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Von Mensch zu MenschWarum soll eine Aufräumefrau das Leben eines Leistungsverweigerers bezahlen?

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Kommenden Montag können wir zeigen, wie solidarisch wir sind - auch uns selbst gegenüber. Das Volksbegehren über ein bedingungsloses Grundeinkommen von 1200 Euro schließt immerhin niemanden aus. Jeder, der unterschreibt und bei einer möglichen späteren Volksabstimmung dafür stimmt, wird selbst profitieren - vom Millionär bis zum Sandler. Und zwar ohne sich vor Behörden bis auf die Unterhose ausziehen und beweisen zu müssen, nichts mehr zu haben. Ja, das klingt sympathisch.

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Danke für Ihr Verständnis.

saubertl
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Solidarisch?

so·li·da·risch
/solidárisch/
Aussprache lernen
Adjektiv BILDUNGSSPRACHLICH
1.
mit jemandem übereinstimmend und für ihn einstehend, eintretend
"eine solidarische Haltung"
2.
RECHTSSPRACHE
gemeinsam verantwortlich; gegenseitig verpflichtet

Also zu solidarisch gehören mindestens ZWEI!
sich selber gegenüber kann man nicht stehen (-solidarisch sein) außer mit seinem Geist.
Schön, dass das Thema bedingungsloses Grundeinkommen wieder besprochen wird.
Aber bitte nicht so.

p.s.: Wie viele Jahre muss eine Aufräumefrau Steuren bezahlen bis ein Monat für den "Leistungsverweigerer" bezahlt ist? Wird da wieder "Klein" gegen "Klein" ausgespielt und angestachelt? Oder gibt es nur zu viele Leute die solche Arbeit um dieses Geld nicht mehr tun wollen? Angst haben müssten die, die diese (Hunger-)Löhne jetzt bezahlen.
Das meint der
Saubertl

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X22
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Nur so mal gedacht, wenn man den 1200 nichts spart sonder gleich wieder ausgibt, sind 1200€ pro Person (würde es da eine Staffelung für Kinder geben oder erhalten diese auch dasselbe) im Umlauf

davon geht ein Teil als Steuer retour zum Staat, der Rest geht in die Wirtschaft.
Was würde wegfallen? Arbeitslose, Beihilfen, wie würde es mit der Sozialversicherung ausschauen? Welche Jobs fallen in der Verwaltung weg? Da stellen sich genügend Fragen, die man klären bzw. erklären sollte.
Erst dann könnte man ein Urteil darüber abgeben, so verbreitet man eher Vorurteile als das man darüber informiert

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illyespresso
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Muss man immer wieder

die Stereotype bemühen. Stellen Sie sich einmal weiter vor, die Aufräumfrau wird auch das Bedingungslose Grundeinkomen bekommen, und kann das mit ihrem Gehalt etwas aufbessern - also wo liegt hier das Problem? BGE für alle! Das schafft Arbeitsplätze und auch die Arbeitgeber*innen müssen nicht mehr herumbetteln um Menschen einstellen zu können die gefördert werden.

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Carlo62
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Ich geben Ihnen vollkommen Recht, Frau Kerschbaumer!

Anstelle eines bedingungslosen Grundeinkommens von 1.200 Euro monatlich sollte das Einkommensteuergesetz derart geändert werden, dass Einkommen bis 1.200 oder 1.400 Euro monatlich steuerfrei sind (derzeit ca. 917 Euro) und die erste Steuerstufe für Einkommen darüber von derzeit 25% halbiert wird. So sollten kleine Einkommensbezieher entlastet werden und der Anreiz zur Arbeit erhöht werden. Kleine Einkommen wären dadurch auch deutlich von der "kalten Progression" entlastet.

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Trieblhe
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Ihr Vorschlag

würde aber bedeuten, dass davon auch hohe Einkommensbezieher profitieren würden. Ist das so gewollt?

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saubertl
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Aber ja!

Aber ja, wenn das Einkommen von "Arbeit"kommt. Aber wie hat da ein Bundeskanzler von Österreich schon gesagt? "Das ist alles so kompliziert". Wie wäre es, wenn "Einkommen jedweder Art" wie Arbeit besteuert werden würde. Da könnte man ja die Steuersätze insgesamt senken. Wie wäre es, wenn bei den Finanztransaktionen von der Mehrwertsteuer abgegangen und eine Umsatzsteuer eingeführt werden würde? So mit 1 oder 2/ooo (Promille)?

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