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Kommandant warnt"Ohne Brigaden gibt es keine Landesverteidigung"

Christian Habersatter, Kommandant der dritten Jägerbrigade, hält im Interview ein Plädoyer für den Erhalt der Brigadestruktur. Das Bundesheer verliere international den Anschluss, warnt der Salzburger.

Brigadier Christian Habersatter
Brigadier Christian Habersatter, Kommandant der 3. Jägerbrigade © Bundesheer
 

Sie sind Kommandant der 3. Jägerbrigade, zu der auch das Jägerbataillon 17 in Straß gehört. Glauben Sie, dass die Brigaden im Bundesheer noch Zukunft haben?

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Danke für Ihr Verständnis.

duerni
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Es ist nicht zu glauben - aber es finden sich hier jetzt ...

Stellungnahmen zu Kommentaren, welche ernsthaft darüber diskutieren, ob mein gewählter Begriff "Einheit" für die "Brigade, Bataillon, Kompanie, ..." zutreffend ist. Das ist doch wurscht und Schwachsinn! Es geht darum, Österreich zu schützen - gegen TATSÄCHLICH vorhandene Bedrohungen und mit ADEQUATEN Mitteln.
FAKTEN:
- Das aktuelle BH ist es jedenfalls nicht
- Die vielen bisherigen Versuche das zu erreichen sind FALSCH

Hieronymus01
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Ohne realistisches Feindbild auch keine Landesverteidigung

Bitte einmal ein klares Konzept Mittelchen Bedrohungen zu rechnen ist und dann zielführende Investitionen tätigen.

Das jede zehnte Grenzlandgemeinde seine eigene Kaserne hat gehört wohl zu den Geschichtsbücher.

DearReaders
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Das gibt es bereits

Es gibt öffentlich zugängliche Dokumente wie den Starlinger-Bericht 2019 und Berichte der Direktion für Sicherheitspolitik. Diesen liegen ausführlichere, großteils klassifizierte Unterlagen zugrunde. Der Regierung sind diese zugänglich, sie interessiert sich nur nicht dafür.

duerni
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Brigade, Bataillon, Kompanie, ...

.. oder wie diese organisatorischen Einheiten heißen, ist doch völlig egal. Solange unfähige Politiker/innen ohne fachliches Wissen für unsere Landesverteidigung zuständig sind, ist und bleibt das eine Endlosschleife - ein weiteres Beispiel dafür, dass unser Regierungssystem veraltet ist und durch eine Expertenführung ersetzt werden muss. Das existierende BH ist nicht auf seine aktuellen Aufgaben ausgerichtet und bedarf einer Neuorganisation. Außerdem ist das BH "kopflastig" - es gibt zu viele "Generäle" und seine Geräte taugen nur für ein Militärmuseum.
Dieses "entrümpelte" BH muss dann aber ausreichend finanziert sein.

smithers
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Ein Bataillon ist ein Verband und keine Einheit.

Hieronymus01
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Also auch eine Einheit ...

auch wenn sie übergeordnet ist.

smithers
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Als Einheit (Einh) wird in der Bundeswehr der kleinste Truppenteil und die unterste militärische Gliederungsform (Formation) bezeichnet. Mehrere Einheiten werden in der Regel zu einem Verband (Bataillon oder Regiment) zusammengefasst. Einheiten, die nicht Bestandteil eines Verbandes sind, werden als selbständige Einheiten bezeichnet.

zyni
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Ich verstehe die persönlichen Interessen

dieses Soldaten. Er kämpft um seinen Job. Sehe aber kein Szenario, wer Österreich angreifen sollte.
Das Bundesheer hat in Zukunft andere Aufgaben, wie Grenz- und Katastrophenschutz.

Plantago
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Die Slowenen haben vermutlich auch nicht gedacht,

dass sie jemals von der Jugoslawischen Bundesarmee angegriffen werden. Aber sie waren gut vorbereitet.

smithers
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Ist das jetzt ernst gemeint?

Genau diese beschriebenen schnellen Kräfte wären ja fähig auch schnell an die Grenze verlegt zu werden. Erinnern Sie sich nicht mehr an die Szenen aus 2015, als drei oder vier Polizisten in Murek auf dieser Brücke einer Hundertschaft von "Flüchtlingen" gegenüberstanden? Diese Bilder gingen um die Welt. Genau solche Geschehnisse könnten durch diese schnelle Truppe verhindert werden. Wir brauchen genau diese Soldaten zukünftig am aller wichtigsten.

DearReaders
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Verschlafen?

Sie haben die letzten Wochen und Monate wohl verschlafen. Es wurde quer durch alle Medien breit diskutiert, was Landesverteidigung in der Gegenwart und Zukunft bedeutet. Jedenfalls nicht Grenz- und Katastrophenschutz. Das ist übrigens Aufgabe der Polizei bzw. zivilen Behörden.

jg4186
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Mehr Geld

Wenn man einen Bundesheer'ler fragt, ist die Antwort klar: Er will mehr Geld fürs Heer. Lehrer wollen mehr Geld für die Schulen, Künstler wollen mehr Geld, Museen, Theater ...
Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld?
Gut, dass dies die Politik entscheidet, im Parlament sind mehr oder minder alle vertreten, die haben - hoffentlich - mehr Überblick, wo was wirklich sehr notwendig ist. Denn das muss allen klar sein: Was wir heute ausgeben, müssen wir morgen zurückzahlen.