Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

EU-Gipfel"Orbán hat erreicht, was er wollte"

Ungarns Medien zeichnen ein Bild vom Gipfel, das dem in westeuropäischen Medien widerspricht: Es gebe „keine Kopplung“ von EU-Mitteln an Rechtsstaatlichkeitskriterien.

Hat gut lachen: der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán
Hat gut lachen: der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán © AP/Johanna Geron
 

Ungarns regierungsfreundliche Medien feiern das Gipfelergebnis als vollen Erfolg für Ministerpräsident Viktor Orbán. „Drei Milliarden Euro mehr als ursprünglich vorgeschlagen“ und ein „Versprechen“ von Kanzlerin Angela Merkel, das Artikel-7-Verfahren gegen Ungarn während der deutschen Ratspräsidentschaft zu „beenden“, das seien die greifbaren Zugeständnisse an Ungarn, schrieb das Nachrichtenportal origo.hu. Orbán selbst erklärte nach dem EU-Gipfel: Wir haben erfolgreich alle Versuche abgewehrt, den Zugang zu EU-Mitteln an Rechtsstaatlichkeitskriterien zu binden.

Kommentare (7)

Kommentieren
Hausverstand
8
6
Lesenswert?

Kurz wieder einmal der Handlanger Orbans

Orban und seine Oligarchenclique profitieren seit Jahren ungeniert von EU Mitteln und zeigen keine Solidarität wenn es drauf ankommt. Kurz ist sein stärkster Unterstützer und hat auch diesmal beim Grundsatz der Rechtsstaatlichkeit klein beigegeben. Damit können weiterhin viele Milliarden unserer Steuergelder problemlos in ungarischen Taschen verschwinden. Das soll sparsam sein?

Ka.Huber
14
5
Lesenswert?

recht

haben die Ungarn. Wir mögen es auch nicht wenn sich Ausländer einmischen. Bravo Orban !

Hieronymus01
0
1
Lesenswert?

Aber jede Menge ausländische Wirtschaftshilfen einstreife, dass schon....

...

Immerkritisch
4
4
Lesenswert?

Wir sind stolz

darauf, im Osten solche EU-Brüder zu haben....

isogs
12
11
Lesenswert?

!!!!

Kurz hat sich von Orban in seinem Wagen einspannen lassen, er hat alles erreicht was unser Kanzler in seinem Eifer gemacht hat, da blieb für Rechtssaatlichkeit halt nichts mehr übrig.

Ka.Huber
8
4
Lesenswert?

@isogs

nicht saufen vor dem kommentieren...

Lepus52
3
31
Lesenswert?

Die EU muß sich vom Einstimmigkeitsprinzip

verabschieden. Das war ein Versäumnis im Zuge der Osterweiterung. Die Anzahl ist zu groß, um Einstimmigkeit ohne Erpressungdurch einen Einzelnen ausgesetzt zu sein. Qualifizierte Mehrheit müsste genügen um Demokratische Entscheidungen zu erwirken.