Wer Russlands größte Kathedrale besuchen will, wird dieser Tage durchleuchtet, wie am Flughafen. Ganzkörperscanner und Absperrgitter säumen die Christ-Erlöser-Kathedrale mit ihren goldenen Kuppeln unweit des Kremls. Aus gutem Grund: Schon bald werden tausende russisch-orthodoxe Gläubige aus allen Ecken des Landes hierher pilgern, um ein Kunstwerk zu bewundern, das schon lange keine Kirche mehr von innen gesehen hat: die Ikone der Heiligen Dreifaltigkeit.
Krieg in der Ukraine
Wie Putin seinen Überfall als "heiligen Krieg" inszeniert
Die Dreifaltigkeitsikone ist in Russland ähnlich bekannt wie im Rest der Welt die Mona Lisa. Nun nützt Putin das Heiligenbild, um seinen Überfall auf die Ukraine als "heiligen Krieg" zu inszenieren.
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