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Bundesheer im Umbruch"Heute würde ich meinen Söhnen davon abraten, Milizoffizier zu werden"

Der ehemalige steirische Militärkommandant Heinrich Winkelmayer regt an, das Wort "verteidigen" aus der Gelöbnisformel zu streichen. Othmar Wohlkönig, Präsident der Unteroffiziersgesellschaft, warnt vor einer gefährlichen Entwicklung in den Streitkräften.

NATIONALFEIERTAG 2018
Rekruten sprechen bei der Angelobung die Gelöbnisformel (Archivbild) © APA/GEORG HOCHMUTH
 

Rund 3000 junge Steirer versprechen jedes Jahr, ihr Vaterland auch „mit der Waffe zu verteidigen.“ Lautstark wird die Gelöbnisformel bei jeder Angelobung von den Rekruten vorgetragen. Geht es nach Heinrich Winkelmayer, von 2000 bis 2007 Militärkommandant der Steiermark, gehört diese Passage ersatzlos gestrichen. „Sie ist nicht mehr zeitgemäß, da dem Bundesheer die Waffen für den Schutz und die Verteidigung der Republik fehlen“, sagt der Generalmajor in Ruhe. „Unter diesen Rahmenbedingungen ist es den Soldaten nicht mehr abzuverlangen.“

Kommentare (3)

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Plantago
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Wo er recht hat,

hat er recht.

kritiker47
11
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Hallo Hildegard!

Darabos ,Klug Doskozil und Kunasek schon vergessen ? Wie kann man nur sooo einseitig sein ? Muss wohl Parteifanatik sein, oder nicht ?

Hildegard11
8
16
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Die wahren Verräter sind ÖVP Minister gewesen

Alle schwarzen Funktionäre beteuerte in Sonntagsreden die Wichtigkeit des BH. Immer war die VP maßgeblich dabei
Getan wurde nichts! Heuchlelei! Pfui Deibel!!