Zwei Tage, nachdem die FPÖ gezählte 827 parlamentarische Anfragen an die Regierung und Bundesländer zu den Corona-Maßnahmen deponierte und dabei in erster Linie die Kanzlerpartei ins Visier nimmt, schießt die ÖVP zurück. Bei einer Pressekonferenz mit dem Titel „Was ist Kickls Unterschrift eigentlich wert?“ bescheinigte nun am Donnerstag ÖVP-Generalsekretär Nico Marchetti dem FPÖ-Chef fehlende Glaubwürdigkeit. Einerseits, was die nach Ansicht der ÖVP in den blau-schwarzen Verhandlungen paktierte Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge für Pensionisten anbelangt, andererseits das nicht eingelöste Versprechen eines Corona-Untersuchungsausschusses.
Schwarz gegen Blau
ÖVP wirft Kickl fehlende Glaubwürdigkeit vor
Für die FPÖ ist die Volkspartei der politische Hauptgegner – und umgekehrt. Nun will die ÖVP die politische Glaubwürdigkeit des FPÖ-Obmanns untergraben.
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