In der Ostukraine stehen die Zeichen weiter auf Sturm. Die Feuerpause wird von beiden Seiten verletzt, wobei die Gefechte in den Abendstunden etwas nachgelassen haben sollen. In Mitleidenschaft gezogen wurde wiederum die Infrastruktur. Dazu zählten ein Kraftwerk auf ukrainischer Seite im Kreis von Luhansk in der Nähe der Frontlinie. Die Artillerie der prorussischen Separatisten traf die Transformatorstation; der Feuerwehr gelang es viele Stunden nicht, den Brand zu löschen. In Donezk wurde ein Wohnhaus durch Beschuss von ukrainischer Seite schwer beschädigt. Welch dramatische Stunden viele Zivilisten derzeit erleben, zeigt ein Video auf den sozialen Netzwerken. Eine Frau filmte mit ihrem Handy, was es heißt, unmittelbar Augenzeuge von Beschuss zu sein. Um sie herum kracht es, die Frau befürchtet, dass auch ihr Dach getroffen sein könnte.