Als vor vier Jahren erstmals in Österreich eine Bundesregierung aus ÖVP und Grünen angelobt wurde, sorgte das international für Aufmerksamkeit. Die „New York Times“ berichtete ausführlich über diese „unwahrscheinliche Regierung“, die italienische „Corriere della Sera“ sah ein „Referenzmodell für die Zukunft“, vor allem aber in Deutschland regte die konservativ-grüne Koalition die Fantasie politischer Beobachter an. Kaum ein Kommentar in den Medien, der dieser Verbindung nicht Charme und Vorbildwirkung attestierte. Sogar die linke „taz“ blickte damals „hoffnungsvoll“, wie sie schrieb, nach Österreich.
Vier Jahre Türkis-Grün
Als Österreich zu Europas Versuchslabor wurde
Europa blickte vor vier Jahren interessiert nach Wien. Erstmals wurde eine Bundesregierung aus Konservativen und Grünen angelobt. Es war eine Koalition des Zeitgeistes. Was ist davon geblieben?
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