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Nächste WocheArbeitszeiten: Sondersitzung des Nationalrats einberufen

Die Arbeitszeitflexibilisierung wird abermals Thema einer Sondersitzung des Nationalrats sein.

Nationalrat: Bereits Mitte Juli gab's Proteste im Plenum
Nationalrat: Bereits Mitte Juli gab's Proteste im Plenum © APA/Roland Schlager
 

Die abermalige Sondersitzung wird laut dem Pressedienst der Parlamentsdirektion am Freitag, dem 16. November 2018, über die Bühne gehen. Auf Verlangen der SPÖ wird unter dem Titel "Das neue Arbeitszeitgesetz in der Praxis: keine Freiwilligkeit, weniger Lohn, weniger Freizeit - lernen Sie aus Ihren Fehlern, Herr Bundeskanzler!" über das Thema debattiert.

Die Sitzung beginnt um 09.00 Uhr. Erwartet wird ein Dringlicher Antrag an die Bundesregierung. Die Diskussion darüber startet um 12.00 Uhr.

Zuletzt hatte auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen die überhastete Umsetzung des 12-Stunden-Tags ohne Einbindung relevanter Gesprächspartner kritisiert. Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) hat diese Kritik an der Arbeitszeitflexibilisierung unterdessen zurückgewiesen. "Die flexiblen Arbeitszeiten wurden von der alten Regierung unter intensiver Einbeziehung der Sozialpartner diskutiert und es ist zu keiner Lösung gekommen." Daher sei es wichtig gewesen, hier zu einer Entscheidung zu kommen, sagte Schramböck in einer Stellungnahme am Samstag.

Kommentare (1)

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Gut so!

Eine Diskussion allein reicht aber nicht. Es reicht vor allem nicht eine lapidare Erklärung, dass schwarze Schafe bestraft werden müssen! Denn die Zahl der öffentlich gewordenen Fälle steht in keiner Relation zu all Jenen, die aus Angst vor Jobverlust nicht publik gemacht werden/wurden. Und wie möchte man denn bestrafen? Mit einem "Dudu, das nächste Mal machst ma des aber nimma!"? Wenn zB in einem Unternehmen mit 100 Mitarbeitern diese "Freiwilligkeit" allen abverlangt wird und nur zwei den Mut haben, sich dagegen zu wehren...wie sehr mag DAS die Unternehmensleitung jucken?

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