AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Hofer zu ''Quotenmohr''"Nicht bereit, für Dummheiten die Ohrfeigen zu kassieren"

Aula-Bericht bezeichnet den Song-Contest-Bewerber César Sampson als "ORF-Quotenmohr". FPÖ-nahe Herausgeber wollen Zeitschrift neu aufstellen. Minister Hofer reicht es: "Das ist durch nichts zu entschuldigen." Die FPÖ lädt Sampson zum Entschuldigungs-Kaffee.

MINISTERRAT - PRESSEFOYER: HOFER
Minister Norbert Hofer © APA/GEORG HOCHMUTH
 

Die FPÖ will sich bei Österreichs Song-Contest-Teilnehmer Cesar Sampson für den rassistischen Kommentar in der rechtsextremen Zeitschrift "Aula" entschuldigen. Parteichef Heinz-Christian Strache werde den Musiker auf Kaffee und Kuchen einladen, kündigte Generalsekretär Harald Vilimsky auf "krone.at" an. Die Aula hatte Sampson in einem Beitrag als "ORF-Quotenmohr" bezeichnet.

Die als rassistisch zu wertende Bezeichnung ist nun offenbar auch den FPÖ-nahen Eigentümern zu viel: "Das ist entsetzlich und darf nicht vorkommen", sagt der Vereinsobmann des Haupteigentümers, der Grazer FPÖ-Gemeinderat Heinrich Sickl.

Der Autor des Quotenmohr-Sagers werde nicht mehr für die Aula schreiben, betont Sickl gegenüber der Kleinen Zeitung: "Da gibt es leider einige alte Schreiber, die sich mit solchen Sagern berühmt machen wollen." Die Zeitschrift bekomme außerdem eine neue Struktur und neue Regeln. Im Juni wird intern darüber beraten, sagt Sickl.

Cesar Sampson reagiert auf Aula-Verunglimpfung

Die Aula gehört fünf FPÖ-nahen Akademikerverbänden, größter Eigner ist mit 36 Prozent der Freiheitliche Akademikerverband (FAV) Steiermark, Graz. Dessen Obmann ist Sickl. Als sicher gilt, dass drei der fünf Verbände aussteigen - nur der steirische und der Salzburger FAV werden als Eigentümer übrig bleiben. Ein Redaktionsausschuss soll dem langjährigen Aula-Geschäftsführer Martin Pfeiffer, der die Inhalte mehr oder weniger im Alleingang kontrolliert, künftig über die Schulter schauen.

 

Sickl zeigt sich bestürzt über das Quotenmohr-Zitat: "Das ist schrecklich und ärgert mich unheimlich." Die Zeitschrift befinde sich in einer "Umbruchssituation". Man werde durch die neuen Strukturen dafür sorgen, dass es keine derartigen Entgleisungen mehr geben kann. Als wahrscheinlich gilt, dass die Aula künftig nicht mehr monatlich, sondern nur alle zwei oder drei Monate erscheint - dann habe man mehr Zeit für inhaltliche Prüfung der Beiträge. "Wir sind ja alle keine Medienprofis", erläutert Sickl.

Infrastrukturminister Norbert Hofer war gestern in Graz. Sein Kommentar: „Als ich das von der Aula heute in der Früh gehört habe, ist mir fast das Kaffehäferl aus der Hand gefallen. Diese Formulierung ist durch nichts zu entschuldigen." Die FPÖ müsse sich hier entschieden trennen und distanzieren, auch von befreundeten Organisationen. "Ich bin sicher nicht bereit, hier weiter die Ohrfeigen zu kassieren für die Dummheiten, die andere von sich geben.“

Auf den Hinweis, dass in der aktuellen Ausgabe wieder ein Inserat von Heinz-Christian Strache drinnen ist, obwohl es die Ankündigung gab, dass die FPÖ in der Aula nicht mehr inserieren werde, sagt der Verkehrsminister zur Kleinen Zeitung: „Sie können davon ausgehen, dass dieses Inserat nicht Strache selbst geschaltet hat.“

Obwohl Strache den Rückzug von FPÖ-Autoren aus der Aula ankündigte, ist es bisher nicht dazu gekommen. In der Mai-Ausgabe, die den "Quotenmohr"-Sager enthält, schreibt auch der steirische Dritte Landtagspräsident Gerhard Kurzmann. Kurzmann sagt zur Kleinen Zeitung über die Aula: "Nicht jeder Artikel, der dort publiziert wird, findet meine Unterstützung." Er, Kurzmann, nütze aber jede Gelegenheit, um mit publizistischen Beiträgen unterzukommen. Selbstverständlich schreibe er für die Aula unentgeltlich.

Den Rückzug der FPÖ-Autoren aus der Aula relativiert Kurzmann: "Das gilt aber nur für diejenigen, die nicht Mitglied in Freiheitlichen Akademikerverbänden sind." Er selbst sei seit über 40 Jahren Vorstandsmitglied im steirischen FAV.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

Scaurus
0
1
Lesenswert?

"Den Rückzug der FPÖ-Autoren aus der Aula relativiert Kurzmann"

Er relativiert nicht, er nimmt zurück.

Antworten
isogs
1
16
Lesenswert?

Stinkt

Wie heissts so schön, der Fisch fängt am Kopf zu stinken an Herr Hofer!

Antworten
Geerdeter Steirer
2
9
Lesenswert?

Ja, ja Leute,

weil deren Kopf in der braunen Gülle steckt ;-), da hilft nicht mal ein Hochdruckreiniger um den loszuwerden.

Antworten
mapem
1
17
Lesenswert?

Tja, für die ...

Dummheit anderer die Ohrfeigen zu kassieren, ist zB. mein täglich Brot - Sie und die Ihren leben hingegen davon ... und zwar sehr gut ...

Antworten
Irgendeiner
0
9
Lesenswert?

Ja,mapem,ihr täglich Brot, seine ewige Pizza,

man lacht.Aber sehen Sie hin mapem,was der tut,da ist ein Strache Inserat in der Zeitung ,das von den Blauen geschalten wurde, der Journalist verweist darauf und der NLP-Ritter vom Tempelberg antwortet „Sie können davon ausgehen, dass dieses Inserat nicht Strache selbst geschaltet hat.“ Niemand hatte behauptet, daß Strache seine Inserate selbst schaltet, niemand hatte behauptet, daß irgendein Parteichef überhaupt persönlich den Überblick hat wo seine Presseabteilung was in Auftrag gibt,es ging um eine,naja, Route die geschlossen sein sollte und die sehr offen war.Und Norbert wehrt einen Vorwurf den niemand erhoben hatte ab um einen zu umgehen der im Raum steht,ist wie wenn ich auf den Anwurf "Sie haben mich bestohlen" mit "Ich habe nie Atombomben gebaut" antworte, ist ein echter Edelschmarrn.Und solange sich Leute dieses angelernte Querschwätzen gefallen lassen weil sie es nicht sehen können wird hier Dunkelheit herrschen.

Antworten
mapem
0
2
Lesenswert?

Tja body, die Idee,

hier quasi im gefälligen Miteinander-Plausch die Malversationen unserer politischen Gegenwart etwaigen Zaungästen so als Kollateralinfos irgendwie doch vermitteln zu können, ist sicherlich ein hehres Ziel – allerdings ist meine Hoffnung diesbezüglich schon äußerst marginal.
Nachdem sich in letzter Zeit noch mehr die intellektuelle und rhetorische Durchschnittsbefindlichkeit bereits bedrohlich dem Zustand ödesten Brachlandes angenähert hat, glaube ich, dass nur mehr schlagkräftige und schmerzverursachende Argumente aus konisch gedrechseltem Hartholz hier das Ziel erreichen können.

Fatal dabei ist allerdings, dass diese Hooligans - um die´s ja geht - ebenfalls ihre Knüppel in lieblich zartblau-türkise Wörter-Watte-Bäusche drapieren – und man den fatalen Schädelbasisbruch dann erst wahrnimmt, wenn´s zu spät ist …
Na ja, body – es gibt ja noch die Hoffnung, dass man all das wieder zu schätzen lernt, wenn mans nicht mehr hat … aber was wir dann sind, oder machen, wenns denn irgendwann mal soweit sein sollte?

Antworten
Irgendeiner
0
2
Lesenswert?

Naja mapem,wir hatten

ja schon mal schweren Frust, nicht, in Kärnten,schien auch nicht weggehen zu wollen, ging dann doch,ob es zu gewinnen ist wissens immer erst hinterher, diesmal ist es gefährlicher, weil Jörg zwar auch ein Selbstbeweihräucherer war, aber nichts auf Dauer stellen wollte,der hatte eine ausschließlich persönliche Agenda und sich nichtmal darum gepfiffen, was diese Ansammlung von Vasallem nach ihm tun soll,das ist jetzt anders,da will man eine Struktur dauerhaft zementieren.Und ja ,mapem, auch ich könnt mich manchmal in den Hintern beißen,aber dann sag ich mir, daß ein fremder besser dazu geeignet ist,man lacht.Aus meiner Sicht muß man nur durch die Scharaden durch denn dahinter ist genau gar nichts.Wir haben da ohnehin keine Wahl, mapem,wer das Feld räumt hat schon verloren und selbst wenn wir keine Chance haben sollten, nutzen wir sie trotzdem.Be seeing you
PS: Die Partei der Sie näher stehen als ich beginnt gerade Flagge zu zeigen,ist ein Anfang.

Antworten
mapem
0
1
Lesenswert?

Tja, Kärnten und schwerer Frust …

der 1. März 2009 war so ein Tag, wo dich der ultimative Tiefschlag niederstreckte …
Und da hast natürlich recht – jetzt brennt´s im ganzen Land – und zwar ordentlich, weil´s um das und die geht, die´s hinterm Vorhang ordentlich rundgehn lassen, während auf der Bühne für die Dolme das unschuldige Sängerknäble schalmeit … und den kannst ordentlich belohnen und austauschen, sobald er seine Schuldigkeit getan hat.

Und ja – Flagge … da gefallen mir so prima vista ein paar Symbole auf dem Fetzen nicht schlecht … mal sehn …

Antworten
Irgendeiner
0
0
Lesenswert?

Ja,mapem der 1 .März 2009,der hat mich ihnen eingebrockt,man lacht,

dann hab ich noch einige sehr lange Wochen mit mir gerungen und Nachdenkbier getrunken,ist ja bei Gott nicht mein Metier und unbekanntes Wasser wars auch noch, und dann bin ich hierhergekommen,weil irgendwann zuschaun nicht mehr geht,wohl nichtmal mit milderem Gemüt als ich es habe,so kommt halt ein Unbill zum anderen,man lacht.Und ja mapem, ich seh wohl wie sehr das oft an Ihnen frißt,ich kenn sie und ihren Sprachduktus ja jetzt auch recht gut und kann glaub ich sehen wann es ihnen so richtig an die Nieren geht,lassen sie sich davon nicht fressen,sie tuns für andere und allein auf weiter Flur stehen sie auch nicht,der stete Tropfen ist immer ein Geduldsspiel.Und niemand mapem, kann ein komplexes System wie es die österr. Gesellschaft natürlich ist wirklich restlos kontrollieren,vielleicht gibts Widerstand im Schwarzen,dort sind auch nicht alle glücklich mit türkis, vielleicht schmeißen die Blauen die Nerven weg,vielleicht passiert was unerwartetes, der Vietnamkrieg wurde aus meiner Sicht durch ein paar Photos beendet,die Zukunft ist offen.Was man nicht zulassen darf ist, daß die gefälligen Märchen unwidersprochen bleiben und was sich im Hintergrund abspielt, ja mapem, darauf ist wieder und wieder hinzuweisen.Und wissen Sie mapem,ich hab hier in letzter Zeit schon Zustimmung gehabt mit der ich nicht gerechnet hätte,ich weiß von Dritten daß selbst im Kroneforum Mißfallenskundgebungen waren,vielleicht bröselt da schon was.Weitermachen, mapem, be seeing you.

Antworten
Lodengrün
0
8
Lesenswert?

Die haben auch keinen Einfluß

was die Landesorganisationen machen. So ihre Worte. Die halten uns für total deppert.

Antworten
Mein Graz
2
14
Lesenswert?

@mapem

Du stehst nicht allein da, 42,5% der Österreicher sind mit der Dummheit derer gestraft, die im Herbst 2017 ihr Kreuzerl bei Türkis-Blau gemacht haben...

Antworten
mapem
0
3
Lesenswert?

Tja, Graz …

auch die Demokratie scheint eben ihre Grenzen zu haben – und ab einem bestimmten Grad, kippt die Dummheit das System und in der Worthülse der Demokratie schlüpft wie aus einem Ei ein archaischer Raptor, der dir den A aufreißt … und derzeit scheints eine totale Schlupfphase dieser Eier zu geben – Trump, Putin, Erdogan, Orban, Kurz&Co. uvm. … und alle geboren aus nicht endenwollender Dummheit … und mit ihr musst dann auch noch zusammen imselben Boot sitzen … ita est … weitermachen …

Antworten
Lodengrün
0
16
Lesenswert?

Wenn Herr Sickl sich da bemüßigt fühlt

hier den Saubermacher zu spielen dann kann ich nur spontan laut lachen. Für wie naiv hält er uns. Gehen wir auf die Website der identitären Bewegung. Wer wird dort bei den Veranstaltungen als Kassier ausgewiesen? Richtig, Herr Sickl. Und wer hält dort Referate? Richtig, auch Herr Kurzmann, 3. Landtagspräsident der Steiermark. Und wo man diese Bewegung einreihen darf geht schon bei Wikipedia hervor. Und die "patzt" doch nicht auch an, oder?
Und ob Herr Sampson zu Herrn Strache zum Kaffee geht bezweifle ich. Ist das etwas besonderes. Mir wäre um die Zeit zu schade und darüber hinaus würde ich ihm gehörig meine Meinung sagen. Und da ich da sehr emotional werden kann wäre es auch besser ich ginge ihm aus dem Weg.

Antworten
Lodengrün
0
7
Lesenswert?

Und ob der Herr

Sippel, Sickl, Winter,......heißt spielt keine Rolle. Alle haben sie ihre Vergangenheit. Und dann verläßt sie ab und wann die Kontrolle und es dampft halt erneut braun.

Antworten
4e45bafc255dca8d9edb6766106b4ac2
0
7
Lesenswert?

Hofer kassiert jede

Watschen mit Recht(s)!?

Antworten
Geerdeter Steirer
0
2
Lesenswert?

Tatsache und Fakt ist

das es zu schade ist sich bei der Watsch'n mit Recht(s) mit dem braunen sumpf zu beschmutzen, die richten sich von Zeit zu Zeit selbst hin.

Antworten
Lodengrün
0
6
Lesenswert?

Oh Herr Vilimsky, die einnehmende Persönlichkeit lädt für Herrn Strache

den Musiker auf Kaffee und Kuchen ein. Wäre ich Herr Sampson würde ich ablehnen. Was soll das. Glauben die wirklich mit Bussi aufs Bauchi wäre die Sache gegessen? Und ich treffe mich stets mit Menschen mit denen ich mich menschlich auf Augenhöhe unterhalten kann. Das ist sowohl bei Herrn Strache als auch Herrn Vilimsky nicht gegeben.

Antworten
jbkk
20
55
Lesenswert?

...

... Kaffeekränzchen beim Strache? Was gibt’s dann? Kaffee und Mohr im Hemd? A Wahnsinn!

Antworten
voit60
13
51
Lesenswert?

einen kleinen Braunen

was sonst.

Antworten
voit60
11
43
Lesenswert?

und hoffentlich

muß der Künstler dann nicht auch noch aus so einem Liederbuch vorsingen.

Antworten
Lodengrün
0
2
Lesenswert?

HC: "Schluß mit dem Kammerzwang"

Täte ihm wohl passen. Wenn da keine Arbeiterkammer oder Gewerkschaft wäre könnten sie schalten und walten nach Beliebigkeit. Ich empfehle meinen Mitmenschen sich dieser Regierung und ihrer Willkür nicht auszusetzen. Herr Strache hat keinen redlichen Charakter. Ich erinnere nur was seine erste Frau, geborene Plachutta über ihn sagt: “Ich war sein Putzfetzen!”. (Vienna online, 08.06.2006). Er hat in den Lokalen dort Betretungsverbot. Darüber hinaus erzählt die gute Dame weiter er hätte ihr einen Detektiv an die Fersen geheftet und wollte auch nichts für die Kinder zahlen. Und so ein man nimmt die Anständigkeit in den Mund.
Und das alte Sprichwort: "sag mir mit wem Du gehst und ich sage Dir wer Du bist" hat hier Gültigkeit. Was tummelt sich nicht alles in dieser Partei?

Antworten
cleverstmk
22
59
Lesenswert?

Kaffee??

Beim Ha Tsche seiner Ehrlichkeit wird's halt ein großer Brauner werden!!
Übrigens: Basti bekommst du gar nichts mit??????????????????

Antworten
mapem
10
63
Lesenswert?

Jetzt wird´s schön langsam rundum ziemlich surreal …

Kurz erklärt in diesem türkisen Werbetrailer auf Puls 4 säuselnd über die Bande, dass ihm die Interessen der Arbeitenehmer völlig blunzenwurscht sind …
Die FPÖ hat mit der rechten Aula nichts am Hut – eh klar … und auch wenn der 3. steirische LT-Präsident, Kurzmann (FPÖ), bei jeder Gelegenheit in dem Blattl was schreibt (wie er sagt), hat die FPÖ noch immer nichts mit dieser rechten Feldpostille zu tun …
In Italien braut sich was zusammen, was man noch gar nicht so richtig abschätzen kann – aber gut klingt das nicht, was da aus dem Nudeltopf raufdampft …
Der Volltrumpel trampelt nicht nur im Nahen Osten vollkommen hirnlos durch die Gegend – nein – jetzt stampft er auch noch das Hoffnungspflänzchen des Friedens in N-S-Korea in den Boden …

Und dann stolperst hier auch noch über ein elendslanges „Entschuldigungs-Video“ von einem angeblichen steirischen „Facebook-Star“, der irgendwo im Vollsuff Nazi-Lieder trällerte … unterirdisch …
Mir kommt schön langsam vor, ich hör schon die Donnerhufe der apokalyptischen Reiter grollen … und die einzigen, die bei uns auf die Straße gehen, sind die paar „Rothauben-grannies“ …

Antworten
sapientia
8
21
Lesenswert?

mapem, ich kann nicht verstehen, "Kurz erklärt in diesem türkisen Werbetrailer ,,,"


Ich kann überhaupt nicht verstehen, warum weiterhin auch von Menschen, die dem Kurz kritisch gegenüberstehen, Reklame für sein sog. "türkises" Strategiepapierl gemacht wird!

Schon der Salzburger Landeshauptmann hat jüngst hat, dass das Spiel mit dieser Farbe nur eine PR-Sache war, kann man doch nur davon ausgehen, dass "schwarz" auch weiterhin "schwarz" ist und bleibt, wenn auch mit weltanschaulichen Brüchen ...

Also warum diese Werbekampagne extern weitertreiben?

Antworten
mapem
6
26
Lesenswert?

Tja, sapi, dass viele meine Postings nicht verstehen, weiß ich …

dass man sie sogar als Werbung für Kurz interpretiert, erklärt Pisa-Ergebnisse …

Und nein – Türkis ist nicht Schwarz … im historischen Aufriss der ÖVP hat´s immer wieder vereinzelt Schwarze gegeben, die das „christlich-sozial“ nicht nur als Feigenblatt gebrauchten, sondern es war jenes schwarze Gleitmittel, welches die Kooperative in der Sozialpartnerschaft für ÖVPler überhaupt erst ermöglichten. Es liegt in der Natur der Sache, dass es zwischen den Interessen der Arbeitgeber und den Interessen der Arbeitnehmer immer Friktion gibt – aber man gestand der Sozialpartnerschaft zumindest ihre Existenzberechtigung zu – und nicht nur deshalb, weil bestimmte Mehrheitsverhältnisse ohnedies keine andere Alternative anboten.

Nein – die neue Generation von Schwarz ist nicht das „alte“ Schwarz – ich nehm´s Türkise – und das ist gnadenloser plutokratischer Trumpl-Geist in der netten Testimonial-Verpackung eines Sängerknaben im süßen Matrosenanzug. Camouflage vom Feinsten – und in der Symbiose mit der Dummheit beim Rezipienten, wächst das Pflanzerl affenartig, bis man dann zu spät bemerkt, dass es der hinterhältige Efeu ist, der dem Wirtsbaum den Garaus macht.

So, sapi – ich mach jetzt aber mit meiner türkisen Werbekampagne weiter … einen schönen noch …

Antworten
Lodengrün
11
47
Lesenswert?

Na ja Herr Hofer

ihre Burschenschaft ist auch kein Lüfterl. Wie ist das nur schnell mit dem österreichischen Grenzgebiet? Auch so ein Verdränger und Leugner. Was er, der Brutpflegebefürworter (!) da bei dem Parteiprogramm der FPÖ so mitverfaßt hat treibt mir auch den kalten Schauer über den Rücken.

Antworten
 
Kommentare 1-26 von 116