., jeden monat mit 1200 euro (netto=?) bis zu lebensende oder bis zur pensionierung als taschengeld beziehen, finde ich nicht gut..., wenn man gerade job gefunden hat, dann einfach "bge" aussteigen...!!!
auch für mindestpenionist(en) würden dringend brauchen, wenn sie darunter extrem wenig bekommt..., durchschnittlich 600 euro...

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ARadkohl
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Wenn sich die oberen Herrn dicke Dienstkarossen anschaffen und ihr fettes Gehalt noch mit einem üppigen Spenskonto aufgebessert wird,

dann wirds wohl kein Problem sein, 1.200 Euro Grundeinkommen für jeden bereit zu halten. Nur die Dummen sind diejenigen, die in der Früh aufstehen und um gleichviel oder um etwas mehr Geld arbeiten gehen. Und wer zahlt dann das ganze Sozialsystem? Die Dummen und die Firmen!

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sila01
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unbedingt

Ich bitte alle Menschen die hier lesen, das Volksbegehren für ein Bedingungsloses Grundeinkommen zu unterschreiben und zu unterstützen. Es ist Zeit das System an die Gegebenheiten des 21. Jahrhunderts anzupassen. Die Wirtschaft produziert in einer unglaublichen Masse Güter und Lebensmittel die niemand mehr sinnvoll verwenden kann und auch nicht mehr braucht und welche letzten Endes wieder der Vernichtung zugeführt werden und nur aus dem Grund der Gewinnmaximierung und als wirtschaftliche Ankurbelung erklärt und aufrechterhalten werden. Es werden Milliarden an Geldern dafür verwendet dieses System am Laufen zu halten. Ein Bruchteil dieser Gelder genügt für ein Bedingungsloses Grundeinkommen – das dazu führen würde – Armut und vor allem die uns in die Wiege gelegte existenzielle Frage abschaffen würde. Wäre es nicht schön wenn wir unserer Jugend, den Erwachsenen und den alten Menschen – sprich ALLEN – den existenziellen Kampf, den wir selbst auf weiten Strecken führen mussten – ersparen würden?
Ich finde es ist Zeit!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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Sicherheitsfachkraft
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Wurscht, also ich gehe zu Volksbegehren!

Und wenn's es mirnoch so ausredets!
Ich arbeite, ich verdiene mehr als € 1.200,00 aber ich WILL dass jeder, GESTANDENE Österreicher auch zumindest € 1.200,00 ausbezahlt bekommt, weil dann ist Schluss mit AMS, PVA und noch vielen, vielen überbesetzten "Machenschaften" im Staate Österreich! Auf zum Kampf: € 1.200,00 für alle richtigen Österreicher pro Monat, dann gibt Österreich, egal wie die Wahl ausfallen wird............. GAS!

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Joe3001
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Motivation

Wann ist die Motivation zu arbeiten höher?
1. Ich bekomme 900 fürs nichts tun und 1000 für 40 Stunden Arbeit?
2. ich bekomme 1200 und ca das doppelte für 40 Stunden Arbeit.
Ich glaube 2 wäre für viele motivierender...

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melahide
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Ähnlich wie E-Autos

verstehen oder wollen die Menschen neue Wege nicht verstehen. Es wird noch einige Jahre dauern bis es eingeführt wird. In 10 Jahren wird sogar Basti Kurz dafür sein.

Arbeit wird immer mehr rationalisiert werden. Obwohl auch danach noch mehr Arbeit vorhanden sein wird als Köpfe. Aber immer weniger die dafür bezahlen möchten. Die Arbeitslosigkeit wird nach oben gehen, vor allem bei Menschen über 50 die nicht mehr zwingend mitkommen. Bei schlecht ausgebildeten und Menschen mit Behinderung. Das BGE ersetzt dann andere Leistungen.

Zudem: Nur durch die Beiträge durch Arbeit (Österreich finanziert sich derzeit durch Steuern auf Arbeit und Konsum) werden wir unsere Kosten nicht mehr decken können. Arbeit gehört steuerlich entlastet und Steuern auf Kapital und Vermögen zur Finanzierung herangezogen.

Allgegenwärtig ist auch die Meinung „dann geht keiner mehr arbeiten“. Falsch! Man wird für die Arbeit besser bezahlt weil das BGE auch als „Steuergutschrift“ wirkt

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Feja
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Das hier ist wohl ein bewusst nebulös verfasster Artikel

Warum wird auf die Finanzierung nicht näher eingegangen?

„Finanzieren will Organisator Hofer das Grundeinkommen über einen Solidaritätsbeitrag, der 0,94 Prozent auf alle in Österreich getätigten Umsätze betragen soll. Zu entrichten sei dieser Beitrag, den Hofer bewusst nicht als Steuer bezeichnen will, von allen natürlichen und juristischen Personen, also vom Obdachlosen bis zu den größten Konzernen des Landes.
Zudem würde viel Verwaltungsaufwand wegfallen, da ein Grundeinkommen andere Leistungen wie Arbeitslosengeld oder Mindestsicherung ersetzen würde. Ob dies zur Finanzierung ausreicht? Es würde sogar "sehr, sehr viel" übrig bleiben, also über die von Hofer kalkulierten 92 Milliarden Euro pro Jahr für das Grundeinkommen hinausgehen. Die Mittel könnten in Schulen, Krankenhäuser oder Straßen fließen.“

steht etwa im Standard darüber

Ob man das gut oder schlecht findet, bleibt jedem selbst überlassen.
Tatsache ist jedoch, dass es zu finanzieren ist.

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Feja
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oder noch besser erklärt:

Zitat aus dem von "dasE0" geposteten Link:

"Jede/r bezahlt – wenn sie/er in irgendeiner Form Geld ausgibt, einen SOLIDARITÄTSBEITRAG von 0,94% (bei € 100.- sind das € 0,94.-) an die Gemeinschaft = alle in Österreich lebenden Menschen! Wenn jemand sein gesamtes BGE von € 1200.- im Monat ausgibt, zahlt er dafür an die Gemeinschaft einen SOLIDARITÄTSBEITRAG von € 11.- Wenn jemand im Monat € 10.000.- ausgibt, zahlt er einen SOLIDARITÄTSBEITRAG von € 90.- an die Gemeinschaft. Damit ist nicht nur das BGE locker finanzierbar, sondern es bleibt auch viel Geld für sehr nützliche Dinge übrig (Bildung, Gesundheit, Infrastruktur usw.), die der Allgemeinheit zu Gute komme

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Miraculix11
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Der Goldesel ist erfunden

Jeder zahlt einen Solidarbeitrag von 11 € im Monat und erhält dafür 1200 € im Monat. Nobelpreisverdächtig!

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Feja
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Weniger Nobelpreisverdächtig ist dein Leseverständniss

Oder sind es deine Rechenfähigkeiten?
So oder so, solltest mal vorrechnen wie du auf 11€/ m kommst.

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Miraculix11
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Wie ich drarauf komme?

Ich habe Dich gelesen. Zitat
"Wenn jemand sein gesamtes BGE von € 1200.- im Monat ausgibt, zahlt er dafür an die Gemeinschaft einen SOLIDARITÄTSBEITRAG von € 11.- "

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Feja
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Hast weiter auch gelesen, oder dann das Hirn ausgeschalten?

Oder glaubst wirklich, dass ein Unternehmen nur 1200€/ m ausgibt?

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Miraculix11
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Oh nein, das glaube ich nicht

Ich glaube zB. dass der Billa jeden Tag viel Geld einnimmt und 1% davon zahlt und das an seine Lieferanten zahlt. Da muß der Billa schon 2 x zahlen und wer wird das spüren? Ja richtig, die Bezieher vom Grundeinkommen die merken werden wie alles teurer wird.

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unterhundert
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Das,

erzähle einen Mindest-Pension Bezieher. Der nagt an sich am Hungertuch, und soll für Arbeit Verweigerer, oder Leute die nur von der Gesellschaft , bewusst, leben auch noch bezahlen?

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andreakrenn
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... der mit der mindestpension,

die es in ö gar nicht gibt( nur aufzahlung zur pension) bekommt jedenfalls 1200,- genauso wie jede/r andere.
oh herr , lass hirn regnen ;)

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reschal
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Du hast es nicht verstanden worum es geht

Bildung?

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Feja
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der bekommt dann auch 1200€ mehr

und ich habe nicht gesagt, dass ich überhaupt dafür bin, sondern hier lediglich Tatsachen richtig gestellt.
Aber anscheinend verstehst du das nicht.

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Miraculix11
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Nachgerechnet

1200 Grundeinkommen für jeden über 18? Bei der Nationalratswahl waren 6,4 Millionen wahlberechtigt, das ist wohl die Anzahl der über 18-jährigen. 1200 € mal 6.400.000 = 7.680.000.000 € = 7,6 Milliarden Kosten monatlich. Mal 12 = 92 Milliarden €.
Das gesamte Staatsbudget Österreichs beträgt weniger. Und da wir auch Krankenhäuser, Strassen, Schulen etc. zu zahlen haben ist das Voksbegehren nur ein Zeugnis der Rechenkünste aller die hingehen und unterschreiben.

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Feja
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Kannst ja nachrechnen

Finanziert werden soll die Leistung nach Vorstellung des Initiators "über eine Finanztransaktionssteuer in der Höhe von 0,94 Prozent aller in Österreich getätigten Finanztransaktionen

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Miraculix11
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Das ist ja das faszinierende

Geld wachst auf den Bäumen? Wenn jeder Österreicher das Gundeinkommen bekommen soll - das er ja bisher nicht hat - sind 92 Milliarden € zu zahlen. Die müssen woher kommen. Auch wenn 0,94% winzig scheinen ergeben sie offenbar die nötige Summe. Die Steuerlast steigt gewaltig und davon bekommt dann jeder sein Grundeinkommen :-)
Nur ein Beispiel: Kredit. Jemand nimmt für eine Wohnung 100.000 Kredit auf. Kostet dann bereits bei der Kreditaufnahme einen Tausender extra und jede monatliche Rückzahlung ist nochmals um 1% teurer. Oder Stadt Wien: 65.000 Mitarbeiter. Nehmen wir an die sind billig und kosten inkl. Nebenkosten 3000 €/Monat. Macht 195.000.000 Personalkosten im Monat. 0,94% davon kostet die Stadt Wien fast 2 Millionen mehr. Pro Monat. Na, wer wird das zahlen? Richtig: Die Bürger aus ihrem Grundeinkommen :-)

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Pantokrator
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Nein, es wächst nicht auf den Bäumen,...

... aber es wird aus dem nichts erschaffen oder Geld macht das große Geld. Das Problem ist, dass nichts davon besteuert ist und zum Sozialstaat beiträgt, sondern bei uns nur Arbeit die Gesellschaft finanziert.

Dass die Erwerbstätigen, die momentan 100% des status quo nach einer Erleichterung und nach mehr Selbstbestimmung rufen ist vollkommen naheliegend. Vor allem mit dem Wissen um die Digitalisierung/Automatisierung die die Produktivität steigert ohne menschliche Arbeitskraft zu benötigen.

Kein unselbständiger Erwerbstätiger kann ernsthaft gegen eine Reformierung des Sozialsystems und dessen Finanzierung sein.

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hfg
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Das ein grundsätzlicher Wandel nötig ist

Verstehen die meisten Menschen nicht. Arbeit sollte nie Zwang sein. Existenzängste sind auch nicht gut. Sehrwohl aber brauchen die meisten Menschen eine sinnvolle und zufriedenstellende Beschäftigung oder Arbeit. Leistbar ist das BGE allemal. Keinen Sport, kein Hobby oder sonst irgendeine Tätigkeit (Feuerwehr, Kunst, Vereine etc.) beendet man wenn es dafür kein Geld gibt. Die Annahme das man nur für Geld arbeitet bzw. arbeiten muss und daher keiner mehr arbeitet wenn es das BGE gibt ist falsch. Es würde alles nur anders und besser werden, wenn die Abhängigkeit und der Druck wegfällt.

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rand
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Da ist eine

Einladung zum nicht Arbeiten und auf Kosten anderer ein bequemes Leben führen.

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Einfach so
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Bitte zuerst informieren

Rand, bitte zuerst informieren und dann mitreden

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cockpit
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Bitte beschäftigen Sie sich doch mal mit den

Grundlagen des BGE, dann geben Sie Ihren Senf dazu. Früher oder später wird oder muss es sowieso dazu kommen.

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SeCCi
17
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a witz

ARBEIT soll sich lohnen - nicht das NICHTSTUN gefördert werden!

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