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FaktencheckAsylrecht und Zuwanderung: Wovor die Regierung Angst hat

Was das Asylrecht von der geordneten Zuwanderung unterscheidet, und warum es immer schon möglich, zuletzt aber nicht mehr gewünscht war, eine Brücke zu schlagen. Ein Kommentar.

"Talenteküche" in Graz: Sie kamen als Asylwerber, sie werden für die Gastronomie vorbereitet, in der man sie dringend als Lehrlinge sucht © Ballguide / Nicholas Martin
 

Wie ein Mantra wiederholt die FPÖ - und mit ihr die gesamte Regierung: Asylrecht und Zuwanderung seien zwei unterschiedliche Paar Schuhe. Mit den Worten von Regierungssprecher Peter Launsky-Tieffenthal: "Das Asylrecht soll künftig nicht mehr mit einer Lehre umgangen werden können." 

Kommentare (6)
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Lupoo
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Das ist keine

Regierung, sondern eine Chaoskasperltruppe ohne Wissen und Können.

Mein Graz
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@Lupoo

Zusätzlich auch noch absolut Ausländer-feindlich und Menschen verachtend.

isogs
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Wos is do so schwierig

Leute die ma brauchn kennen bleibm,die andern miasn gehn, so schaut's aus.
Die Lehrherrn wern schon wissn wens brauchn!

Mein Graz
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@isogs

Ein Betrieb nimmt einen Lehrling auf und ist sehr zufrieden mit ihm. Der Lehrling absolviert die Berufsschule, ist im Betrieb fleißig, passt in die "Mannschaft".
Im 2. (!) Lehrjahr kommt dann der Bescheid, dass der junge Mann kein Asyl bekommt und soll abgeschoben werden. Der Lehrherr sagt, dass er diesen Lehrling braucht und ihn gerne behalten möchte.
Trotzdem soll der junge Mann abgeschoben werden.

Deine Aussage:
Leute die wir brauchen können bleiben. Den Lehrling können wir (wir = Österreich) brauchen.
Die Lehrherren werden schon wissen, wen sie brauchen. Den Lehrling braucht der Lehrherr.

Ich versteh es nicht. Kannst du es mir erklären?

voit60
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Das Schlimmste für diese Regierung wäre es wohl,

wenn es kein Flüchtlingsproblem mehr gibt. Was hätte die Laientruppe sonst zu bieten.

Bluebiru
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Da müssen's aber aufpassen, die TürkisBlauen,

Wenn sie zu effizient sind und am Ende gar keine Flüchtlinge mehr kommen oder da sind, dann werden sie obsolet und keiner wird sie mehr wählen. Außer "Ausländer" gibt's ja nix, was sie zu bieten haben.