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Neuer VerkehrsministerReichhardt: "Würde heute nicht mehr Paintball spielen"

Der einzige leicht umstrittene Übergangsminister will nach vorne schauen, nicht zurück.

ANGELOBUNG DER NEUEN BUNDESREGIERUNG: REICHHARDT/SCHALLENBERG
Andreas Reichhardt: Paintballspiele "aus heutiger Sicht bedauerlich und undenkbar" © APA/ROLAND SCHLAGER
 

Übergangs-Verkehrsminister Andreas Reichhardt nahm am Montag per Aussendung zu den Fotos Stellung, die ihn mit Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache in Jugendjahren bei an Wehrsportübungen erinnernden "Waldspielen" zeigen. Er würde aus heutiger Sicht keinesfalls bei Paintballspielen wie seinerzeit mitmachen, stellte er kurz nach seiner Angelobung fest.

Diese Fotos seien vor 30 Jahren gemacht worden, "das kann ich nicht mehr rückgängig machen", konstatierte der bisherige Generalsekretär Norbert Hofers (FPÖ) im Verkehrsministerium. Aber: "Das, was man dort sieht ist aus heutiger Sicht für mich nicht nur bedauerlich sondern auch undenkbar." Reichhardt machte im Verkehrsministerium Karriere, letzter Höhepunkt war seine Ernennung zum Generalsekretär unter Ex-Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ).

Alt-Bundespräsdient Heinz Fischer zeigte sich in der ZiB 2 des ORF "leicht irritiert" über die Entscheidung für Reichhardt, "verlässt" sich dabei aber voll auf Kanzlerin Brigitte Bierlein und Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Er selbst hätte vielleicht noch länger gesucht, "vielleicht noch nach einer weiteren Frau".

Kommentare (8)

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sapereaude
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Mit dieser FPÖ ...



... ist kein Staat zu machen! Sie ist nicht lernfähig, deutschnational, antimodernistisch, ihre Mandatare, Wähler und Anhänger fallen häufig antisemitisch und durch Hetze auf.
Gegenüber dem Wunsch nach dem „starken Mann“ sind viele nicht abgeneigt. Die Partei hatte ihr letztes Update in Sachen Ideologie, Politik, „Demokratie“ zum Ende des Ersten Weltkrieges. Ihre mehrmaligen Versuche, ihren Deutschnationalismus in Österreich-Patriotismus zu verwandeln endeten häufig in niederträchtigen Wahlkämpfen, Identität schaffte die Partei über das Plakatieren von Feindbildern und die Ausgrenzung ganzer Gruppen von Sündenböcken.
Die selbsternannte „Partei des kleinen Mannes“, die Partei der „Anständigen und Fleißigen“ wird von rückwärtsgewandten Utopisten mit Schmissen in den Gesichtern, Deutschnationalismus unter den „Deckeln“ und der Hybris, Elite zu sein, regiert. Die leichtgläubigen oder traditionellen Wähler dieser FPÖ sehen weg, wenn ihre Interessen von dieser Partei verraten werden.

Selbst eine Expertenregierung mit FPÖ-Beteiligung ohne Burschenschafter oder „Wehrsportler“ scheint hierzulande derzeit nicht möglich. Weil diese Partei im Kern so ist, wie sie immer war, wird sie wohl auch im Herbst noch jene Partei sein, auf deren „Einzelfälle“ wir uns wieder gefasst machen müssen.

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nuramrande
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Unsere Medien

An diesem Artikel sieht man sehr gut, wie wichtig und unentbehrlich unsere Medien sind. Da hat doch unser neuer Verkehrsminister vor 30 Jahren !!! Paintball gespielt und das noch dazu mit H.C. Eine wahrliche Glanzleistung des Qualitätsjournalismus. Ich denke, diesem Minister sollte entweder schleunigst das Misstrauen ausgesprochen oder zumindest eine Versetzung ins Verteidigungsministerium in Erwägung gezogen werden. Das wollen die Medien damit wohl sagen oder wozu dann die Meldung?

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helmutmayr
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Auch die

Freiheitlichen müssen in dieser Regierung präsent sein. Locker gesagt, auch die Nationalen müssen sich wieder finden.
Strache, vom Kellernazi zum Vizekanzler (und wieder zurück) ist Ihnen abhanden gekommen.

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Lodengrün
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Das stößt mir auch bei all der sonstigen Liebe zur neuen Regierung auch etwas bitter auf

aber er hat das Amt des Verkehrsministers und da wird er schon die Bahn etc. nicht kaputt machen. Und besser als Hofer ist er allemal.

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Irgendeiner
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Naja,mehr als bedauern kann der nicht,ich verlaß mich

da auch auf die Kompetenzsuche der Kanzlerin,neuere Absurditäten liegen offenbar nicht vor und unter öffentlicher Beobachtung steht ohnehin jeder Minister.Und warum man nach noch einer Frau hätte suchen sollen würde ich den geschätzen Alt-Bundespräsidenten gerne fragen können,ich hätte wenn nach noch wem Kompetenteren gesucht,Fischer ist in seinem Amt sehr gewachsen und ich habe Respekt vor ihm, aber das steht er logisch nicht durch.Und es lenkt davon ab, daß wir die erste Regierung seit langen haben wo die, die was tun,wissen was sie tun,davon sollte man nicht ablenken.

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helmut1948
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Altkommunisten! der Apfel fällt nicht weit vom Baum

und sogar als Bürgermeister der KPÖ machte engster Familienangehöriger des ALTPräs. nach dem Krieg lange Jahre als Russlands treuer eine Karriere!!!!!

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Irgendeiner
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Ach komm, Fischer war offenbar immer mehr ein Linksintellektueller

als ein Revoluzzer und die Familie kannst Dir nicht aussuchen,außer eine fremde, wie Strache bei Burger.Und weißt wenn Du bei den Dunkelroten darauf blickst daß die einst wie ein Freund es unvergeßlich formulierte noch den Durchschlag vom Häuselpapier nach Moskau schickten schau ich genauso schnell auf das Natovasallentum hier und die Kotaus vor Kriegsverbrechen,Du findest überall was,aber Fischer war ein guter Präsident was immer man vorher von ihm hielt und wir haben hier wirkliche reale Probleme und es marschieren sicher nicht die Sowjets ein sondern die Turbokapitalisten und die sind methodisch weitaus gefährlicher,denn einen der die mit der Kalaschnikov unter der Nase rumfuchtest kanns sehen,wen der seine Macht institutionell still mit Geld festigt und die Bürgerrechte bis zur Unkenntlichkeit ausräumt jedenfalls die meisten nicht, bleibma im heute.

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catdogbeba
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Sehr

treffend kommentiert!!

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