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Wer fängt, wer verkauft?Fischereirechte als bizarrer Brexit-Streitpunkt

Bei Weitem nicht der wichtigste, aber wohl der bizarrste Brexit-Streitpunkt sind die Fischereirechte: das zähe Tauziehen um Steinbutt, Hummer und Kabeljau.

Muscheln, Krabben und Langusten im französischen Boulogne-sur-Mer: Wer fängt, wer verkauft, wer konsumiert? © Getty Images
 

Drei große Themen sind es, die noch zwischen „Deal“ und „No Deal“ liegen. Das wichtigste ist Fairness beim Wettbewerb („level playing field“), das trockenste ist die Streitschlichtung und das bizarrste ist die Fischerei. Zwischen der EU, genauer gesagt Meeresanrainern wie Frankreich, Belgien, Niederlanden und Dänemark, und Großbritannien gehen die Wogen hoch, wenn es um Fischfang geht. Das Meer und die Fische sind für die Briten gleich wie die Bergbauern für Österreich, drückte es neulich ein EU-Diplomat aus – da geht es um einen emotionalen Faktor, dem schwer mit sachlich fundierten Lösungen beizukommen ist.

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BernddasBrot
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Die Briten sind also der Überzeugung ,

die Fische vorwiegend in der EU verkaufen zu können ?