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Zagreb hat grünen Bürgermeister Neue, oft linksalternative Kräfte erobern die Rathäuser in Südosteuropa

Istanbul, Budapest, Bukarest, Sarajevo und nun Zagreb: Obwohl die jahrelang dominierenden Rechtsregierungen in Südosteuropa weiter fest im Sattel zu sitzen scheinen, erobern immer mehr neue, oft linksalternative Kräfte die Rathäuser. Mausern sich die Balkan-Großstädte zu Keimzellen des Wandels?

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Zagreb wird grün: Tomislav Tomasevic gewann eindeutig © AFP
 

Selbst eine in den sozialen Medien lancierte Fakenews-Kampagne vermochte den vermeintlichen Auslandssöldner nicht zu stoppen. Mit über 65 Prozent der Stimmen konnte Tomislav Tomasevic auch die Stichwahl um den Bürgermeisterposten in Kroatiens Hauptstadt Zagreb am Sonntag klar für sich entscheiden. Er danke für das „klare Mandat für echte Veränderung“, so der 39-jährige Hoffnungsträger des alternativen „Mozemo“-Bündnis: „Hinter uns stehen keine großen Sponsoren, sondern die Bürger. Mit Stolz werde ich diese Stadt in eine bessere Zukunft führen.“

Kommentare (2)
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jg4186
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In den Städten ist das kritische Potenzial größer

Eine interessante Entwicklung!
Ist zum Teil ja auch in unserem Land so.
Das gibt Hoffnung, dass konservativ-populistische Politiker doch immer mehr und öfter durchschaut und abgewählt werden.
Freunderl- (oder gar Familien-) Wirtschaft findet nicht überall Zustimmung.
Jetzt müssen halt links/grüne Politiker gute Politik machen, sozial ausgewogen, gerecht und ehrlich, menschen- und umweltgerecht. Man wird ja sehen.

Zwiepack
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"Weder Jüdin noch Serbin"

Kroatiens Ex-Präsident Tudjman von der HDZ dankte im Wahlkampf 1990 noch dem lieben Gott, dass seine Frau weder Jüdin noch Serbin sei.

So schaun's aus die Freunde der ÖVP, die jetzt glücklicherweise einen Dämpfer bekommen haben!