Die Neos haben schon bessere Zeiten erlebt. Dass nach Bundesgeschäftsführer Feri Thierry nun auch Niko Alm geht, schwächt die Bewegung, die als politisches Start-up 2013 noch für Furore gesorgt hat. Dem Vernehmen nach wechselt Alm zur Medienfiliale von Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz. Er soll dort ein neues Medienprojekt auf die Beine stellen, ist zu hören. In Wiener Kreise macht das Gerücht seit Samstag die Runde.

Der Wechsel von Christoph Vavrik, der nach einem homophoben Sager in Ungnade gefallen war, dürfte auch der ÖVP schaden, die sich unter Klubobmann Reinhold Lopatka zum Sammelbecken gefallener politischer Existenzen entwickelt hat. Aus Sicht des Steuerzahlers ist Lopatkas Manöver ein Gewinn (118.000 Euro). Während den Neos 166.051 Euro an Klubförderung entgehen, beschert der Zugang der ÖVP nur ein Plus von 48.118 Euro. Wegen der Sockelförderung sind die ersten zehn Abgeordneten besser dotiert. Varik ist nach Kathrin Nachbaur, Rouven Ertlschweiger, Georg Vetter der Vierte im Bunde.

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