Auch nach der Ankündigung der Gesundheitsreform im Sommer sowie der Einigung im Finanzausgleich kehrt im heimischen Gesundheitssystem keine Ruhe ein. Andreas Huss, Obmann der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK), sorgt sich, dass wichtige, von der Regierung im Sommer gemachte Zusagen im Gesundheitsbereich doch nicht umgesetzt werden. Der jüngste Entwurf zum Gesundheitsreformmaßnahmen-Finanzierungsgesetzes (GesRefFinG) lasse dies befürchten, meinte er in einer Aussendung. Die von Kanzler Karl Nehammer (ÖVP) versprochenen 100 zusätzlichen Kassenstellen für Ärzte könnten sich damit verzögern.
ÖGK-Chef Huss
100 Kassenstellen mehr werden sich 2023 nicht mehr ausgehen
Ruhe kehrt nicht ein im Gesundheitssystem: Andreas Huss (ÖGK) kritisiert den Gesetzesentwurf der Regierung und sieht die Versprechung von 100 zusätzlichen Kassenärzten auf die lange Bank geschoben.
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