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Dritter NationalratspräsidentGrüne stellen Blimlinger als Gegenkandidatin zu Norbert Hofer auf

Traditionsgemäß steht der Posten des Dritten Präsidenten der drittstärksten Partei zu, das wäre die FPÖ. Die Grünen wollen das verhindern.

OeSTERREICHISCHE MEDIENTAGE 2019: BLIMLINGER
© APA/HANS PUNZ
 

Obwohl die Grünen hinter der FPÖ nur viertstärkste Kraft im Plenum sind, schickt die Partei eine eigene Kandidatin in das Rennen um den Posten des Dritten Nationalratspräsidenten. Eva Blimlinger wird als Gegenkandidatin zu Norbert Hofer (FPÖ) antreten, berichtete der "Standard".

Grünen-Chef Werner Kogler will laut dem Bericht vor dem Votum am Mittwoch an die Klubchefs der anderen Fraktionen appellieren, die Usancen des Parlaments beiseitezulassen - und die Abstimmung über den Dritten Nationalratspräsidenten für ihre Abgeordneten freizugeben. "Eva Blimlinger steht für ein Weltbild der Toleranz und der Vielfalt. Sie verfügt über ein Geschichtsbewusstsein, richtet ihren Blick und ihr Tun aber in eine moderne Zukunft, nicht ohne die Verantwortung aus der Vergangenheit zu vergessen", sagte Kogler zum "Standard".

Die Wiener Listenvierte bei der Nationalratswahl Blimlinger erklärte, es gehe ihr um ein Signal für ein "weltoffenes, zukunftsorientiertes Österreich". Die grüne Mandatarin war zuletzt Rektorin der Akademie der Bildenden Künste und Präsidentin der Universitätenkonferenz. Darüber hinaus war sie als Forschungskoordinatorin der Historikerkommission unter der schwarz-blauen Regierung zur Jahrtausendwende tätig und auch Vize-Vorsitzende des Kunstrückgabebeirates im Zusammenhang mit NS-Raubgut.

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Irgendeiner
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Naja,warum nicht, Usancen sind ebendies

und keine Rechtsvorschriften,sind schon Dritte Kanzler geworden.Und es geht weniger darum wer Nationalratspräsident wird,da hab ich ohnehin schon einen drin der mir nach drei Jahren immer noch nicht die unverschämte Behauptung belegt NGOs hätten geschleppt,würd ich gerne entfernen,sondern ob man dem Kreide Norbert das Podest bieten sollte damit er seine Ambitionen nach der Nachfolge vdBs ausleben kann,ich würds nicht tun,man stelle sich vor der wäre das jetzt,würde man sich sehr wundern,man lacht.

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mobile49
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das wäre die beste wahl für jeden der 3 präsidentenposten

nur zu , meine lieben volksvertreter .
liebe abgeordnete ,zeigt dass ihr verantwortungsvoll agieren "dürft".

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schneeblunzer
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Es ist doch eine geheime Wahl

also dann: Fraum Bliminger bitte und nicht den Gartenzauner!
Der Gartenzauner schadet dem Ansehen Österreichs.

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schteirischprovessa
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Die Art der Amtsführung vn Hofer als 3. NR

Präsident gibt keinen Anlass, Hofer abzulehnen und mit der Gepflogenheit zu brechen, die drei Präsidenten von den drei stärksten Parteien zu besetzen. Dass Hofer das Amt hervorragend ausgeführt hat, wurde auch von den politischen Gegnern bestätigt. Wenn die Politik der Grünen in der nächsten Legislaturperiode entsprechende Qualität aufweist, überholen sie bei der nächsten Wahl blau und oder rot und können einen Präsidenten stellen.

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schneeblunzer
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dann

steht dem ja nur mehr entgegen dass er es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt (z B Schießerei in Jerusalem!)

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UHBP
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die Usancen des Parlaments beiseitezulassen - und die Abstimmung über den Dritten Nationalratspräsidenten für ihre Abgeordneten freizugeben

Warum nur für den Dritten Nationalratspräsidenten freigeben?

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helga.zuschrott
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lieber blimlinger ....

.... als den tempelberglügner!

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ronny999
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Die Idee

ist super - die blauen Effen sind nach der nächsten WAHL eh FÜNFTER und man muss sich als Österreicher nicht genieren. Hofer hat eh schon seinen Zaun gefladdert und soll überhaupt daheim bleiben.

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derdrittevonlinks
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Tja,..

... bin quasi grad über meinen eigenen Schatten gesprungen, hinsichtlich Koalitionsverhandlung bzw. Bildung.
Grund: Mit Eva Blimlinger als dritte Nationalratspräsidentin ließe sich trotz des noch fehlenden Wahlstimmenanteils eine Präsenz herstellen, die mit der auf Landesebene schon bestehenden Grün-Schwarzen Koalitionen eine Wertebene erreicht, auf der man bei den Verhandlungen fußen kann.

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derdrittevonlinks
6
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I weiß schon irgendeiner..

... der Dorn im Auge ist da noch enthalten, aber schau ma mal, wer weiß was sich noch so alles auftut.

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janoschfreak
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Oh ja, bitte...

...eine ehemalige Uni-Rektorin in diesem Amt würde dem Ansehen Österreichs sicherlich gut tun. Ein Wolf/Hofer im Schafspelz kann auch auf dieser Position Schaden anrichten.

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Lodengrün
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Her

mit der Lady. Nicht nur das sie mit ihrer Vita Hofer an die wand bläst sie ist sicher auch nicht für Brutpflege und akzeptiert sicher Österreichs Grenzen was Hofers Burschenschaft nicht tut. Ihr Lieblingsmaler dürfte auch nicht Odin Wiesinger sein.

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Hausschuh
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Da war doch was

Ich erinnere mich dunkel an ziemlich unpassende Wortmeldungen Richtung Freiheitliche Universitaetsraete oder irre ich ??

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Lodengrün
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Ist mir jetzt ad hoc

unbekannt aber Freiheitliche und Universität ist schon der Hit schlechthin. Kickl, Köstinger, Kitzmüller, Strache, ............Semestersammler, mehr nicht.

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fortus01
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Geh' bitte,

das geht aber gar nicht, der Kreide Norbert hat sich doch schon so auf den Präsidenten-Posten gefreut, bringt er doch etwas mehr ein, als ein einfacher Abgeordneter, und außerdem darf er sich dann schon mal mit "Hr. Präsident" ansprechen lassen, das hätt' er doch so gern, der Norbert!

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peter47
6
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Genialer Schachzug?

Bringt Türkis in die Zwickmühle, sich zwischen Tradition und Retourkutsche für den Misstrauensantrag zu entscheiden

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Grazer1960
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Nur Symbolik

Nein, nicht genial sondern wenn überhaupt nur symbolischer Charakter. Keine einzige Partei außer den Grünen wird Blimlinger wählen, auch nicht die SPÖ und nicht die Neos. Kogler weiß das, aber diese Position hat bei den Grünen anscheinend schon Tradition. Wenn man nicht Hofer wählt, öffnet man die Tür zu reinen Mehrheitsbeschlüssen ohne Usancen. Das kann für jede Opposition in Zukunft sehr schlecht ausgehen. Das wissen alle Parteien und werden es wahrscheinlich nicht riskieren. Die Grünen haben anscheinend in ihrer Abwesenheit noch immer nichts dazu gelernt. Zuerst Maurer und jetzt Blimlinger. Na dann viel Erfolg damit. Bei der nächsten Wahl wieder bei 8-10%.

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