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Bundesheer im Umbruch"Wir schmoren zu sehr im eigenen Saft"

Unprofessionell findet Generalleutnant Franz Reißner, Kommandant der Streitkräfte, die Strukturanpassungen im Heer der letzten Jahre. Als hausgemachtes Problem sieht er die mangelnde Diversität im Offizierskorps.

Franz Reißner
Generalleutnant Franz Reißner ist seit 2012 Kommandant der Streitkräfte © Gery Wolf
 

Dieses Deja-Vú hätte sich Generalleutnant Franz Reißner kurz vor Ende seiner militärischen Laufbahn gerne erspart. Der Niederösterreicher ist seit 2012 Kommandant der Streitkräfte und nach dem Generalstabschef zweithöchster Offizier im Bundesheer. Das steht nun vor seiner nächsten großen Umstrukturierung. Was so etwas mit sich bringt, musste er in seinem Wirkungsbereich schon mehrfach erdulden. Seit 2016 befindet sich das operative Heereskommando mit Sitz in Graz und damit auch die nachgeordneten Ebenen und Truppenkörper in permanenter Neugliederung. „Manche glauben, wenn wir eine andere Truppeneinteilung machen, können wir damit unsere Probleme lösen. Darauf fiel leider bisher jede Ressortleitung hinein“, geht Reißner auch mit den Planern im eigenen Haus hart ins Gericht.

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Plantago
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Lesenswert?

Immer wenn es um das Bundesheer geht, haben die Erbsenzähler das letzte Wort.

So manches Volk sonnte sich in trügerischer Sicherheit und musste das dann bitter bereuen. Nur weil wir jetzt jahrzehntelang in Frieden leben durften, heißt das noch lange nicht, dass das auf immer so bleiben muss. Lernen von Troja: Die feindliche Armee war abgezogen und hatte sogar ein "Geschenk" da gelassen: ein riesiges, hölzernes Pferd...