Das erste Urteil war schon vor der Aufarbeitung gesprochen. Am 29. Jänner dieses Jahres wählte Niederösterreich, die Kanzler- und Landeshauptfrauenpartei ÖVP verlor fast zehn Prozentpunkte. Der Politikwissenschaftler Laurenz Ennser-Jedenastik verknüpfte Impf- mit Wahldaten und fand eine erstaunliche Korrelation: Je niedriger die Corona-Impfrate, desto höher die ÖVP-Verluste. Das Thema sei vor allem im ländlichen Raum „tödlich gewesen“, bekannte auch der damalige Klubchef Klaus Schneeberger. Zwei Wochen später kündigte Karl Nehammer eine große wissenschaftliche Aufarbeitung an.
Corona-Aufarbeitung
Regierung rief nach „schonungsloser Analyse“ – und bekam sie
Studie soll die Fehler der Politik während der Pandemie laut Kanzler Karl Nehammer „nicht rechtfertigen, aber erklären“. Tatsächlich fällt die Analyse scharf aus.
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