ReportageWahl 2022: Diesmal muss Viktor Orbán um den Sieg kämpfen

Jahrelang galt Ungarns national-konservativer Premier als unbezwingbar. Doch das könnte sich ändern: Die Opposition hat einen Kandidaten aufgestellt, dem zugetraut wird, Orbán aus dem Sessel zu heben.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Ungarns Premier Viktor Orban
Ungarns Premier Viktor Orban © AFP
 

Blau der Himmel, eher braun die Donau, eine Gruppe weiß-grauer Lachmöwen zieht vorbei am prächtigen Bau des Parlaments. Nur einer der Vögel schert aus und lässt sich nieder auf dem gewaltigen, neo-gotischen Prunkpalast, in dem seit rund zwölf Jahren die Fidesz-Partei von Regierungschef Viktor Orbán das Sagen hat; Baumeister Imre Steindl verbaute ab 1885 mehr als 40 Millionen Ziegel. Jetzt sitzt das Tier, völlig ungerührt, auf dem Gesims nahe der drei Fahnenstangen über dem Südportal. Stolz wehen dort zwei Fahnen im Wind, die ungarische Trikolore in Rot, Weiß und Grün, im Doppelpack.

Kommentare (3)
madermax
0
1
Lesenswert?

Schwierig…

wenn man alle Staatsmedien in den Händen hat, dauerhaft gegen die Opposition propagandiert und sich selbst zum Himmel lobt. Die Orban Familie ist durch Korruption zu den Reichsten Familien Ungarns aufgestiegen. Orbans bester Schulfreund Lorinc Meszaros überhaupt der reichste Ungar. Sowas lässt der sich nicht nehmen…

Und: Wofür man in Österreich hochkant rausfliegt (Umfragefälschung) gehört in Ungarn zum absoluten Tagesgeschäft…

Patriot
1
4
Lesenswert?

Wenn die Ungarn g'scheit sind, wählen sie ihn ab!

.

Ragnar Lodbrok
0
3
Lesenswert?

Orban wird alles unternehmen

um an der Macht zu bleiben. Ich bin mir sicher, hinter den Kulissen wird alles unternommen um ein entsprechendes Ergebnis zu erzielen.