Paradoxe LageTschechen stimmen für Machtwechsel - doch kranker Präsident droht das zu verhindern

In Prag herrscht am Tag nach der Wahl Katerstimmung: Präsident Zeman, der den Auftrag zur Regierungsbildung erteilen müsste, befindet sich auf der Intensiv-Station - und hatte schon zuvor wissen lassen, eigentlich den Wahlverlierer als Premier zu wollen.

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Präsident Milos Zeman ist auf der Intensivstation
Präsident Milos Zeman ist auf der Intensivstation © AP
 

Tschechiens Wähler sind nicht zu beneiden: Sie haben bei der Parlamentswahl vorige Woche eine klare Entscheidung getroffen und das liberal-konservative Oppositionsbündnis Spolu (Gemeinsam) an die Spitze gewählt. Und doch droht ihnen jetzt wochenlanger politischer Stillstand - und womöglich eine Fortsetzung der abgewählten Regierung unter dem Milliardär Andrej Babis. Zu verdanken haben sie das dem Staatspräsidenten Milos Zeman - der eine Schlüsselrolle spielt - und den Babis auf seiner Seite weiß.

Kommentare (4)
GordonKelz
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Die " FRATZEN" der Politik kommen nicht

nur in Österreich zum Vorschein....
Gordon

digitalsurvivor
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Die Schwurbler, Traumtänzer und Verachter bestehender Gesetze

sitzen leider bereits weltweit auf den Regierungssitzen und Hebeln der Macht. Egal ob Ungarn, Polen, Österreich, Tschechien, USA oder UK...

Xervus
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Keine Ahnung…

… warum du bei dem Kommentar downvotes kriegst.

UHBP
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@xer...

Vielleicht weil Türkise mitlesen ;-)